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Makita DUX18 oder DUX60? Der große 18V vs. 2x18V Vergleich

Stehst du vor der Frage: Makita DUX18 oder DUX60? Dann entscheidet weniger der Motor allein, sondern vor allem der Aufsatz, den du nutzen willst.

Die kurze Antwort: Der Makita DUX18 ist die leichtere und günstigere Wahl für Rasenkanten, Heckenschnitt und leichtere Gartenpflege. Der Makita DUX60 lohnt sich, wenn du schwere Aufsätze wie Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder Hochentaster mit mehr Leistungsreserve nutzen möchtest.

Beide Geräte gehören zum Makita-18V-LXT-System und nutzen die bekannten blauen Akkus. Der Unterschied: Der DUX18 arbeitet mit einem Akku, der DUX60 mit zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Dadurch wird der DUX60 stärker, aber auch schwerer und anspruchsvoller beim Akku-Management.

In diesem Vergleich zeige ich dir, welches Gerät besser zu deinem Garten passt, welche Aufsätze wirklich nach dem DUX60 verlangen und wann der leichtere DUX18 die cleverere Wahl ist.

Hinweis zur Einordnung:

Dieser Beitrag ist kein eigener Langzeittest beider Geräte, sondern eine Kaufberatung auf Basis der technischen Daten, typischer Einsatzbereiche, Makita-Systemlogik und der Anforderungen der verschiedenen Aufsätze. Eigene Praxiserfahrungen mit Makita-Akkusystemen und Gartenprojekten fließen in die Bewertung ein.

Schnellentscheidung: Makita DUX18 oder DUX60?

Wenn du keine Lust auf lange Datenblätter hast, kannst du die Entscheidung stark vereinfachen: Der DUX18 ist die leichtere und günstigere Wahl für normale Gartenpflege. Der DUX60 lohnt sich, wenn du schwere Aufsätze oder mehr Leistungsreserve brauchst.

Makita DUX18Z – die leichte Wahl für normale Gartenpflege(*)
  • Ideal für Rasenkanten, Hecke und leichtere Aufsätze
  • Nur ein 18V-LXT-Akku nötig
  • Angenehmer bei längeren Einsätzen und Überkopfarbeit
  • Meist die vernünftigere Wahl für kleine bis mittlere Privatgärten
Makita DUX60Z – mehr Kraft für schwere Aufsätze(*)
  • Stärkere 2x18V-Lösung für mehr Leistungsreserve
  • Sinnvoll für Kehrbürste, Kultivator und Dickichtmesser
  • Besser für große Grundstücke, hohes Gras und harte Einsätze
  • Braucht am besten zwei gleiche 18V-Akkus als festes Paar

Das System: Einer für alles

Bevor wir die Kontrahenten in den Ring schicken, musst du das Prinzip verstehen. Beide Geräte gehören zur Makita LXT-Serie. Das bedeutet, sie nutzen die gleichen blauen 18V Akkus, die du wahrscheinlich schon von deinem Akkuschrauber kennst.

Der Clou ist das „Split-Shaft“-System. Du steckst den Aufsatz einfach auf die Antriebseinheit, der Schnellverschluss klickt, und los geht’s.

Maximale Vielfalt

Vom Sensenaufsatz über die Kettensäge bis zum Gummibesen – über 10 verschiedene Aufsätze passen auf beide Motoren.

Platzwunder

Du lagerst nur einen Motor. Die Aufsätze kannst du platzsparend an die Wand hängen oder ins Regal legen.

LXT Power

Keine teuren Spezial-Akkus. Nutze deine vorhandenen 18V LXT Akkus (am besten ab 5.0 Ah).

Makita DUX18Z: die leichtere Wahl für normale Gartenpflege

Der Makita DUX18Z ist nicht einfach nur die kleinere Version des DUX60. Er ist vor allem die leichtere und unkompliziertere Wahl, wenn du mit dem Multifunktionsantrieb hauptsächlich klassische Gartenpflege erledigen möchtest.

Besonders sinnvoll ist der DUX18, wenn du Rasenkanten trimmst, Hecken in Form hältst oder gelegentlich mit einem Hochentaster arbeitest. In diesen Situationen zählt nicht nur Leistung, sondern auch Gewicht, Balance und Ermüdung. Genau hier kann der 18V-Antrieb seine Stärke ausspielen.

