Du stehst vor deiner Hecke. Sie ist gewachsen. Und ich meine nicht ein bisschen „Flaum“, sondern dicke, verholzte Äste, die deine alte 18V Schere auslachen. Genau an diesem Punkt stand ich auch. Meine Kirschlorbeer-Hecke war zum Monster mutiert. Da hilft eine Makita 40V Heckenschere bestimmt.
Ich bin ein riesiger Fan des Makita 18V LXT Systems. Aber wenn es um daumendicke Äste und 50 Meter Hecke geht, kommt die Physik an ihre Grenzen. Die Lösung verspricht das Makita 40V XGT System. Mehr Volt, mehr Durchzug, keine Kompromisse.
Aber Vorsicht beim Kauf: Makita hat vier Modelle im Programm, die fast identisch aussehen – UH004G, UH005G, UH006G und UH007G. Doch der Blick in die technischen Datenblätter (die ich für dich gewälzt habe) zeigt: Es sind zwei völlig unterschiedliche Werkzeug-Klassen.
In diesem Artikel zeige ich dir anhand der offiziellen Makita-Daten, warum das teurere Modell nicht nur stärker ist, sondern auch einen Preis hat, den nicht jeder zahlen will (Spoiler: Es geht um die Akku-Laufzeit).
Projekt: Finde die richtige Makita 40V Heckenschere
Modelle
4
UH004G-UH007G
Klassen
2
Fein- oder Grobschnitt
Schwertlänge
60 oder 75 cm
Kurz oder Lang
Akkus
65 oder 85 min
Ausdauer
Warum XGT? Das 40V System erklärt
Bevor wir die Scheren vergleichen, müssen wir kurz über den „Motor“ sprechen. Warum solltest du in ein neues Akku-System investieren, wenn du schon 18V hast?
Das XGT-System ist auf Dauerlast ausgelegt. Die Zellen sind robuster verpackt (Sturzschutz, Wasserschutz IPX4) und die digitale Kommunikation zwischen Akku und Maschine verhindert Überhitzung bei harter Arbeit. Wo 18V bei Last in die Knie geht, drückt 40V einfach nach.
Nie wieder Kabel
Stell dir vor: Du balancierst auf der Leiter, 3 Meter hoch. Das Letzte, was du willst, ist ein Verlängerungskabel, das an einem Ast hängenbleibt. Akku-Technik ist ab einer gewissen Heckenhöhe auch ein Sicherheits-Feature.
Starke Äste
Müheloses Schneiden von dicken Ästen, die herkömmliche Akku-Geräte stoppen.
Benzin-Äquivalent
Vergleichbare Kraftentfaltung wie bei 22,7ccm Benzin-Heckenscheren – ohne Abgase.
Hohe Hubzahl
Bis zu 5.000 min⁻¹ für einen schnellen Arbeitsfortschritt und saubere Schnitte.
Der Vergleich: Die „Trimmer“ vs. die „Roder“
Makita teilt die vier Modelle in den offiziellen Unterlagen sehr strikt auf. Wenn man die Werbetexte genau liest, fällt es einem wie Schuppen von den Augen.
Gruppe 1: Die Feingeister (UH004G & UH005G)
Makita beschreibt diese Modelle für „Zweige, dünne Äste oder dichte Hecken“.
- Technik: Standard-Messerform.
- Max. Schnittstärke: 23,5 mm.
- Spezialität: Extrem lange Laufzeit (dazu gleich mehr).
- Zielgruppe: Thuja, Buchsbaum, regelmäßiger Pflegeschnitt.
Gruppe 2: Die Kraftprotze (UH006G & UH007G)
Hier steht im Datenblatt explizit: „Besonders für den groben Rückschnitt von stark gewucherten Hecken“.
- Technik: Neue Messerform (Shark-Edge), die Äste festhält.
- Max. Schnittstärke: 25,0 mm (Das sind 1,5mm mehr – bei Hartholz ein Weltunterschied!).
- Zielgruppe: Kirschlorbeer, Hainbuche, alte verholzte Bestände.








Power oder Laufzeit?
