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Aufstellpool verkleiden: In 6 cleveren Schritten zum Holz-Podest

Du kennst es: Die Hitze drückt, die Familie wünscht sich eine Abkühlung, und zack – kauft man einen riesigen Frame-Pool. Bei uns lief das ganz genauso, aber mein Weg zur perfekten Wellness-Oase war ziemlich steinig.

Mein erster Versuch: Ich habe den Pool einfach direkt auf die Terrasse gesetzt.

Also Kommando zurück. Der Pool wanderte für die nächste Saison auf die Wiese. Zwar war jetzt wieder Platz auf der Terrasse, aber dafür fingen die echten Probleme erst an. Das Rasenmähen um die wackeligen Stützen herum war ein Albtraum, und die graue Außenfolie war durch Spritzwasser und Erde ständig verdreckt.

Die Stimmen wurden lauter: Können wir den Aufstellpool verkleiden?

Fehler beim Aufstellen: Großer Frame-Pool nimmt die komplette Terrasse ein

Im Herbst kam dann die zusätzliche Quittung, als ich den Pool komplett abbauen musste: Darunter war ein riesiger großer brauner Fleck im Rasen.

Aufstellpool auf dem Rasen: Kaputte Wiese und brauner Fleck nach dem Abbau im Herbst

Es musste also eine endgültige, professionelle Lösung her. Ich habe mir einen genauen Plan gemacht, was das neue Pool-Projekt unbedingt erfüllen muss, wenn ich meinen Aufstellpool verkleiden möchte::

  1. Kein nerviger Abbau mehr im Herbst: Der Pool soll ab jetzt überwintern.
  2. Nie wieder faulende Wiese: Ein vernünftiger, fester Aufstellort muss her.
  3. Schluss mit dem grauen Klotz: Der Pool darf nicht mehr wie ein Fremdkörper wirken.
  4. Tieferer, bequemer Einstieg: Weg mit der gefährlich wackeligen Alu-Leiter, her mit einem massiven Podest!
  5. Einfache Rasenpflege: Die Konstruktion muss so gebaut sein, dass man (oder der Mähroboter) problemlos die Kanten mähen kann, ohne am Gestänge hängen zu bleiben.
  6. Echte Integration: Der Pool soll sich durch eine edle Holzverkleidung organisch in den Garten einfügen.

Das (Zwischen-)Ergebnis? Sieht heute so aus:

Aufstellpool verkleiden: Das fertige Holz-Podest als Wellness-Oase im Garten

Ja, es gibt noch einiges an dieser Poolumrandung fertig zu stellen – aber 80% der Arbeit ist geschafft.

Wie ich aus dem grauen Plastik-Klotz diese Holz-Oase gemacht habe, zeige ich dir jetzt in diesem Projekt-Tagebuch. Du erfährst, welches Werkzeug dich wirklich weiterbringt, warum du bei den Schrauben keinen Cent sparen darfst und wie du verhinderst, dass dir das Holz nach einem Jahr weggammelt.

Projekt-Dashboard: Aufstellpool verkleiden

Schwierigkeit

Mittel bis Hoch

Dauer

3 Wochenenden

Budget

ca. 900 – 1.200 €

Ergebnis

Schön

TL;DR: Zusammenfassung: So kannst Du den Auftsellpool verkleiden!

Phase 1 vom Aufstellpool verkleiden:
Der Erdaushub (Warum die Wiese weichen musste)

Auf meinen „Vorher“-Fotos hast du mein Lehrgeld ja bereits gesehen. Den Pool einfach auf den Rasen zu stellen, ist keine gute Idee. Mein Frame-Pool fasst rund 8 Kubikmeter Wasser – das sind knapp 8 Tonnen Gewicht, die da permanent auf das Erdreich drücken. Das Ergebnis nach dem Abbau im Herbst: Ein riesiger brauner Fleck und ein extrem verdichteter, steinharter und teils unebener Boden, den man nur mühsam wieder kultivieren kann.

Zudem war mein Pool mit seinen 1,20 Metern Höhe ein gewaltiger Klotz, der uns die Sicht auf den hinteren, grünen Teil des Gartens fast komplett verbaute. Ich hatte aber extra diese Höhe gewählt, dass mein Kind auch etwas schwimmen und tauchen kann.

Die Lösung: Der Pool muss tiefergelegt werden.

Die Maße des Pools sind maximal 4,62 m x 2,52 m (Außenmaße inkl. U-Profile). Also habe ich mit einem Markierungsspray ca. 6 Meter x 3 Meter als Fläche markiert.

Dann ging es los: Schubkarre, Spaten und Schaufel raus. Mein Plan war es, die Fläche 30 Zentimeter tief auszuschachten. Die ersten 20 Zentimeter liefen ganz gut, aber danach wurde der Boden extrem lehmhaltig. Ab hier ging es wirklich nur noch mit roher Gewalt und der Spitzhacke weiter. Den Erdaushub habe ich direkt entsorgt und die Erde, die ich noch brauchte, penibel durch ein Durchwurfsieb geworfen. Nichts ist ärgerlicher als ein unentdeckter, spitzer Stein unter der Poolfolie. Denn bevor wir den Aufstellpool verkleiden können, muss der Untergrund perfekt sein.