Wann der DUX18Z die bessere Wahl ist

  • wenn du vor allem Rasenkanten, Hecke und leichtere Aufsätze nutzt
  • wenn du bereits 18V-LXT-Akkus besitzt und flexibel bleiben willst
  • wenn dir geringeres Gewicht wichtiger ist als maximale Kraft
  • wenn du einen normalen Privatgarten pflegst und keine schweren Aufsätze planst

Der große Vorteil liegt in der einfachen Akku-Logik: Ein 18V-Akku genügt. Du musst keine Akkupaare zusammenhalten, keine zwei Akkus gleichzeitig laden und kannst deine vorhandenen LXT-Akkus sehr flexibel nutzen.

Gerade bei Arbeiten über Schulterhöhe ist das ein echter Punkt. Ein Hochentaster oder eine Heckenschere wird mit jedem zusätzlichen Gramm anstrengender. Deshalb ist der DUX18 für viele typische Privatgärten oft die angenehmere Lösung, obwohl der DUX60 auf dem Papier mehr Leistung bietet.

Makita DUX18 18V Akku-Multifunktions-Antriebseinheit als Produktvorstellung mit wichtigsten Eigenschaften

Wo der DUX18Z an seine Grenzen kommt

Der DUX18 ist nicht die ideale Wahl, wenn du schwere Aufsätze dauerhaft nutzen möchtest. Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder sehr dichtes, hohes Gras verlangen mehr Drehmoment und mehr Leistungsreserve. In solchen Fällen wirkt der DUX60 deutlich passender.

Meine Einordnung zum DUX18Z

Der DUX18Z ist die vernünftige Wahl, wenn du ein leichtes, flexibles und bezahlbares Makita-Multitool für normale Gartenpflege suchst. Für Rasenkanten, Hecke und leichtere Aufsätze spricht sehr viel für ihn. Für schwere Aufsätze ist er dagegen eher nicht die erste Wahl.

Makita DUX60Z: die kräftigere Wahl für schwere Aufsätze

Der Makita DUX60Z ist die stärkere Lösung im 18V-LXT-System. Er arbeitet nicht mit einem einzelnen Akku, sondern mit zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Dadurch entsteht eine 36V-Konfiguration mit deutlich mehr Leistungsreserve als beim DUX18.

Das macht den DUX60 vor allem dann interessant, wenn du nicht nur Rasenkanten oder leichte Pflegearbeiten erledigen willst. Seine Stärke liegt bei Aufsätzen, die dauerhaft Widerstand erzeugen: Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder Arbeiten in dichterem Bewuchs.

Wann der DUX60Z die bessere Wahl ist

  • wenn du schwere Aufsätze wie Kehrbürste, Kultivator oder Dickichtmesser nutzen willst
  • wenn du mehr Leistungsreserve bei dichterem Gras und höherer Last brauchst
  • wenn du ein größeres Grundstück oder anspruchsvollere Gartenbereiche pflegst
  • wenn du mehrere Makita-Aufsätze langfristig an einem kräftigen Antrieb nutzen möchtest

Der wichtigste Unterschied zum DUX18 ist nicht nur die höhere Spannung, sondern das Verhalten unter Last. Eine Kehrbürste muss dauerhaft gegen Reibung arbeiten. Ein Kultivator arbeitet gegen Erde, Wurzeln und verdichtete Stellen. Ein Dickichtmesser fordert den Motor deutlich stärker als ein normaler Fadenkopf.

Genau bei solchen Einsätzen spielt der DUX60 seine Vorteile aus. Er ist nicht automatisch „besser“ für jeden Garten, aber er ist klar sinnvoller, wenn der Aufsatz wirklich Kraft braucht.

Der Nachteil: mehr Gewicht und zwei Akkus

Die zusätzliche Leistung hat ihren Preis. Der DUX60 ist schwerer, und du brauchst immer zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Für kurze Rasenkantenarbeiten oder gelegentlichen Heckenschnitt kann das überdimensioniert sein.

Besonders bei Arbeiten über Schulterhöhe solltest du das Gewicht nicht unterschätzen. Ein Hochentaster oder eine Heckenschere wird mit einem schwereren Antrieb schneller anstrengend. Wenn du hauptsächlich solche Aufsätze nutzt, kann der leichtere DUX18 trotz weniger Leistung angenehmer sein.