Wer dicke Hecken wie Kirschlorbeer schneiden muss, sollte zur UH006G greifen. Sie bietet 25mm Schnittstärke und spezielle Shark-Messer, opfert dafür aber rund 25% Akkulaufzeit im Vergleich zur schwächeren UH004G.
Der knallharte Daten-Vergleich (mit 4.0 Ah Akku)
Hier siehst du schwarz auf weiß, was Kraft kostet. Die stärkeren Modelle (006/007) erkaufen sich die Leistung durch deutlich höheren Stromverbrauch.
Technische Daten im Vergleich (Quelle: Makita)
| Feature | UH004G (60cm) | UH006G (60cm) |
|---|---|---|
| Max. Aststärke | 23,5 mm | 25,0 mm ✅ |
| Messer-Typ | Standard | Neue Form (hält Äste fest) |
| Gewicht (inkl. Akku) | 4,3 – 5,5 kg | 4,4 – 5,6 kg (+100g) |
| Laufzeit (High)* | 85 Min. 🏆 | 65 Min. |
| Laufzeit (Low)* | 370 Min. | 195 Min. |
*Herstellerangaben mit BL4040 (4.0 Ah) Akku im Leerlauf. Realwerte unter Last ca. 30-40% geringer.
Die Erkenntnis: Kraft kostet Zeit
Das ist der Punkt, den viele übersehen. Die UH006G hat einen deutlich hungrigeren Motor oder eine andere Getriebeübersetzung.
- Im Eco-Modus läuft die kleine UH004G fast doppelt so lange (370 vs 195 Min)!
- Im Power-Modus (den du für Kirschlorbeer brauchst), verlierst du mit der UH006G rund 20 Minuten Laufzeit pro Akkuladung gegenüber der UH004G.
Aber: Diese 20 Minuten weniger sind produktive Minuten. Denn mit der UH006G bleibst du nicht stecken. Mit der UH004G würdest du bei dicken Ästen ständig reversieren oder zur Handschere greifen müssen.
Warum die UH006G trotzdem die beste Wahl ist
Ich habe mich für die UH006G entschieden. Und zwar genau wegen meiner Kirschlorbeer-Hecke.
Kirschlorbeer hat eine unangenehme Eigenschaft: Die Äste sind zäh und wachsen kreuz und quer. Ein Standard-Messer (wie bei der UH004G) drückt dicke Äste oft einfach weg, statt sie zu schneiden. Du fährst drüber, und der Ast steht immer noch.
Die UH006G hat laut Makita-Produktblatt eine „neue Messerform“. Die Zähne sind so geformt, dass sie den Ast umschließen und zur Schneide hinziehen. Das ist der „Shark-Effekt“. Zusammen mit der 25mm Öffnung (statt 23,5mm) ist das der Unterschied zwischen „Rasiermesser“ und „Machete“.
- Extreme Schnittstärke: Mit 25,0 mm bewältigt die UH006G auch dicke, verholzte Äste, an denen andere scheitern.
- Variable Geschwindigkeit: Drei Stufen (2.000 / 3.000 / 4.000 min⁻¹) erlauben die perfekte Anpassung an das Schnittgut.
- Rückwärtslauffunktion: Löst blockierte Messer schnell und unkompliziert per Knopfdruck – kein manuelles Eingreifen nötig.
Das Thema Schwertlänge: 60cm oder 75cm?
Die Modelle UH005G und UH007G sind technisch identisch zu ihren kleinen Geschwistern, haben aber ein 75cm Schwert.
Laut Datenblatt wiegt die 75cm Version nur ca. 200g mehr (z.B. UH007G vs UH006G). Das klingt wenig. Aber durch den langen Hebel fühlt sich das in der Hand an wie 1 Kilo mehr. Für meine 2,50m hohe Hecke muss ich oft über Kopf oder auf Schulterhöhe arbeiten. Da zählt jedes Gramm Hebelwirkung. Zudem ist man mit 60cm in Ecken wendiger. Die 75cm Variante empfehle ich nur für riesige, lange Flächenschnitte im Park-Stil. Ansonsten wähle ich eine Makita 40V Heckenschere mit einem 60 cm Schwert.
