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Makita DHS900 Test: Meine Erfahrungen mit der 36V-Handkreissäge

Die Makita DHS900 habe ich nicht nur für ein paar Probeschnitte gekauft. Die große 2×18V-Handkreissäge war bei mehreren meiner eigenen Holzprojekte im Einsatz – unter anderem beim Bau meines Carports, bei der Poolumrandung und bei meiner Mülltonnenbox.

Gerade bei stärkeren Pfosten und Konstruktionsholz zeigt sich schnell, warum die DHS900 deutlich größer und schwerer als eine typische 18V-Handkreissäge ist: Mit bis zu 85 mm Schnitttiefe kann sie viele Querschnitte in einem Arbeitsgang trennen. Das spart das Wenden des Werkstücks und reduziert das Risiko, dass zwei Schnitte nicht sauber aufeinandertreffen.

Diese Leistung hat allerdings ihren Preis. Mit zwei Akkus ist die DHS900 schwer, sperrig und für dünne Bretter, Laminat oder gelegentliche Plattenzuschnitte oft überdimensioniert. In diesem Makita DHS900 Test zeige ich dir deshalb nicht nur die technischen Daten, sondern vor allem, wo mir die Säge wirklich geholfen hat, was mich an ihr stört und für wen sich der Kauf heute noch lohnt.

Transparenz: Die DHS900 und die verwendeten LXT-Akkus gehören zu meinem eigenen Werkzeugbestand. Meine Einschätzung basiert auf meinen Arbeiten mit der Säge und meiner 1.400-mm-Makita-Führungsschiene. Technische Werte und Variantenangaben prüfe ich zusätzlich anhand der Herstellerunterlagen.

TL;DR: Keine Zeit für den kompletten Makita DHS900 Test? Hier ist meine kurze Einschätzung:

Schnellentscheidung

Passt die Makita DHS900 zu deinen Projekten?

Die Makita DHS900 ist keine leichte Universalsäge. Ihre Stärke liegt bei größeren Holzquerschnitten, langen Schnitten und Projekten, bei denen du die 85 mm Schnitttiefe tatsächlich brauchst.

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KLEINERE ARBEITEN

Leichtere Handkreissäge wählen

Du sägst hauptsächlich Bretter, Platten, Dielen oder Leisten und musst die Maschine bei vielen kurzen Schnitten häufig anheben und umsetzen.

Wichtig: Für normale Materialstärken ist eine kompaktere Säge meist leichter, günstiger und angenehmer.

Die DHS900 wäre für diesen Einsatz unnötig groß und schwer.

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SYSTEMVERGLEICH

Noch kein Akkusystem vorhanden

Du müsstest zusätzlich zwei Akkus und ein Ladegerät kaufen oder benötigst für sehr starke Holzquerschnitte noch mehr als 85 mm Schnitttiefe.

Wichtig: Vergleiche die Gesamtkosten von LXT und XGT sowie die tatsächlich benötigte Schnitttiefe.

Beim kompletten Neueinstieg kann eine XGT-Säge langfristig die passendere Alternative sein.

Meine Einordnung: Für meinen Carport, die Poolumrandung und die Mülltonnenbox war die hohe Schnitttiefe ein echter Vorteil. Für kleinere Montageschnitte würde ich trotzdem eine leichtere Handkreissäge bevorzugen.

Makita DHS900 – Steckbrief auf einen Blick

Modellvarianten Makita DHS900Z / DHS900ZU
Akkusystem 2 × 18V Makita LXT
Maximale Ausgangsleistung 1.800 W
Sägeblatt 235 mm Durchmesser / 30 mm Bohrung
Schnitttiefe bei 90° 85 mm
Schnitttiefe bei 45° 61 mm
Schnitttiefe bei 60° 44 mm
Neigungsbereich 0° bis 60°
Leerlaufdrehzahl 4.500 min⁻¹
Motor und Elektronik Bürstenloser Motor, ADT, XPT, Motorbremse und Sanftanlauf
Gewicht mit Akkus ca. 5,3 bis 6,0 kg, abhängig von den verwendeten LXT-Akkus
Maße L × B × H 413 × 196 × 316 mm
Schalldruckpegel 93 dB(A)
Schallleistungspegel 104 dB(A) – Gehörschutz erforderlich
Vibration beim Sägen in Holz ≤ 2,5 m/s²
Führungsschiene Direkt und ohne Adapter auf Makita-Führungsschienen einsetzbar
AWS-Staubsaugersteuerung DHS900Z: Funkadapter WUT01 separat erforderlich
DHS900ZU: Funkadapter WUT01 enthalten