Makita DUX60 2x18V Akku-Multifunktions-Antriebseinheit mit bürstenlosem Motor und Schnellwechselsystem

Akku-Management beim DUX60Z

Der DUX60 funktioniert nur mit zwei eingesetzten 18V-Akkus. Sinnvoll ist es, zwei gleiche Akkus als festes Paar zu verwenden. Also idealerweise gleiche Kapazität, ähnliches Alter und gemeinsames Laden.

So verhinderst du, dass ein alter oder kleinerer Akku den anderen ausbremst. Gerade bei einem Gerät, das unter Last arbeiten soll, ist ein sauberes Akku-Set wichtiger als bei einem einfachen 18V-Gerät.

Meine Einordnung zum DUX60Z

Der DUX60Z ist die bessere Wahl, wenn du schwere Aufsätze, viel Fläche oder härtere Einsätze planst. Er bietet mehr Leistungsreserve als der DUX18, ist aber auch schwerer und braucht zwei passende Akkus. Für einfache Gartenpflege ist er oft mehr, als man wirklich benötigt.

Der Makita DUX60 Multifunktionsantrieb im Einsatz - ein Arbeiter nutzt den DUX60 zur Entfernung von hohem Gras

Bei der Entscheidung Makita DUX18 oder DUX60 geht es nicht nur um 18V gegen 2x18V. Wichtiger ist die Frage, welche Aufsätze du wirklich nutzen willst und wie viel Gewicht du bei längeren Arbeiten akzeptierst.

Entscheidungspunkt Makita DUX18Z Makita DUX60Z
Beste Wahl für Normale Gartenpflege, Rasenkanten, Hecke, leichte Aufsätze Schwere Aufsätze, große Grundstücke, hohes Gras, Kehrbürste
Akkusystem 1x 18V LXT Akku 2x 18V LXT Akkus gleichzeitig
Gewicht & Handling leichter und angenehmer bei längerer Arbeit spürbar schwerer, dafür mehr Reserven
Rasentrimmen sehr gut geeignet ebenfalls geeignet, aber oft mehr als nötig
Heckenschere meist die angenehmere Wahl wegen Gewicht kraftvoll, aber bei längerer Arbeit schwerer
Hochentaster ergonomisch oft im Vorteil mehr Kraft, aber anstrengender über Kopf
Kehrbürste / Gummibesen eher nicht die richtige Wahl klar sinnvoller
Kultivator nicht empfehlenswert deutlich passendere Wahl
Akku-Management einfach: Akku rein, loslegen, bei Bedarf wechseln anspruchsvoller: am besten zwei gleiche Akkus als festes Paar nutzen
Kaufentscheidung DUX18Z wählen, wenn Gewicht, Preis und normale Gartenpflege wichtiger sind. DUX60Z wählen, wenn schwere Aufsätze und Leistungsreserve wichtiger sind.

Deep Dive: Akku-Management und Physik

Ein Punkt wird beim Vergleich Makita DUX18 oder DUX60 schnell unterschätzt: die Akkulogik. Auf dem Papier klingt es simpel. Der eine läuft mit einem 18V-Akku, der andere mit zwei 18V-Akkus. Im Alltag macht genau das aber einen ziemlich großen Unterschied.

DUX18: ein Akku, weniger Nachdenken

Beim DUX18 ist die Sache angenehm einfach. Du steckst einen 18V-LXT-Akku ein und legst los. Ist der Akku leer, nimmst du den nächsten.

Das ist gerade dann praktisch, wenn du schon mehrere Makita-Akkus in der Werkstatt hast. Für leichte Arbeiten kannst du auch mal einen kleineren Akku nehmen. Für längere Einsätze greifst du zum 5,0 Ah oder 6,0 Ah Akku. Du musst keine Akkupaare bilden und nicht darauf achten, dass zwei Akkus ähnlich alt oder gleich voll sind.

Genau das mag ich an einfachen 18V-Geräten: weniger Organisation, weniger Fehlerquellen, schneller loslegen.

DUX60: zwei Akkus müssen zusammenpassen

Beim DUX60 sieht es anders aus. Er braucht immer zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Das bringt mehr Leistung, ist aber auch etwas anspruchsvoller.

Ich würde beim DUX60 möglichst zwei gleiche Akkus als festes Paar nutzen. Also gleiche Kapazität, ähnliches Alter und gemeinsam laden. Wenn du einen frischen 5,0-Ah-Akku mit einem alten, schwächeren Akku kombinierst, orientiert sich das System am schwächeren Glied. Das ist bei Geräten mit zwei Akkus immer der Punkt, den man schnell vergisst.