Die Schaltzentrale: So bedienst du die Makita 40V Heckenschere
Wer von einer einfachen Kabel- oder Benzin-Heckenschere kommt, wird sich kurz umgewöhnen müssen. Die Makita 40V Modelle haben eine elektronische Steuerung, die mehr ist als nur „An/Aus“. Hier ist der genaue Ablauf:
Einschalten & Starten (Die Sicherheits-Sequenz)
Anders als alte Geräte sind die XGT-Scheren „scharf geschaltet“, sobald der Akku drin ist. Um Unfälle zu vermeiden, gibt es eine strikte Start-Reihenfolge:
- Hauptbetriebstaste drücken: Am Bedienfeld (beim Daumen) drückst du einmal die Power-Taste. Die grüne Betriebslampe leuchtet auf.
- Sicherheitsschalter (Bügel) greifen: Umgreife mit der vorderen Hand den Bügelgriff. Dort ist der erste Schalter verbaut.
- Gasgeben: Erst dann drückst du den Auslöseschalter am hinteren Griff. Die Maschine läuft sofort sanft an (Soft-Start).
Wichtig: Lässt du einen der beiden Griffe los, stoppt das Messer sofort durch die elektrische Bremse. Das minimiert das Verletzungsrisiko drastisch.
Drehzahl-Wahl: 3 Gänge für jede Situation
Über einen separaten Knopf am Bedienfeld (neben dem Power-Knopf) kannst du die Hubzahl der Messer in drei Stufen verstellen. Drei grüne LEDs zeigen dir an, wo du bist:
- Stufe 1 (Niedrig): Ca. 2.000 Hübe/min.
- Ideal für: Feinen Formschnitt an Buchsbaum oder sehr jungen Hecken. Hier hast du maximale Kontrolle und die geringste Lautstärke.
- Stufe 2 (Mittel): Ca. 3.000 Hübe/min (bzw. 3.600 bei den kleineren Modellen).
- Ideal für: Den normalen Pflegeschnitt. Gute Balance aus Tempo und Akku-Sparsamkeit.
- Stufe 3 (Hoch): 4.000 – 5.000 Hübe/min (je nach Modell).
- Ideal für: Deinen Kirschlorbeer. Hier brauchst du die volle Wucht und Geschwindigkeit für den groben Rückschnitt.

Der „Rettungs-Knopf“ (Rückwärtslauf)
Das ist mein Lieblings-Feature bei dicken Hecken. Wenn sich ein dicker Ast im Messer verklemmt und die Schere blockiert:
- Drücke die Reverse-Taste auf dem Bedienfeld (Pfeil-Symbol). Die grüne Leuchte beginnt zu blinken.
- Drücke den Gashebel.
- Die Messer laufen kurz rückwärts, lösen den verklemmten Ast und stoppen dann automatisch.
- Danach schaltet die Maschine von selbst wieder in den Vorwärtsgang.
Schutzmechanismen (Auto Power Off)
Makita hat mitgedacht, wenn es um Vergesslichkeit geht:
- Auto-Abschaltung: Wenn du die Maschine einschaltest, aber 60 Sekunden lang nicht benutzt, schaltet sie sich komplett aus. Das spart Akku und verhindert, dass sie unbeaufsichtigt „scharf“ bleibt.
- Überlastschutz: Wenn du versuchst, Eisen oder einen zu dicken Stamm zu schneiden, schaltet die Elektronik ab, bevor der Motor durchbrennt.
Ergonomie & Bedienung: Alles im Griff (bei allen Modellen)
Egal, ob du dich für die kleine UH004G oder die starke UH006G entscheidest – beim Handling macht Makita keine Unterschiede. Alle vier Modelle der XGT-Serie verfügen über den gleichen, genialen Drehgriff mit 5 Positionen.

- Das Feature: Der hintere Handgriff lässt sich per Hebel entriegeln und in 5 Stufen arretieren: 0° (Normalstellung) sowie jeweils 45° und 90° nach links und rechts.
- Der Vorteil: Wenn du die Flanke deiner Hecke (vertikal) schneidest, musst du dein Handgelenk nicht verdrehen. Du drehst einfach den Griff um 90°. Das entlastet die Gelenke enorm und verhindert Ermüdung.