Aufstellpool Fundament bauen: Erdaushub und Boden begradigen mit dem Durchwurfsieb

Wenn du dich durch harten, steinigen Lehmboden kämpfst, brauchst du einfach dein perfektes Werkzeug. Wer hier am Spaten oder an der Hacke spart, kauft nicht nur zweimal, sondern riskiert auch fiese Blasen und extreme Rückenschmerzen. Ich schwöre bei solchen groben Erdarbeiten auf die deutsche Qualitätsschmiede SHW. Die Kombination aus der leichten Kreuzhacke (um den Lehm aufzubrechen) und dem rasiermesserscharfen Spaten hat mir bei diesem Projekt buchstäblich den Rücken gerettet.

Der Lehm-Brecher: SHW-FIRE Leichte Kreuzhacke(*)
  • Kraftvoll: Durchbricht harte Bodenschichten und dicke Wurzeln mühelos
  • Leicht & Effizient: Schont den Rücken bei langen Grabarbeiten
  • Sicher: Verstärkungshülse am Eschenstiel für maximale Stabilität
Mein Werkzeug für harte Böden: SHW FIRE Spaten(*)
  • Made in Germany: Geschmiedete Qualität für die Ewigkeit
  • Integrierte Trittkante: Für maximale Kraftübertragung ohne kaputte Schuhe
  • Robuster Eschenstiel: Federt Schläge bei steinigen Böden perfekt ab

Phase 2 vom Aufstellpool verkleiden:
Sand, Styrodur und ein cleverer Platten-Trick

Nachdem das Loch ausgehoben war, musste die Fläche absolut in Waage gebracht werden.

Dafür habe ich etwa 5 Zentimeter Sand aufgetragen. Da ich für dieses Projekt keine Rüttelplatte mieten wollte (oder schlichtweg kein Werkzeug dafür da war), habe ich den Sand klassisch mit den Füßen festgetrampelt und anschließend mit zwei Stangen und der Wasserwaage sauber abgezogen. Spoiler: Der Pool steht heute, nach über einem Jahr, immer noch absolut perfekt. Manchmal reicht eben auch Improvisation.

Sandbett für den Aufstellpool verdichten und mit Wasserwaage exakt abziehen

Die Dämmung und das Fundament für die Stützen

Auf das Sandbett habe ich dann Styrodurplatten aus dem Baumarkt lückenlos ausgelegt, sodass das komplette Loch ausgefüllt war. Das schützt die Poolfolie von unten und isoliert minimal gegen die Bodenkälte.

Jetzt kam die Achillesferse der Frame-Pools: Die seitlichen U-Rohre. Diese leiten das enorme Gewicht punktuell ab und dürfen auf keinen Fall ins Styrodur oder den Sand einsinken.

Ich hatte glücklicherweise noch exakt 10 Terrassenplatten von einem alten Projekt übrig – genau die Anzahl der Stützen meines Pools. Hier ist mein Trick, wie ich die Platten perfekt positioniert habe:

  1. Test-Aufbau: Den leeren Pool im Loch aufgebaut und perfekt mittig ausgerichtet.
  2. Markieren: Auf dem Styrodur exakt angezeichnet, wo die 10 U-Profile aufliegen.
  3. Ausstechen: Den Pool wieder herausgehoben, die Terrassenplatten auf die Markierungen gelegt, die Umrisse nachgezeichnet und das Styrodur dort mit einem Spachtel komplett ausgestochen.
  4. Einsetzen: Die Betonplatten flächenbündig in die entstandenen Lücken im Styrodur eingelegt.

Als der Pool dann wieder an seinem Platz stand und befüllt wurde (dabei immer darauf achten, dass das Gestänge beim Wassereinlauf nicht von den Platten rutscht), saß das Fundament bombenfest. Eine absolute Grundvoraussetzung, wenn man einen Aufstellpool verkleiden will.

Frame Pool aufstellen: Die Stützen stehen sicher auf einnivellierten Gehwegplatten im Styrodur

Auf das Sandbett habe ich dann 50mm starke Styrodurplatten aus dem Baumarkt lückenlos ausgelegt, sodass das komplette Loch ausgefüllt war. Das schützt die Poolfolie von unten und isoliert minimal gegen die Bodenkälte. Um die Aussparungen für die Betonplatten sauber aus dem 5 Zentimeter dicken Hartschaum zu trennen, brauchst du ein massives Cutter-Messer, dessen Klinge sich nicht sofort verbiegt.