Wenn du also ohnehin schon mehrere gleiche Makita-Akkus hast, ist der DUX60 kein Problem. Wenn du aber nur einen einzelnen 18V-Akku besitzt, musst du die zusätzlichen Akkukosten ehrlich mit einrechnen.

Meine Einordnung

Der DUX18 ist beim Akku-Management klar unkomplizierter. Ein Akku rein, arbeiten, fertig. Der DUX60 ist stärker, verlangt aber auch mehr Disziplin bei den Akkus.

Wenn du nur gelegentlich im Garten arbeitest, ist diese Einfachheit ein echter Vorteil. Wenn du dagegen schwere Aufsätze nutzen willst und sowieso mehrere gleiche Akkus hast, spricht die Akku-Logik nicht gegen den DUX60.

Technikvergleich: Was die Unterschiede im Alltag bedeuten

Bei Technikdaten bin ich immer etwas vorsichtig. Mehr Volt, mehr Stufen oder mehr Drehmoment klingen erstmal gut. Entscheidend ist aber, was du davon im Garten wirklich merkst.

Beim Makita DUX18 oder DUX60 geht es deshalb nicht nur um 18V gegen 2x18V. Es geht um Kraft, Gewicht, Akkus und darum, welcher Aufsatz am Ende vorne am Gerät hängt.

Leistung und Drehmoment

Der DUX18 ist für leichte bis mittlere Gartenpflege gedacht. Rasenkanten, normale Trimmarbeiten, Heckenscheren-Aufsatz und gelegentliche Baumpflege passen gut zu diesem Konzept.

Der DUX60 hat mehr Reserven. Das wird dann wichtig, wenn der Aufsatz dauerhaft gegen Widerstand arbeiten muss. Also bei hohem Gras, dichterem Bewuchs, Dickichtmesser, Kehrbürste oder Kultivator. Genau dort würde ich nicht zu knapp kaufen.

Ich würde es so sagen: Der DUX18 reicht für Pflegearbeiten. Der DUX60 ist sinnvoll, wenn der Motor wirklich arbeiten muss.

Gewicht und Handling

Der technische Vorteil des DUX60 hat eine ziemlich einfache Nebenwirkung: Er wird schwerer. Zwei Akkus, stärkerer Antrieb, mehr Reserven. Das ist bei Bodeneinsätzen oft egal, aber bei Hecke oder Hochentaster merkst du jedes zusätzliche Gramm.

Wenn du schon einmal länger über Schulterhöhe gearbeitet hast, weißt du, was ich meine. Nach ein paar Minuten interessiert dich nicht mehr, welcher Motor auf dem Papier stärker ist. Dann interessiert dich, wie lange deine Arme mitmachen.

Deshalb würde ich beim Heckenscheren-Aufsatz und beim Hochentaster sehr genau überlegen, ob du die Mehrleistung des DUX60 wirklich brauchst. Für viele normale Pflegearbeiten ist der leichtere DUX18 angenehmer.

Geschwindigkeitsstufen und Rückwärtslauf

Der DUX60 bietet mehr Einstellmöglichkeiten und je nach Einsatz auch praktische Funktionen wie den Rückwärtslauf, wenn sich Gras am Sensenkopf verfängt. Das ist kein Spielzeug, sondern kann bei Sensenarbeiten wirklich nützlich sein.

Beim DUX18 ist alles einfacher gehalten. Weniger Reserven, aber auch weniger Gewicht und weniger Akku-Aufwand. Wenn du hauptsächlich sauber pflegst statt dich durch wildes Gestrüpp zu kämpfen, ist das nicht automatisch ein Nachteil.

Meine Einordnung

Ich würde den Technikvergleich nicht als „größer gewinnt“ lesen. Der DUX60 ist technisch stärker. Der DUX18 ist im Alltag oft angenehmer.

Wenn du vor allem normale Gartenpflege machst, bringt dir das geringere Gewicht wahrscheinlich mehr als die zusätzliche Leistung. Wenn du schwere Aufsätze fest einplanst, würde ich die Mehrleistung des DUX60 dagegen nicht kleinreden.

Nachbarschaftsfrieden: Lärm und Vibration

Lärm ist bei Gartengeräten so ein Thema, das man beim Kauf gerne unterschätzt. Auf dem Datenblatt sieht alles sachlich aus. In der Realität stehst du aber im Garten, der Aufsatz dreht, der Nachbar sitzt vielleicht gerade auf der Terrasse und plötzlich ist die Lautstärke doch nicht mehr egal.