- Die Sicherheit: Der Drehmechanismus funktioniert nur, wenn der Gashebel nicht gedrückt ist. Das verhindert ein versehentliches Verdrehen während des Schneidens.
Was ist unterschiedlich? Zwar ist der Mechanismus bei allen gleich, aber die Physik macht einen Unterschied. Bei den 75cm-Modellen (UH005G/UH007G) spürst du in den 90°-Positionen die Hebelwirkung des langen Schwertes deutlich stärker im Unterarm als bei den kompakten 60cm-Varianten (UH004G/UH006G). Auch hier punktet mein Favorit, die UH006G, durch die bessere Balance im vertikalen Einsatz.
Zubehör-Check: Was steht im Handbuch?
Ein Blick in die Bedienungsanleitung (Seite 16, „Sonderzubehör“) offenbart ein wichtiges Detail, das oft vergessen wird: Der Talausfänger (Chip Receiver). Für die UH006G Makita 40V Heckenschere gibt es einen speziellen Aufsatz, der das Schnittgut beim horizontalen Schneiden (oben auf der Krone) zur Seite wegfegt. Bei Kirschlorbeer extrem wichtig, da die großen Blätter sonst oben liegen bleiben, faulen und die Hecke von innen schädigen.
Wann, wie und womit schneidest Du am Besten Deine Hecke?
Ich habe in einem ausführlichen Artikel und Projekt-Steckbrief erklärt, um was es hier geht und wie wir gemeinsam das perfekte Werkzug zum Hecke schneiden finden. Für eine große Hecke mit dicken Ästen empfehle ich eine Makita 40V Heckenschere.
Warum das GD201-Set eine Falle für die UH006G ist
Das GD201-Set enthält fast immer zwei BL4025 Akkus (2.5 Ah). Für die kleine UH004G ist das genial: Die Maschine verbraucht wenig Strom, und mit 2.5 Ah kannst du fast eine Stunde durcharbeiten (ca. 53 Min unter Last). Das Set macht die Maschine leicht und wendig.
Aber für unsere UH006G sieht die Rechnung anders aus:
- Höherer Verbrauch: Die UH006G zieht deutlich mehr Strom für die „Shark-Messer“ und den stärkeren Motor.
- Das Ergebnis: Mit dem kleinen 2.5 Ah Akku aus dem Set schrumpft deine Laufzeit im Power-Modus auf knappe 35-40 Minuten.
- Die Folge: Du stehst bei 50 Metern Hecke alle halbe Stunde am Ladegerät und wechselst Akkus.
Rechne es selber nach!
Kaufe die UH006GZ (Solo) und dazu das Power Source Kit 191J97-1 (enthält 2x 4.0 Ah Akkus + Lader). Damit kommst du auf ca. 65 Minuten Laufzeit pro Akku. Während du mit dem einen arbeitest, ist der andere längst wieder voll. So arbeitest du endlos („Infinite Loop“).
Fazit: Meine Entscheidung
Die Analyse der Makita-Dokumente hat meinen Eindruck bestätigt:
- UH004G / UH005G: Tolle Geräte, extrem lange Laufzeit, aber „nur“ für den gepflegten Formschnitt. Für meine verwilderte Hecke zu brav.
- UH007G: Zu lang, zu sperrig. Diese Makita Heckenschere ist sehr lang und schwer.
- UH006G: Der perfekte Kompromiss. Sie opfert zwar etwas Akkulaufzeit (65 Min. statt 85 Min. bei Volllast), bietet dafür aber die Schnittkraft und Messergeometrie, die ich für das alte Holz brauche. Die perfekte Makita 40V Heckenschere!
Wenn du also vor einer ähnlichen „Wand“ stehst wie ich: Nimm die UH006G und investiere in einen zweiten Akku (BL4040). Damit arbeitest du unterbrechungsfrei, während der erste im Schnelllader (DC40RA) in 45 Minuten wieder voll ist.
- „Shark-Edge“ Messer für dicke Äste
- Rückwärtslauf gegen Blockaden
- Ideal für Rückschnitt und Verjüngung
FAQ – Häufige Fragen aus den Handbüchern
Was bedeutet die IPX4 Zertifizierung genau?