Die Dämm-Schicht: Polystyrol-Hartschaumplatte (50mm)(*)
  • Perfekte Bodenisolation gegen Kälte von unten
  • Schutz: Bewahrt die empfindliche Poolfolie vor spitzen Steinen
  • Waffelstruktur: Sorgt für optimalen Halt im Sandbett
Angebot
Mein Präzisions-Schneider: Bosch Professional Cutter-Messer (18mm)(*)
  • Scharf: Gleitet durch das dicke Styrodur wie durch weiche Butter
  • Massives Alu-Gehäuse: Liegt auch mit schwitzigen Händen sicher in der Hand
  • Clever: Ersatzklingen können direkt im Griff verstaut werden

Phase 3 vom Aufstellpool verkleiden:
Wasser marsch – und der Schock mit dem Brunnenwasser

Sobald der Pool auf seinem neuen Fundament sicher stand, hieß es: Wasser frei! Hier wollte ich besonders schlau sein und die Gebühren für das Leitungswasser umgehen. Wir haben einen eigenen Brunnen im Garten, also lag es nah, die rund 8.000 Liter einfach von dort zu pumpen.

Das Ergebnis siehst du auf diesem Foto – und ja, es tat weh:

Braunes Poolwasser nach der Befüllung mit extrem eisenhaltigem Brunnenwasser

Was war passiert? Unser Brunnenwasser ist extrem eisenhaltig. Sobald dieses Wasser mit Sauerstoff (und spätestens mit dem ersten Chlor) in Berührung kommt, oxidiert das Eisen. Das Wasser färbt sich innerhalb kürzester Zeit von klar zu einem unappetitlichen Dunkelbraun.

Der vergebliche Rettungsversuch

Natürlich habe ich erstmal das halbe Internet nach Lösungen durchforstet, um das Wasser zu retten. Der klassische Rat lautet: Metall-Ex rein, eine ordentliche Schockchlorung durchführen und mit Ascorbinsäure (Vitamin C) gegensteuern. Ein Bekannter von mir versucht es aktuell auch mit Zitronensäure – ein weiterer gängiger Trick aus den Pool-Foren.

Ich habe die chemische Keule ausprobiert. Und tatsächlich: Das Wasser war danach für zwei Tage wieder wunderschön blau. Doch die Freude hielt nicht lange. Kurz darauf ist mir das Wasser komplett gekippt und war wieder braun.

Meine ehrliche Lösung: Ganz ehrlich? Irgendwann war meine Geduld am Ende. Ich habe buchstäblich den Stecker gezogen, die braune Brühe wieder komplett abgelassen und den Pool stattdessen mit sauberem Leitungswasser befüllt.

Ja, das kostet einmalig ein paar Euro mehr auf der Wasseruhr. Aber glaub mir: Es spart dir tagelangen Frust, teure Liter an Pool-Chemie und einen völlig verstopften Filter.

Phase 4 vom Aufstellpool verkleiden:
Das Holz-Skelett und der Kampf gegen den „Pool-Bauch“

Das Wasser war drin, der Pool stand. Jetzt ging es an die Unterkonstruktion, um endlich den Aufstellpool verkleiden zu können. Mein oberstes Ziel für dieses Projekt: Ich wollte auf gar keinen Fall Beton in den Garten gießen! Ein Pool-Podest soll massiv sein, aber ich möchte mir die Option offenhalten, alles in ein paar Jahren wieder spurlos abbauen zu können.

Deshalb habe ich mich für Aufschraubträger (U-Pfostenträger) entschieden. Diese habe ich mit Schwerlastdübeln auf dicke, im Boden eingelassene Betonplatten geschraubt. Das sorgt für den zwingend notwendigen konstruktiven Holzschutz: Die Balken haben keinen direkten Kontakt zum Boden und können nicht faulen.

Im Baumarkt habe ich einige dieser Pfostenträger fotografiert, mich aber am Ende dann doch umentschieden.

Unterkonstruktion für die Poolumrandung: U-Pfostenträger auf Betonplatten geschraubt
Zum Bohren in die Gehwegplatten liegt ein Bosch-Green-Bohrhammer neben dem Pfostenträger, der die Poolverkleidung trägt.

Um die Dübellöcher in die harten Beton-Gehwegplatten zu bohren, reicht übrigens ein kompakter Bohrhammer für gelegentliche Einsätze (wie mein Bosch PBH 2100 RE) völlig aus. Viel wichtiger ist der Bohrer selbst! Damit du am harten Beton oder an kleinen Kieseln in der Platte nicht verzweifelst, empfehle ich dir dringend vernünftige SDS-Bohrer. Lies dir dazu unbedingt meinen Testbericht durch:

Sicherer Stand ohne Beton: KOTARBAU® Pfostenträger (80x80 mm)(*)
  • Flexibel: Zum Aufdübeln auf bestehende Beton- oder Gehwegplatten
  • Holzschutz: Der Balken steht erhöht und nicht im nassen Boden
  • Massiver Stahl: Hält die gesamte Poolumrandung wackelfrei
Angebot
Für die Betonplatten: Bosch Bohrhammer PBH 2100 RE(*)
  • Pneumatisches Hammerwerk: Bohrt mühelos in harten Beton
  • Kompakt & leicht: Ideal für gelegentliche Projekte im Garten
  • Praktisch: Kommt direkt im robusten Aufbewahrungskoffer

Das größte Problem: Der Pool wird bauchig!