Der Steckbrief zeigt bereits, warum die DHS900 kein gewöhnliches Allroundmodell ist. Ihre 85 mm Schnitttiefe und die direkte Führungsschienenaufnahme sind klare Vorteile im Holzbau. Gleichzeitig sind das Gewicht von bis zu etwa 6 kg und die zwei benötigten Akkus die wichtigsten Punkte, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.

Die technischen Grunddaten habe ich zusätzlich mit den offiziellen Produktangaben von Makita abgeglichen. Dort findest du auch Werte zu Schnitttiefe, Drehzahl, Gewicht, Geräuschentwicklung und Lieferumfang der Makita DHS900.

Infografik der Makita DHS900 mit technischen Eigenschaften und 85 mm Schnitttiefe

Warum ich mich für die Makita DHS900 entschieden habe

Als ich die Makita DHS900 gekauft habe, war für mich vor allem ein Punkt entscheidend: Ich besaß bereits mehrere leistungsfähige 18V-LXT-Akkus und wollte für größere Holzprojekte nicht noch ein zusätzliches Akkusystem anschaffen.

Meine kleineren Handkreissägen reichten für Bretter und normale Plattenzuschnitte aus. Bei stärkeren Pfosten und Balken wurde es jedoch umständlich. War das Holz dicker als die maximale Schnitttiefe, musste ich das Werkstück wenden und von der Gegenseite erneut ansetzen. Dabei ist es nicht immer einfach, beide Schnitte exakt aufeinanderzuführen.

Die DHS900 löst genau dieses Problem. Mit ihren 85 mm Schnitttiefe kann ich viele typische Querschnitte aus dem Holzbau in einem Arbeitsgang trennen. Das war für mich besonders beim Bau meines Carports, bei der Poolumrandung und bei meiner Mülltonnenbox interessant.

Ein weiterer Kaufgrund war die direkte Aufnahme für die Makita-Führungsschiene. Für längere und präzise Zuschnitte kann ich die Säge ohne zusätzlichen Adapter auf meiner 1.400-mm-Schiene verwenden. Gerade bei sichtbaren Bauteilen ist mir ein kontrollierter, gerader Schnitt wichtiger als ein möglichst schnelles Freihandsägen.

Natürlich war mir bereits vor dem Kauf klar, dass die DHS900 keine leichte Montagesäge ist. Zwei Akkus, das 235-mm-Sägeblatt und die große Bauform machen sie deutlich schwerer als eine kompakte 18V-Handkreissäge. Für meine größeren Projekte war dieser Kompromiss trotzdem sinnvoll, weil ich die vorhandenen LXT-Akkus weiterverwenden konnte und die zusätzliche Schnitttiefe tatsächlich benötigte.

Meine damalige Kaufentscheidung lässt sich deshalb einfach zusammenfassen: Ich wollte keine möglichst vielseitige Handkreissäge, sondern eine kräftige Ergänzung für stärkere Hölzer, die zu meinem bestehenden Makita-LXT-System und meiner Führungsschiene passt.

Selbstgebaute Mülltonnenbox aus Holz mit vier Stellplätzen
Bei meiner selbstgebauten Mülltonnenbox kam die DHS900 bei Brettern und stärkeren Bauteilen zum Einsatz – für kleine Zuschnitte ist sie nicht immer die handlichste Wahl.

Was die technischen Daten der DHS900 in der Praxis bedeuten

Die Zahlen im Datenblatt sind bei der DHS900 ungewöhnlich beeindruckend. Entscheidend ist aber nicht, ob 85 mm Schnitttiefe oder 1.800 Watt gut klingen, sondern ob du diese Reserven bei deinen Projekten tatsächlich brauchst.