Beide Geräte sind angenehmer als ein Benzin-Multitool. Kein Benzingeruch, kein Starten mit Seilzug, kein typisches Zweitakt-Geknatter. Trotzdem sind DUX18 und DUX60 keine lautlosen Geräte.

Der DUX18 wirkt im direkten Vergleich wahrscheinlich angenehmer, weil er leichter ist und bei normalen Pflegearbeiten nicht so stark gefordert wird. Wenn du Rasenkanten trimmst oder mit der Heckenschere arbeitest, ist das Geräusch eher das typische Surren des Aufsatzes.

Der DUX60 kann unter Last deutlich präsenter wirken. Das liegt nicht nur am Motor, sondern auch am Aufsatz. Eine Kehrbürste, ein Sensenaufsatz oder ein Kultivator erzeugen einfach mehr Geräusch und mehr Bewegung als ein leichter Trimmer.

Auch bei den Vibrationen würde ich nicht nur auf das Gerät schauen. Der Aufsatz macht viel aus. Ein Fadenkopf läuft anders als ein Dickichtmesser. Eine Kehrbürste überträgt andere Kräfte als eine Heckenschere.

Wenn du empfindliche Hände, Gelenke oder einfach keine Lust auf unnötig anstrengende Arbeit hast, spricht bei leichten Einsätzen viel für den DUX18. Wenn du dagegen schwere Aufsätze nutzen willst, wirst du beim DUX60 eher akzeptieren müssen, dass mehr Kraft auch mehr Geräusch, Gewicht und Rückmeldung bedeutet.

Meine Einordnung: Für normale Pflegearbeiten ist der DUX18 wahrscheinlich angenehmer für dich und dein Umfeld. Für harte Einsätze ist der DUX60 passender, aber eben nicht der leisere oder entspanntere Weg.

Welcher Aufsatz braucht welchen Motor?

Bei der Frage Makita DUX18 oder DUX60 würde ich nicht zuerst auf die Voltzahl schauen. Der wichtigere Punkt ist der Aufsatz, den du wirklich nutzen willst.

Ein Rasentrimmer stellt ganz andere Anforderungen als eine Kehrbürste. Eine Heckenschere braucht nicht nur Kraft, sondern auch gutes Handling. Und ein Hochentaster wird schnell unangenehm, wenn der Antrieb hinten zu schwer wird.

Deshalb ist für mich die sauberste Entscheidung: Erst den geplanten Aufsatz ansehen, dann den passenden Motor wählen. Genau daran entscheidet sich meistens, ob der leichtere DUX18 reicht oder ob der kräftigere DUX60 sinnvoller ist.

Aufsatz DUX18Z DUX60Z Meine Einordnung
Rasentrimmer / Fadenkopf sehr gut geeignet Für normale Rasenkanten würde ich den DUX18 nehmen. Der DUX60 kann es auch, ist dafür aber oft mehr Gerät als nötig.
Heckenscheren-Aufsatz meist angenehmer schwerer Bei Hecken zählt Gewicht. Wenn du länger oder über Schulterhöhe arbeitest, spricht viel für den DUX18.
Hochentaster ergonomisch besser kraftvoller Beim Hochentaster wird jedes Gramm spürbar. Für gelegentliche Baumpflege würde ich zuerst an den DUX18 denken.
Sensenaufsatz / Dickichtmesser bedingt besser Bei hohem Gras oder dichterem Bewuchs ist der DUX60 die sicherere Wahl.
Kehrbürste / Gummibesen eher nicht klar sinnvoller Eine Kehrbürste erzeugt dauerhaft Widerstand. Hier würde ich direkt zum DUX60 greifen.
Kultivator / Bodenfräse nicht meine Wahl passend Erde, Wurzeln und verdichtete Stellen brauchen Kraft. Für diesen Aufsatz passt der DUX60 besser.
Kleine Pflegearbeiten sehr passend oft zu viel Wenn du hauptsächlich trimmen, schneiden und ausputzen willst, ist der DUX18 wahrscheinlich vernünftiger.
Großes Grundstück / harte Einsätze schnell begrenzt im Vorteil Wenn du viel Fläche, starken Bewuchs oder schwere Aufsätze planst, würde ich den DUX60 nehmen.