Wer einen Frame-Pool schon mal befüllt hat, kennt das Phänomen: Durch den enormen Wasserdruck drückt sich die Folie an den langen Seiten extrem nach außen. Der Pool wird „bauchig“.

Wenn du deinen Aufstellpool verkleiden möchtest und einfach stur von unten nach oben eine gerade Wand ziehst, hast du oben an der Wasserkante plötzlich einen riesigen, 15 bis 20 Zentimeter breiten Spalt zwischen Holz und Pool. Das sieht nicht nur furchtbar aus, sondern ist auch eine absolute Stolperfalle.

Mein Trick für einen sauberen Abschluss: Ich habe die langen Seiten nach innen mit zusätzlichen, versetzten Pfosten verstärkt. So konnte ich die Verkleidungsbretter später an dieser inneren Konstruktion befestigen. Das erlaubte mir, mit dem oberen Abschlussrahmen maximal eng an die Poolkante heranzurücken, sodass das Podest den Pool optisch perfekt einrahmt.

Stabilität für das Holz-Skelett: 45-Grad-Kopfbänder an der Poolumrandung

Stabilität ohne Beton: Kopfbänder sind Pflicht

Da die Pfosten nicht metertief einbetoniert sind, neigt so ein langes Ständerwerk schnell dazu, sich wie ein Kartenhaus zur Seite zu schieben. Die Lösung aus dem professionellen Holzbau: Kopfbänder.

Diese kurzen, im 45-Grad-Winkel zugeschnittenen Holzbalken in den Ecken leiten die Querkräfte perfekt ab. Sobald ich die Kopfbänder verschraubt hatte, war die gesamte Unterkonstruktion so steif, dass absolut nichts mehr gewackelt hat – auch ohne Betonfundament.

Mein Werkzeug-Tipp: Kappsäge oder starke Handkreissäge?

Wenn du hunderte Balken und Bretter auf Länge bringen und unzählige 45-Grad-Winkel für die Kopfbänder sägen musst, raten dir die meisten Profis sofort zu einer stationären Kappsäge mit Zugfunktion. Und ganz ehrlich: Ja, damit machst du diese Kappschnitte natürlich am schnellsten und präzisesten.

Aber du musst dir nicht zwingend eine schwere Kappsäge in den Garten stellen! Ich habe das gesamte Pool-Podest exakt mit zwei Werkzeugen gesägt: Meiner Makita DHS900 Akku-Handkreissäge und der passenden Führungsschiene.

Warum genau diese Säge? Wegen der Schnitttiefe! Ich habe mir die DHS900 damals extra für solche Projekte gekauft. Durch die enorme Schnitttiefe ziehst du selbst bei dicken Konstruktionsbalken (KVH) in einem Rutsch durch – und das sogar bei Gehrungsschnitten, wo normale Handkreissägen längst kapitulieren.

Makita DHS900 Akku-Handkreissäge sägt dicke KVH-Balken präzise auf einer Führungsschiene
Makita DHS900 36V Akku-Handkreissäge bereit für den Bau der Holzkonstruktion

Mit der Führungsschiene kriegst du jeden Schnitt am Ständerwerk und später an den Dielen absolut gerade hin. Für die vielen 45-Grad-Winkel der Kopfbänder habe ich mir einfach einen Winkel an die Schiene angelegt. Das dauert pro Schnitt vielleicht zehn Sekunden länger als mit der Kappsäge, funktioniert aber tadellos. Der riesige Vorteil: Du musst die schweren 5-Meter-Balken nicht zur stationären Säge wuchten, sondern bringst die Säge einfach zum Balken.

Die 36V Power (aus zwei 18V Makita Akkus) zieht gnadenlos durch jedes Konstruktionsvollholz (KVH). Und dass sie akkubetrieben ist, war im Garten – wo man unweigerlich mit Wasser und Matsch arbeitet – ein massiver Sicherheits-Vorteil ohne nervige Stolperkabel.

Mein Kraftpaket: Makita DHS900 Akku-Handkreissäge(*)
  • Enorme Schnitttiefe für dicke KVH-Balken
  • 36V Power (2x18V) ohne lästiges Kabel
  • Direkter Anschluss für die Führungsschiene
Zwingende Ergänzung: Makita Führungsschiene(*)
  • Garantiert absolut gerade Schnitte
  • Ideal für passgenaue 45-Grad-Winkel
  • Erspart den Kauf einer teuren Kappsäge

Phase 5 vom Aufstellpool verkleiden:
Verkleidung, Schrauben-Falle und mein ultimativer Streich-Trick

Das Ständerwerk steht. Bevor du jetzt aber das erste Brett der Verkleidung an die Unterkonstruktion schraubst, müssen wir über zwei Dinge sprechen, bei denen die meisten Heimwerker bittere Fehler machen: Schrauben und Farbe.

Die Schrauben-Falle am Pool

Holz und Chlorwasser (oder Salzwasser) sind eine fiese Kombination für jedes Metall. Wenn du hier normale verzinkte Schrauben oder auch hochwertig beschichtete Schrauben (wie Spax WIROX) nimmst, hast du nach einer Saison extrem hässliche, schwarze Rostlaufspuren auf deinem schönen Holz.