Für meine Kaufentscheidung waren vor allem vier Eigenschaften relevant: die große Schnitttiefe, die Nutzung meiner vorhandenen LXT-Akkus, die direkte Führungsschienenaufnahme und die Frage, ob ich mit Gewicht und Größe der Säge leben kann.

Eigenschaften-Check

Relevanz: sehr hoch

85 mm Schnitttiefe bei 90°

Die maximale Schnitttiefe ist das wichtigste Kaufargument der DHS900. Sie entscheidet darüber, ob du stärkere Holzquerschnitte in einem Arbeitsgang sägen kannst oder das Werkstück drehen und von einer zweiten Seite nachschneiden musst.

NUTZEN

Das bringt dir die Schnitttiefe

  • bis zu 85 mm bei geraden 90°-Schnitten,
  • 61 mm Schnitttiefe bei 45°,
  • 44 mm Schnitttiefe bei 60°,
  • weniger Nacharbeit bei stärkeren Balken und Pfosten.

IN DER PRAXIS

Wann du den Vorteil bemerkst

  • bei 70 oder 80 mm starken Pfosten,
  • bei Konstruktionsvollholz wie 80 × 120 mm,
  • beim Bau von Carports und Überdachungen,
  • bei Poolkonstruktionen und größeren Holzprojekten.

VERZICHTBAR

Du brauchst sie nicht zwingend, wenn …

  • du überwiegend Bretter, Platten und Leisten sägst,
  • eine Schnitttiefe von etwa 55 bis 65 mm ausreicht,
  • du die Maschine häufig anheben und umsetzen musst,
  • dir Gewicht und Handlichkeit wichtiger sind.

Meine Einordnung

Bei meinen größeren Holzprojekten war die Schnitttiefe ein echter praktischer Vorteil. Bei einem 140 × 140 mm starken Carport-Pfosten reicht aber auch die DHS900 nicht für einen vollständigen Trennschnitt in einem Arbeitsgang.

DHS900: 85 mm bei 90° · DHS782/DHS783: etwa 62,5 mm bei 90° · HS011G: bis 101 mm bei 90°

Zwei LXT-Akkus statt eines neuen Akkusystems

Die DHS900 arbeitet mit zwei 18V-LXT-Akkus gleichzeitig. Für mich war das ein Vorteil, weil ich bereits mehrere passende Akkus besaß und kein neues System kaufen musste.

Dabei solltest du möglichst zwei Akkus mit gleicher Kapazität und ähnlichem Ladezustand verwenden. Die Säge ist nur so ausdauernd wie der zuerst entladene Akku. Ein einzelner Akku reicht zum Betrieb nicht aus.

Für Käufer ohne vorhandene LXT-Akkus sieht die Rechnung anders aus. Dann musst du die Kosten für zwei Akkus und ein passendes Ladegerät einbeziehen. In diesem Fall solltest du vor dem Kauf auch prüfen, ob eine aktuelle 40V-XGT-Handkreissäge langfristig besser zu deinem Werkzeugbestand passt. Die grundsätzlichen Unterschiede der beiden Akkusysteme ordne ich zusätzlich in meinem Ratgeber Makita XGT vs LXT ein.

Gewicht und Handhabung

Je nach Akkubestückung wiegt die DHS900 ungefähr 5,3 bis 6,0 kg. Dieses Gewicht merkst du vor allem beim Anheben, Umsetzen und bei vielen kurzen Schnitten. Die Säge ist daher kein Modell, das ich für leichte Montagearbeiten oder dauerhaftes Arbeiten in ungünstiger Haltung auswählen würde.

Auf dem Sägebock, einer stabilen Arbeitsfläche oder auf der Führungsschiene relativiert sich das Gewicht. Dort liegt die Maschine ruhig auf und muss während des Schnitts nicht vollständig getragen werden. Bei meinen Arbeiten empfand ich sie deshalb weniger problematisch, als das reine Datenblatt vermuten lässt.

Trotzdem bleibt der Unterschied zu einer kleineren Handkreissäge deutlich. Brauchst du die 85 mm Schnitttiefe nicht, ist weniger Gewicht im Alltag meistens der größere Vorteil.