In der Anleitung steht „Wet Guard“. Das bedeutet Schutz gegen allseitiges Spritzwasser. Du kannst also bei Nieselregen arbeiten oder wenn die Hecke noch nass vom Morgentau ist. Ein Eintauchen oder Reinigen mit dem Hochdruckreiniger ist aber tabu!
Muss ich das Getriebe einer Makita 40V Heckenschere fetten?
Ja, das Handbuch (Seite 12) empfiehlt regelmäßiges Nachfetten. Dafür gibt es eine Schmieröffnung am Getriebegehäuse. Alle 50 Betriebsstunden solltest du hier Makita-Getriebefett nachfüllen, damit die Maschine so leise und kraftvoll bleibt.
Warum stoppt die Maschine plötzlich (ohne dass der Akku leer ist)?
Das ist der Überlastschutz. Wenn du versuchst, einen Ast zu schneiden, der dicker als 25mm ist oder zu hartes Holz hat, schaltet die Elektronik ab, um den Motor zu schützen. Drücke dann die „Reverse“-Taste, um das Messer zu lösen.
Kann ich den Messerschutz als Wandhalterung nutzen?
Nein, die einfache Kunststoffhülle ist nur für den Transport. Die Maschine hat aber am unteren Gehäuserand eine Öse, mit der du sie an einem Haken an der Wand aufhängen kannst (siehe Explosionszeichnung).
Welches Öl gehört auf das Messer?
Makita empfiehlt im Handbuch ein harzlösendes Schmieröl. Sprühe das Messer vor und nach der Arbeit ein. Tipp: Ein Harzlöser ist bei Kirschlorbeer und Thuja Pflicht, da der Pflanzensaft extrem klebt und sonst die Messer verklemmt (was Akku kostet!).
Wozu dienen die 3 Geschwindigkeitsstufen der Makita 40V heckenschere?
Die UH-Modelle lassen sich in der Hubzahl regeln (Hoch/Mittel/Niedrig). Nutze die Stufe „Hoch“ für den groben Rückschnitt, wo Kraft gefragt ist. Für den feinen Formschnitt (z.B. an Buchsbaum) oder um Akku zu sparen, schaltest du auf „Mittel“ oder „Niedrig“ – die Messer laufen dann ruhiger und du hast mehr Kontrolle.
Schaltet sich die Maschine automatisch ab?
Ja, das ist ein Sicherheits-Feature der XGT-Serie. Wenn du die Maschine am Hauptschalter aktivierst, aber den Gashebel für eine bestimmte Zeit (meist 60 Sekunden) nicht betätigst, schaltet sich das Gerät komplett aus. Das verhindert, dass die Maschine versehentlich anläuft, wenn du sie kurz ablegst.
Kann ich die Messer selbst schärfen?
Theoretisch ja, aber Makita empfiehlt den Service. Besonders bei der UH006G/UH007G mit den speziellen „Shark-Edge“ Messern (gebogene Zähne) ist das Nachschärfen mit der Feile schwierig. Wenn du den Winkel veränderst, schneidet die Schere nicht mehr sauber. Ein Austausch des Messerbalkens ist nach einigen Jahren oft wirtschaftlicher.
Was bedeuten die blinkenden LEDs am Griff?
Neben der Akku-Anzeige gibt es oft Warnleuchten. Blinkt es Rot, ist der Akku fast leer. Leuchtet es dauerhaft Rot, ist die Makita 40V Heckenschere oder der Akku überhitzt (Pause machen!). Ein Blinken in Grün kann auf einen Fehler in der Kommunikation zwischen Akku und Gerät hindeuten (Kontakte reinigen).
Kann ich auch kleinere oder größere Akkus (z.B. 2.0 Ah oder 5.0 Ah) nutzen?
Ja, alle 40V XGT Akkus passen mechanisch. Der kleine BL4020 (2.0 Ah) oder BL4025 (2.5 Ah) macht die Maschine sehr leicht und handlich – ideal für hohe Über-Kopf-Arbeiten. Der BL4050 (5.0 Ah) erhöht die Laufzeit enorm, macht die Heckenschere aber spürbar hecklastiger und schwerer (gut 1,3 kg nur für den Akku).
Letzte Aktualisierung am 5.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API