Ich habe für die gesamte Pool-Verkleidung zwingend Edelstahlschrauben (A2) verwendet. Ein ehrlicher Tipp aus heutiger Sicht: A4-Edelstahlschrauben kannte ich damals noch gar nicht. Wenn ich das Podest heute nochmal bauen würde, würde ich direkt zu A4 greifen, da diese bei chlorhaltigem Poolwasser noch resistenter sind. Aber auch meine A2-Schrauben halten das Holz bisher völlig fleckenfrei an Ort und Stelle.

Mein Megatipp: Alles auf einmal streichen (und nie wieder Pinsel!)

Der größte Fehler, den du machen kannst: Die Bretter erst anbauen und dann am fertigen Pool streichen. Du kommst nicht mehr in die Ritzen und das rohe Holz saugt Feuchtigkeit von hinten auf.

Früher stand ich stundenlang mit Pinsel und Rolle da. Es war ätzend, hat ewig gedauert, getropft und das Ergebnis war oft fleckig und ungleichmäßig. Für das Pool-Projekt (und auch für mein Carport direkt danach) habe ich meine Arbeitsweise komplett geändert.

Ich nutze nur noch das Farbenauftragsset von Osmo (spezielle Mikrofaser-Pads) in Kombination mit der passenden Holzschutz Öl-Lasur.

Es ist unglaublich, wie rasend schnell das geht. Du tauchst das Pad ein, ziehst es in einem Zug über das Brett und die Lasur wird extrem tief und absolut gleichmäßig in das Holz eingearbeitet. Keine Pinselstriche, keine dicken Farbnasen. Das Holz bleibt offenporig und kann atmen, reißt aber nicht und blättert nicht ab.

Hier kommt mein absoluter Geld-Spar-Tipp: Kauf nicht ständig neue Ersatzpads! Diese speziellen Werkzeuge gehen richtig ins Geld, wenn man sie nach dem Streichen aushärten lässt und wegwirft. Besorg dir unbedingt eine Dose Osmo Pinselreiniger. Damit wäschst du die Pads nach der Arbeit einfach komplett aus. Sie sind am nächsten Tag wieder weich und bereit für die nächste Schicht. Das spart dir auf Dauer ein kleines Vermögen.

Mein Megatipp: Osmo Öl-Farben Auftrags-Set(*)
  • Rasend schnell: Perfekt für große Dielen-Flächen
  • Perfekte Optik: Gleichmäßiger Auftrag ohne Pinselstriche
  • Alles drin: Wanne, Abstreifgitter und hochwertige Mikrofaser-Pads
Geld-Spar-Tipp: Osmo Pinselreiniger (1 Liter)(*)
  • Schont den Geldbeutel: Pads einfach auswaschen & wiederverwenden
  • Speziell entwickelt: Löst die zähe Öl-Lasur restlos auf
  • Extrem ergiebig: Eine Dose reicht für unzählige Reinigungen

Nachdem die Bretter getrocknet waren, habe ich sie mit den A2-Edelstahlschrauben an meiner inneren Unterkonstruktion befestigt. Durch die zweifarbige Gestaltung (den Rahmen oben dunkel, die Wände heller) wirkt der ehemalige Plastik-Klotz jetzt wie ein edles Outdoor-Möbelstück.

Teilversenkter Aufstellpool mit kompletter Holzverkleidung und integrierter Treppe im Garten

Phase 6 vom Aufstellpool verkleiden:
Die Pool-Treppe und das clevere Wärme-Setup

Die Standard-Leitern, die bei diesen Frame-Pools mitgeliefert werden, sind extrem wackelig und für Kinder oft eine echte Gefahr. Wer seinen Aufstellpool verkleiden möchte, baut meist ein Podest. Da wir nun dieses Podest hatten, musste natürlich auch eine ebenso massive Treppe her.

Leider war ich beim Bau so im Tunnel, dass ich völlig vergessen habe, Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten zu machen. Aber die Technik dahinter ist eigentlich recht simpel, wenn man das richtige Werkzeug hat.

Mein Fräs-Trick für absolute Stabilität

Ich habe zwei massive Wangen zugeschnitten (wieder mit meiner Makita DHS900). Wenn man die Trittstufen jetzt einfach nur von außen mit Schrauben an die Wangen ballert, ruht das gesamte Körpergewicht später nur auf den dünnen Schraubengewinden. Das wird irgendwann ausreißen.

Die Lösung: Ich habe mir meine kleine Makita Akku-Multifunktionsfräse geschnappt und die Positionen der Stufen exakt einen Zentimeter tief in die Wangen eingefräst. Die Stufen werden dann in diese Nuten eingeschoben und von der Gegenseite verschraubt. So trägt das massive Holz die Last – das hält ewig!