Carport-Pfosten mit 140 × 140 mm Querschnitt und eingeschnittenem Zapfen
Am 140 × 140 mm starken Carport-Pfosten zeigt sich die Grenze der 85 mm Schnitttiefe: Ein vollständiger Trennschnitt in einem Arbeitsgang ist hier nicht möglich.

Direkte Führungsschienenaufnahme

Die Grundplatte der DHS900 ist für die Makita-Führungsschiene ausgelegt. Du benötigst daher keinen zusätzlichen Adapter. Ich verwende die Säge auf meiner 1.400-mm-Schiene besonders dann, wenn längere Schnitte gerade und kontrolliert verlaufen sollen.

Die Schiene macht aus der DHS900 allerdings keine Tauchsäge. Die DHS900 bleibt eine Handkreissäge mit Pendelschutzhaube. Für echte Tauchschnitte mitten in einer Platte ist eine dafür konstruierte Tauchsäge die passendere Wahl.

Mehr zu passenden Längen, Verbindern und zur Anwendung findest du in meinem Ratgeber zur Makita-Führungsschiene.

Motorbremse und Sanftanlauf

Bei einem großen 235-mm-Sägeblatt sind Motorbremse und Sanftanlauf mehr als reine Komfortfunktionen. Der Sanftanlauf verhindert einen abrupten Start, während die Motorbremse das Blatt nach dem Loslassen des Schalters schneller abbremst.

Das bedeutet nicht, dass du die Säge sofort achtlos ablegen darfst. Du solltest immer warten, bis das Sägeblatt vollständig zum Stillstand gekommen ist. Im Arbeitsablauf ist die schnelle Bremse trotzdem angenehm, insbesondere wenn mehrere einzelne Schnitte nacheinander ausgeführt werden.

Unterm Strich sind die technischen Daten nur dann ein Vorteil, wenn sie zu deinem Einsatz passen: Die DHS900 erkauft sich ihre große Schnitttiefe mit mehr Gewicht, zwei benötigten Akkus und einer sperrigeren Bauform. Für größere Holzprojekte ist dieser Kompromiss sinnvoll. Für dünne Materialien ist er meistens unnötig.

Makita DHS900Z oder DHS900ZU: Welche Variante lohnt sich?

Bei der Makita DHS900 musst du im Wesentlichen zwischen der DHS900Z und der DHS900ZU wählen. Die Sägeleistung ist gleich. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ausstattung für das AWS-System zur automatischen Staubsaugersteuerung.

Beide Varianten werden üblicherweise als Solomaschine ohne Akkus und Ladegerät angeboten. Prüfe den Lieferumfang trotzdem vor dem Kauf genau, weil Händler eigene Sets mit Akkus, Ladegeräten, Führungsschienen oder Transportlösungen zusammenstellen können.

Variante Wichtigster Unterschied Für wen sinnvoll? Meine Empfehlung
DHS900Z Solomaschine; für AWS ist ein separater Funkadapter erforderlich LXT-Besitzer ohne AWS-Sauger oder ohne Bedarf an automatischer Absaugsteuerung Für die meisten Heimwerker die sinnvollere Wahl
DHS900ZU AWS-Funkadapter ist für die automatische Verbindung mit kompatiblen Makita-Saugern vorgesehen Nutzer eines kompatiblen Makita-AWS-Staubsaugers, die häufig mit Absaugung arbeiten Nur sinnvoll, wenn du AWS tatsächlich nutzt

Das AWS-System verbindet die Maschine drahtlos mit kompatiblen Makita-Saugern, sodass die Absaugung beim Einschalten des Werkzeugs automatisch startet. Die ZU-Variante wird ausdrücklich als AWS-Ausführung angeboten.

Meine Empfehlung: Meistens reicht die DHS900Z

Für die meisten Heimwerker ist die DHS900Z die vernünftigere Wahl. Du erhältst dieselbe Schnitttiefe, Motorleistung und Führungsschienen-Kompatibilität wie bei der DHS900ZU, zahlst aber nicht zusätzlich für eine Funktion, die du möglicherweise nie verwendest.