Für mich ist der DUX18 also nicht automatisch die schwächere Wahl. Er ist die angenehmere Wahl, wenn du vor allem leichte bis mittlere Pflegearbeiten erledigst. Gerade bei Hecke und Hochentaster kann weniger Gewicht am Ende wichtiger sein als mehr Leistung auf dem Papier.

Der DUX60 spielt seine Stärke aus, sobald der Aufsatz wirklich arbeiten muss. Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser und dichtes Gras sind genau die Fälle, bei denen ich nicht zum kleineren Antrieb greifen würde. Da kaufst du sonst möglicherweise zweimal: erst den leichteren Motor und später doch den stärkeren.

Wenn du also noch unsicher bist, würde ich es so herunterbrechen: DUX18 für Pflege und Handling, DUX60 für Kraft und schwere Aufsätze. Genau diese Grenze ist wichtiger als die reine Frage 18V gegen 2x18V.

Nie wieder Schnee schaufeln?

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Noch mehr Makita Multitool-Aufsätze im Detail

Wartung und Pflege: So hast du länger etwas von DUX18 oder DUX60

Egal ob du dich am Ende für den Makita DUX18 oder DUX60 entscheidest: So ein Multifunktionsantrieb ist kein Wegwerf-Werkzeug. Wenn du mehrere hundert Euro für Motor, Akkus und Aufsätze ausgibst, sollte das System auch ein paar Jahre ordentlich funktionieren.

Ich würde die Wartung deshalb nicht übertreiben, aber ein paar Dinge solltest du dir angewöhnen. Gerade das Stecksystem, die Akku-Kontakte und die Lagerung der Aufsätze entscheiden darüber, ob das Gerät lange sauber läuft oder irgendwann nervt.

  1. Das Stecksystem fetten: Der Aufsatz wird auf eine Welle gesteckt. Diese Verbindung (Vierkant oder Stern) sollte alle paar Monate mit etwas Mehrzweckfett geschmiert werden. Sonst „frisst“ sich das Metall fest oder verschleißt schneller. Makita liefert oft eine kleine Tube Fett mit – nutze sie!
  2. Kontakte reinigen: Gartengeräte ziehen Staub an. Puste die gelben Kontaktstellen für die Akkus regelmäßig mit Druckluft aus.
  3. Lagerung: Hänge die Aufsätze auf (es gibt günstige Wandhalterungen aus dem 3D-Drucker oder Original von Makita). Lagere sie nicht auf der Spitze stehend, da sich sonst Getriebefett ungünstig verlagern kann.

Welche Wahl passt zu deinem Garten?

Wenn ich zwischen Makita DUX18 oder DUX60 entscheiden müsste, würde ich nicht zuerst auf den Preis schauen. Ich würde mir ehrlich aufschreiben, welche Aufsätze ich wirklich nutzen will. Nicht theoretisch. Wirklich.

Denn genau da passiert schnell der Fehlkauf: Man kauft den kräftigeren DUX60, obwohl man fast nur Rasenkanten schneidet. Oder man nimmt den leichteren DUX18 und merkt später, dass Kehrbürste oder Kultivator doch regelmäßig gebraucht werden.

Der DUX18 passt besser zu dir, wenn …

  • du einen kleinen bis mittleren Garten hast
  • du hauptsächlich Rasenkanten, Hecke oder Hochentaster nutzt
  • dir Gewicht wichtiger ist als maximale Kraft
  • du schon 18V-LXT-Akkus hast
  • du schwere Aufsätze eher nicht planst

Der DUX60 passt besser zu dir, wenn …

  • du Kehrbürste, Kultivator oder Dickichtmesser nutzen willst
  • du ein größeres Grundstück hast
  • du oft mit hohem Gras oder dichterem Bewuchs kämpfst
  • du zwei passende Akkus als Paar nutzen kannst
  • du lieber Reserven hast, auch wenn das Gerät schwerer wird

Akku-Tipp

Egal für welchen du dich entscheidest: Nutze mindestens Makita BL1850B 5.0 Ah Akkus. Die kleineren 3.0 Ah Akkus werden bei diesen Geräten (besonders beim DUX60) zu schnell heiß und schalten ab.

Makita DUX18 oder DUX60 oder UX001G - CombiExpress 18V/2x18V/40Vmax

Video abspielen: Makita DUX18 DUX60 UX001G – CombiExpress 18V/2x18V/40Vmax

Fazit: Es kommt auf die Anwendung an

Die Frage Makita DUX18 oder DUX60 hat für mich keinen pauschalen Sieger. Der bessere Antrieb ist der, der zu deinen Aufsätzen passt.