Mein Präzisions-Werkzeug: Makita 18V Multifunktionsfräse(*)
  • Holzbau auf Profi-Niveau: Perfekt zum Einlassen von Treppenstufen
  • Extrem handlich: Führt sich dank Akku fast von alleine
  • Nutzt die gleichen 18V Akkus wie der Rest meiner Makita-Flotte
Der Dauerläufer: Makita 18V Akku-Schlagbohrschrauber(*)
  • Mein Arbeitstier für hunderte Schrauben am Podest
  • Kraftvoll genug, um auch dicke Edelstahlschrauben zu versenken
  • Inklusive Schlagfunktion (falls doch mal ins Mauerwerk gebohrt wird)

Wärme halten: Meine Solar-Abdeckung

Der Pool stand, die Treppe war montiert – fehlte nur noch warmes Wasser. Da ich den Pool über Nacht vor Auskühlung und Schmutz schützen wollte, habe ich mich für eine dicke 400 µm Solarfolie entschieden. Die Folie heizt das Wasser tagsüber durch die Sonne auf und wirkt nachts wie eine Isolierschicht.

Damit ich die riesige Plane nicht jeden Tag mühsam per Hand zusammenfalten muss, habe ich direkt eine Aufrollvorrichtung auf den Rand des Podests geschraubt.

Wärmespeicher: tillvex® Premium Pool Solarplane (400 µm)(*)
  • Wassererwärmung: Nutzt die Sonnenenergie extrem effizient
  • Isolierung: Verhindert den massiven Temperaturverlust in der Nacht
  • Anpassbar: Lässt sich mit der Schere passgenau zuschneiden
Angebot
Komfort-Upgrade: Intex Solar-Abdeckrolle(*)
  • Kinderleichtes Auf- und Abrollen der schweren Plane durch eine Person
  • Größenverstellbar: Passt für Pools von 274 bis 488 cm Breite
  • Lässt sich perfekt auf der Holzumrandung verschrauben

Exkurs: Mein wichtigster Tipp zum Holzkauf (und ein simpler Mess-Trick)

Bevor wir zum Fazit kommen, muss ich noch mit einem Vorurteil aufräumen. Früher dachte ich immer: „Holz kauft man am billigsten im Baumarkt.“ Für mein Projekt Aufstellpool verkleiden habe ich mir die Mühe gemacht, die Preise wirklich zu vergleichen. Das Ergebnis hat mich schockiert: Der lokale Holzfachhandel war deutlich günstiger als der Baumarkt!

Und nicht nur der Preis war besser: Ich habe dort massive 8×8 cm Balken für das Ständerwerk bekommen, die (im Gegensatz zu den oft krummen 7×7 cm Baumarkt-Prügeln) absolut gerade waren. Für die Verkleidung und das Podest habe ich 142 mm x 27 mm starke Dielen gewählt. Da biegt sich nichts mehr durch. Zwar waren auch hier nicht alle Bretter zu 100 % gerade, aber bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis war das absolut verschmerzbar.

Mein Mess-Trick für lange Konstruktionen

Die fertige Konstruktion um den Pool ist stolze 6,5 Meter lang. Wer schon mal versucht hat, einen 6,5-Meter-Balken mit einem Standard 5-Meter-Maßband auszumessen, kennt den Frust: Zweimal anlegen, Markierungen machen, ungenau werden.

Ich habe mir deshalb das 8-Meter-Maßband von Bosch Professional geholt. Ein absoluter Gamechanger für solche Projekte! Du hakst es am Balkenende ein und ziehst es in einem Rutsch bis zum Ende durch. Kein lästiges Rechnen, keine Messfehler.

Angebot
Der Problemlöser: Bosch Professional 8m Maßband(*)
  • 8 Meter Länge: Perfekt für Carports, Pool-Podeste und lange Balken
  • Magnethaken: Hält bombenfest an Metallprofilen oder Trägern
  • Autolock-Funktion: Das Band rastet automatisch ein (Einhandbedienung)
Angebot
Der kompakte Bruder: Bosch Professional 5m Maßband(*)
  • Der Allrounder: Ideal für den normalen Heimwerker-Alltag
  • Sehr gut ablesbar: Beidseitig bedrucktes, 27 mm breites Nylon-Stahlband
  • Clever: Zwei Stopp-Tasten für bequemes Arbeiten aus jeder Position

Was kostet die Poolverkleidung?

Oft werde ich gefragt, was so ein Projekt am Ende kostet. Da die Holzpreise regional und saisonal stark schwanken, habe ich dir hier eine realistische Kostenschätzung für einen Pool meiner Größe zusammengestellt. Mein Tipp: Im lokalen Holzfachhandel fährst du oft günstiger als im Baumarkt!

Posten / Material Geschätzte Kosten
Fundament & Untergrund
Sand, Styrodur (50mm), Gehwegplatten
ca. 100 – 150 €
Unterkonstruktion (Ständerwerk)
KVH-Balken (8×8), U-Pfostenträger, Schwerlastdübel
ca. 200 – 250 €
Verkleidung & Podest
Holzdielen (z.B. 142x27mm), Edelstahl-Schrauben (A2/A4)
ca. 350 – 450 €
Holzschutz & Farbe
Osmo Öl-Lasur, Auftragsset, Pinselreiniger
ca. 120 – 150 €
Zubehör (Optional)
Solarfolie (400 µm), Intex Aufrollvorrichtung
ca. 150 – 170 €
Gesamtkosten (Schätzung): ca. 920 – 1.170 €

Mein Fazit nach 1 Jahr: Lohnt es sich, den Aufstellpool zu verkleiden?

Lohnt sich der Aufwand, einen Aufstellpool verkleiden zu wollen? Der Pool steht jetzt seit über einem Jahr draußen. Zeit für ein ehrliches Resümee.

Das Positive zuerst: Es hat sich absolut gelohnt!

  • Kein Abbau-Stress: Ich habe im Herbst einfach die Hälfte des Wassers im Pool gelassen. Das hat mir nicht nur viel Geld für die Neubefüllung gespart, das Wasser blieb auch unerwartet kristallklar! Die Stunden, die ich früher für das Schrubben, Abbauen und Einlagern des Pools verschwendet habe, verbringe ich jetzt lieber auf der Terrasse.
  • Die Kids lieben es: Das Podest ist der absolute Hit. Einfach Anlauf nehmen und reinspringen – das ging mit der wackeligen Alu-Leiter früher nicht.
  • Garten-Integration: Der hässliche Plastik-Look ist weg. Der Pool sieht jetzt aus wie ein hochwertiges Gartenmöbel.
  • Zusätzlicher Stauraum: Ein netter Nebeneffekt! Unter der Holzumrandung ist extrem viel halbwegs trockener Stauraum entstanden. Mein kleiner Schuppen platzt jetzt endlich nicht mehr aus allen Nähten.
Aufstellpool verkleiden: Zusätzlicher Stauraum für Pool-Zubehör unter dem Holz-Podest

Was ich heute anders machen würde (Lessons Learned)

Man lernt nie aus. Wenn ich das Projekt heute noch einmal starten würde, gäbe es zwei Dinge, die ich ändern würde:

  1. Konsequent auf A4-Edelstahl setzen: Auch wenn meine A2-Schrauben bisher gut halten, würde ich für den absoluten Seelenfrieden bei Chlor- und Salzwasser künftig direkt A4-Schrauben verwenden.
  2. Den Winter-Schutz verbessern: Ich habe den Pool und das Holz über den Winter nicht komplett abgedeckt. Regen, Schnee und Frost haben dem Holz optisch doch etwas zugesetzt. Hier muss künftig eine vernünftige Winterplane her, die auch das Podest schützt.

Deshalb werde ich wohl das Podest und die obere Abdeckung abschleifen und neu streichen müssen.

Winterschäden am Holz-Podest des Aufstellpools: Abgeplatzte Lasur muss neu gestrichen werden

Ausblick: Was noch ansteht

Gartenprojekte sind eigentlich nie fertig. Auf meiner To-Do-Liste für diesen Pool stehen noch drei große Punkte, an denen ich gerade arbeite:

  1. Die Front verkleiden: Der untere, vordere Bereich des Pools ist noch offen. Hier suche ich noch nach einer optisch passenden Lösung (inklusive Bepflanzung und Pflanzkübeln).
  2. Smart heizen: Wie bekomme ich den Pool warm, ohne dass die Stromrechnung explodiert? Mein Plan: Ein Balkonkraftwerk auf dem Schuppen, das eine kleine Wärmepumpe antreibt.
  3. Der richtige Poolroboter: Nach meinem ersten (Fehl-)kauf bin ich aktuell auf der Suche nach einem Roboter, der auch die Wände sauber bekommt (vermutlich ein Mammotion).

Zu all diesen Umbauten wird es bald detaillierte Ratgeber geben. Abonniere dir am besten meinen Feed, damit du die Updates nicht verpasst!

FAQ – häufige Fragen von Heimwerkern

Bevor du loslegst und deinen Aufstellpool verkleiden möchtest, gibt es sicher noch ein paar Unklarheiten. Hier beantworte ich dir die 10 häufigsten Fragen, die mir zu diesem Projekt gestellt werden.

Brauche ich eine Baugenehmigung, wenn ich meinen Aufstellpool verkleiden möchte?

In den meisten Gemeinden ist ein einfacher, mobiler Pool genehmigungsfrei. Sobald du aber ein massives Holz-Podest baust und den Aufstellpool verkleiden willst, kann das als festes Bauwerk gelten (besonders ab bestimmten Kubikmetern oder Höhen). Frag zur Sicherheit kurz formlos beim örtlichen Bauamt nach, um Ärger zu vermeiden.

Welches Holz eignet sich am besten, um einen Aufstellpool verkleiden zu können?

Für das unsichtbare Ständerwerk (die Unterkonstruktion) empfehle ich Konstruktionsvollholz (KVH). Für die Sichtbretter, mit denen du den Aufstellpool verkleiden wirst, eignen sich Lärche, Douglasie oder kesseldruckimprägnierte Kiefer hervorragend, da sie der Witterung gut standhalten.