Wenn du hauptsächlich Rasenkanten trimmst, Hecken schneidest oder gelegentlich mit dem Hochentaster arbeitest, würde ich eher zum DUX18 greifen. Weniger Gewicht klingt auf dem Papier langweilig, ist aber nach einer halben Stunde Arbeit plötzlich ziemlich wichtig.

Wenn du dagegen Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder viel dichtes Gras auf dem Plan hast, würde ich den DUX60 nehmen. Da geht es nicht um Luxus, sondern um Reserven. Ich mag nichts weniger, als ein Werkzeug zu kaufen und danach festzustellen, dass ich es eigentlich eine Nummer größer gebraucht hätte.

Kurz gesagt: DUX18 für Pflege und Handling. DUX60 für Kraft und schwere Aufsätze. Genau so würde ich die Entscheidung treffen.

Makita DUX18Z – meine Wahl für leichtere Gartenpflege(*)
  • Leichter: angenehmer bei Hecke, Rasenkanten und Hochentaster
  • Einfacher: ein 18V-LXT-Akku reicht zum Arbeiten
  • Vernünftig: passend für kleine bis mittlere Privatgärten
  • Günstiger: meist die niedrigere Einstiegshürde
Makita DUX60Z – meine Wahl für schwere Aufsätze(*)
  • Kräftiger: mehr Reserven für schwere Aufsätze
  • Sinnvoll: besser für Kehrbürste, Kultivator und Dickichtmesser
  • Stärker: passend für große Grundstücke und dichteres Gras
  • Wichtig: braucht zwei passende 18V-Akkus als Paar

Du willst noch mehr Power als den DUX60?

Dir reichen 600 Watt nicht und du musst auch bei strömendem Regen (IPX4) arbeiten? Dann ist das 18V-System vielleicht nicht genug. Ich habe mir auch den den „Benzin-Killer“ aus der 40V XGT-Serie angesehen.

Makita UX01G (40V)

Häufige Fragen zu Makita DUX18 oder DUX60

Bei der Entscheidung Makita DUX18 oder DUX60 tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Das kann ich gut verstehen, denn auf den ersten Blick sehen beide Antriebe ähnlich aus. Erst bei Akku, Gewicht, Aufsatz und Einsatzzweck merkt man, wo die Unterschiede wirklich wichtig werden.

Passen alle Makita-Aufsätze auf DUX18 und DUX60?

Ja, grundsätzlich passen die Makita-Split-Shaft-Aufsätze auf beide Motoren. Das Stecksystem ist mechanisch gleich. Du kannst also denselben Aufsatz am DUX18 oder am DUX60 verwenden.
Trotzdem heißt das nicht automatisch, dass jeder Aufsatz mit beiden Motoren gleich sinnvoll ist. Für leichte Aufsätze reicht der DUX18 oft völlig aus. Bei Kehrbürste, Kultivator oder Dickichtmesser würde ich eher zum DUX60 greifen.

Kann ich den Makita DUX60 mit nur einem Akku betreiben?

Nein, der Makita DUX60 braucht immer zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Mit nur einem Akku läuft er nicht.
Das ist wichtig, wenn du bisher nur einzelne Makita-18V-Akkus besitzt. Beim DUX60 solltest du am besten zwei gleiche Akkus als Paar nutzen. Also gleiche Kapazität, ähnliches Alter und möglichst gemeinsam geladen.

Ist der Makita DUX60 doppelt so stark wie der DUX18?

Nein, doppelt so stark würde ich es nicht nennen. Der DUX60 hat aber spürbar mehr Reserven, vor allem wenn ein Aufsatz dauerhaft gegen Widerstand arbeiten muss.
Beim normalen Rasentrimmen ist der Unterschied oft weniger wichtig. Bei Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder dichtem Bewuchs wird die Mehrleistung des DUX60 deutlich relevanter.

Wann reicht der Makita DUX18 aus?

Der Makita DUX18 reicht aus, wenn du hauptsächlich normale Gartenpflege erledigen willst. Also Rasenkanten trimmen, Hecken in Form bringen, gelegentlich mit dem Hochentaster arbeiten oder leichtere Aufsätze nutzen.
Ich würde den DUX18 vor allem dann wählen, wenn dir Gewicht und einfaches Akku-Handling wichtig sind. Ein Akku rein, arbeiten, fertig. Das klingt banal, ist im Alltag aber ziemlich angenehm.