Darf die Holzkonstruktion direkt an der Poolfolie anliegen?

Nein, auf gar keinen Fall! Wenn du den Aufstellpool verkleiden willst, lass zwingend ca. 5 Zentimeter Luft zwischen der Folie und dem Holz. Durch den Wasserdruck „baucht“ der Pool stark nach außen und bewegt sich beim Schwimmen. Reibt die Folie permanent am Holz, wird sie durch die Reibung extrem schnell undicht.

Was kostet das Projekt „Aufstellpool verkleiden“ ungefähr?

Das kommt natürlich stark auf die aktuellen Holzpreise in deiner Region an. Wenn du alles selbst machst und deinen Aufstellpool verkleiden willst, solltest du für die KVH-Balken, Dielen, Edelstahlschrauben und die Osmo-Lasur mindestens 400 bis 800 Euro einplanen – je nach Größe deines Pools.

Wie komme ich an die Pumpe, nachdem ich den Aufstellpool verkleiden konnte?

Ein absoluter Anfängerfehler ist es, alles starr und fest zuzuschrauben. Wenn du deinen Aufstellpool verkleiden baust, musst du unbedingt eine Revisionsklappe (eine Art kleine Tür oder abnehmbare Dielen) an der Stelle einplanen, wo die Schläuche aus dem Pool zur Filteranlage gehen.
Ich habe bisher die Rückseite offen gelassen, weil dort meine Kirschlorbeerhecke alles verdeckt.

Kann ich den Pool auch ohne aufwendiges Fundament verkleiden?

Ich rate dir stark davon ab. Wenn du dir schon die harte Arbeit machst und deinen Aufstellpool verkleiden willst, muss der Untergrund absolut in Waage und stabil sein. Sackt der Pool auf der nackten Wiese später durch das Wassergewicht ab, reißt dir deine schöne, teure Holzkonstruktion auseinander.

Muss ich das Wasser ablassen, bevor ich baue?

Nein, ganz im Gegenteil! Bevor du den Rahmen baust, um deinen Aufstellpool verkleiden zu können, muss der Pool zwingend komplett befüllt sein. Nur so siehst du, wie weit sich die Folie nach außen dehnt (der „Pool-Bauch“), und kannst den Holzrahmen passgenau mit genug Abstand darum herum konstruieren.

Was passiert im Winter mit der Holzumrandung?

Der große Vorteil, wenn wir unseren Aufstellpool verkleiden: Er bleibt im Winter einfach stehen! Ich lasse die Hälfte des Wassers drin, decke ihn ab und die massive Konstruktion schützt den Pool zusätzlich vor Winterstürmen. Pflege das Holz einfach regelmäßig mit einer Öl-Lasur.

Eignet sich auch WPC, wenn ich den Aufstellpool verkleiden will?

Ja, wenn du deinen Aufstellpool verkleiden möchtest, kannst du für die Außenseiten und das Podest natürlich auch WPC-Dielen nehmen. WPC ist pflegeleicht und splittert nicht. Bedenke aber: WPC heizt sich in der prallen Sommersonne extrem auf – echtes Holz bleibt barfuß deutlich angenehmer.

Wie baue ich das Holz um die runden Ecken des Frame-Pools?

Frame-Pools sind meist rechteckig, haben aber weit abgerundete Ecken. Wenn du den Aufstellpool verkleiden willst, baust du am besten ein strikt rechteckiges Podest drumherum und gehst mit der Beplankung einfach gerade über die runden Ecken hinweg. Der Hohlraum, der in den Ecken entsteht, stört überhaupt nicht.

Lust auf das nächste Projekt? Meine neuesten Ratgeber

Der Pool steht, das Podest ist massiv und das Wasser (endlich) klar – aber wir Selbermacher wissen beide: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Wenn du dein Werkzeug-Arsenal für die nächste Baustelle aufrüsten willst oder Inspiration für Haus und Garten suchst, schau dir diese Beiträge an:

Letzte Aktualisierung am 2.05.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und walze mit einer Rasenwalze die PTFE Folie des Daches an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten
Carport-Daches wird mit einer
Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren verwandle ich mein Haus und den Garten in eine Dauerbaustelle – von der gepflasterten Einfahrt, den Beeten für die Frau und über die Mülltonnenbox bis hin zum neuen Carport.

Eines habe ich dabei schmerzhaft gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Obwohl ich kein gelernter Tischlermeister bin (und mir mein Held Jonas Winkler auf YouTube oft zeigt, wie es die absoluten Profis machen), weigere ich mich, mit minderwertigem Werkzeug und Material zu arbeiten.

Festool ist geil, reißt aber oft einen riesigen Krater ins Budget.

Deshalb analysiere ich vor jedem Projekt intensiv den Markt, um das perfekte Profi-Werkzeug für uns Selbermacher herauszufiltern. Profitiere von meinen tiefgehenden Analysen, überspringe die wochenlange eigene Recherche und hol Dir direkt das Werkzeug, das Dich auf der Baustelle wirklich voranbringt.