Wann lohnt sich der Makita DUX60?

Der Makita DUX60 lohnt sich, wenn du schwere Aufsätze nutzen willst oder regelmäßig mit dichterem Bewuchs zu tun hast. Besonders bei Kehrbürste, Kultivator, Dickichtmesser oder größerem Grundstück spricht viel für den stärkeren Antrieb.
Du musst aber ehrlich mit dir sein: Der DUX60 ist schwerer und braucht zwei Akkus. Wenn du fast nur Rasenkanten schneidest, kaufst du damit wahrscheinlich mehr Gerät, als du wirklich brauchst.

Welcher Motor ist besser für den Heckenscheren-Aufsatz?

Für den Heckenscheren-Aufsatz würde ich meistens eher zum DUX18 tendieren. Nicht, weil der DUX60 zu schwach wäre – im Gegenteil. Aber bei Hecken zählt Gewicht enorm.
Wenn du länger seitlich oder über Schulterhöhe arbeitest, merkst du jedes zusätzliche Gramm. Deshalb ist der leichtere DUX18 für viele Heckenarbeiten angenehmer, solange du keine extrem dicken Rückschnitte planst.

Welcher Motor ist besser für Hochentaster?

Auch beim Hochentaster hat der DUX18 oft einen ergonomischen Vorteil. Der Aufsatz wird lang, der Hebel ungünstig und das Gewicht hinten am Motor macht sich schnell bemerkbar.
Für gelegentliche Baumpflege im Privatgarten würde ich deshalb zuerst an den DUX18 denken. Wenn du sehr viel, sehr dicht oder besonders kraftvoll arbeiten willst, kann der DUX60 sinnvoll sein. Für viele normale Einsätze ist weniger Gewicht aber der angenehmere Kompromiss.

Sind DUX18 und DUX60 gute Alternativen zu Benzin-Multitools?

Für viele Privatgärten ja. Du hast keinen Benzingeruch, kein Gemisch, keinen Seilzugstart und weniger Wartung als bei einem klassischen Benzin-Multitool.
Der DUX18 ist eher die leichte, angenehme Lösung für Pflegearbeiten. Der DUX60 kommt einem kräftigen Benzin-Ersatz näher, wenn du schwere Aufsätze nutzt. Ganz pauschal würde ich es aber nicht sehen: Es hängt stark davon ab, welche Arbeiten du wirklich machst.

Was bedeutet das Z bei DUX18Z oder DUX60Z?

Das Z bedeutet bei Makita in der Regel: Solo-Gerät ohne Akku und ohne Ladegerät. Du bekommst also den Motor, aber kein komplettes Set.
Das ist super, wenn du schon Makita-18V-LXT-Akkus hast. Wenn du neu ins System einsteigst, musst du Akku und Ladegerät zusätzlich einplanen. Gerade beim DUX60 sind zwei passende Akkus wichtig.

Gibt es mit dem Makita UX01G eine 40V-Alternative?

Ja, der Makita UX01G ist die 40V-XGT-Alternative im Makita-System. Er ist interessant, wenn du ohnehin schon XGT-Akkus nutzt oder maximale Leistung möchtest.
Wenn du aber bereits mehrere 18V-LXT-Akkus hast, sind DUX18 und DUX60 oft die wirtschaftlichere Entscheidung. Ich würde den UX01G nur dann ernsthaft einplanen, wenn du bewusst ins 40V-XGT-System gehen willst.

Mehr Makita-Wissen für deine Werkzeugentscheidung

Ich kenne das gut: Man sucht eigentlich nur ein Gerät und landet plötzlich mitten im Makita-Kosmos aus Akkus, Modellnummern, Aufsätzen und Set-Bezeichnungen. Wenn du nach dem Vergleich von DUX18 und DUX60 weiter einsteigen willst, findest du hier passende Ratgeber, die dir die nächsten Entscheidungen leichter machen.

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Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren verwandle ich mein Haus und den Garten in eine Dauerbaustelle – von der gepflasterten Einfahrt, den Beeten für die Frau und über die Mülltonnenbox bis hin zum neuen Carport.

Eines habe ich dabei schmerzhaft gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Obwohl ich kein gelernter Tischlermeister bin (und mir mein Held Jonas Winkler auf YouTube oft zeigt, wie es die absoluten Profis machen), weigere ich mich, mit minderwertigem Werkzeug und Material zu arbeiten.

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