Zur DHS900ZU würde ich nur greifen, wenn du bereits einen kompatiblen Makita-AWS-Staubsauger besitzt oder dieses System gezielt aufbauen möchtest. Dann ist es angenehm, wenn die Absaugung automatisch zusammen mit der Säge startet.

Ich selbst würde die Variantenentscheidung daher nicht von der Sägeleistung abhängig machen, sondern ausschließlich von der Frage: Nutze ich AWS regelmäßig – ja oder nein?

Wichtiger Hinweis
Lieferumfang vor dem Kauf prüfen

Die Kürzel Z und ZU sagen nicht automatisch, dass Akkus, Ladegerät, Führungsschiene oder Transportkoffer enthalten sind. Händler bieten teilweise eigene Sets an. Vergleiche deshalb immer die vollständige Produktbeschreibung und nicht nur den Modellnamen.

Beachten: Den konkreten Lieferumfang des Angebots lesen.
Vermeiden: Aus dem Modellkürzel auf Akkus oder Zubehör schließen.
Im Zweifel: Einzelpositionen des Händlerangebots mit der Makita-Produktseite abgleichen.

Makita DHS900 im Praxistest – was sie wirklich kann

Für meinen Makita DHS900 Test habe ich keine standardisierten Laborschnitte durchgeführt. Meine Einschätzung beruht auf den Arbeiten, für die ich die Säge tatsächlich gekauft habe: stärkere Pfosten und Konstruktionsholz bei mehreren eigenen Holzprojekten.

Dabei kam die DHS900 unter anderem beim Bau meines Carports, bei der Poolumrandung und bei meiner Mülltonnenbox zum Einsatz. Diese Projekte sind für die Beurteilung aussagekräftiger als ein einzelner Probeschnitt, weil sich dabei auch Gewicht, Handhabung, Akkus und Führungsschienenbetrieb im normalen Arbeitsablauf zeigen.

Schnittleistung in Pfosten und Konstruktionsholz

Mit der DHS900 habe ich unter anderem 70er- und 80er-Pfosten sowie Fichten-KVH mit einem Querschnitt von 80 × 120 mm gesägt. Bei diesen Materialien hatte ich nicht den Eindruck, dass die Maschine an ihre Leistungsgrenze kommt.

Die Drehzahl blieb bei meinen Schnitten stabil, solange ich die Säge gleichmäßig durch das Material geführt habe. Ich musste weder besonders langsam arbeiten noch zusätzlichen Druck ausüben. Genau das ist bei einer großen Handkreissäge wichtig: Das Sägeblatt soll schneiden und nicht durch Kraftaufwand durch das Holz gedrückt werden.

Alte, sehr harte Eichenbalken habe ich mit der DHS900 bislang nicht bearbeitet. Deshalb treffe ich dazu bewusst keine Aussage. Meine Erfahrungen beziehen sich vor allem auf typisches Konstruktionsholz und Pfosten, wie sie bei privaten Holzbauprojekten verwendet werden.

Der größte Vorteil: nur ein Schnitt durch 80-mm-Holz

Bei einem 80 mm starken Pfosten bleiben bei maximaler Schnitttiefe nur wenige Millimeter Reserve. Trotzdem kann die DHS900 einen solchen Querschnitt bei einem geraden 90-Grad-Schnitt vollständig in einem Arbeitsgang trennen.

Das ist für mich der größte praktische Unterschied zu kleineren Handkreissägen. Bei zu geringer Schnitttiefe muss das Werkstück gewendet werden. Anschließend müssen Anriss und Sägeblatt auf der zweiten Seite möglichst genau zum ersten Schnitt passen.

Bei sichtbaren Bauteilen oder Pfosten kann bereits ein kleiner Versatz später deutlich auffallen. Mit der DHS900 spare ich mir bei passenden Querschnitten diesen zweiten Arbeitsgang.

Carport: Hier passt die DHS900 am besten

Beim Carportbau konnte die DHS900 ihre Größe und Schnitttiefe sinnvoll ausspielen. Gerade bei stärkeren Bauteilen ist es angenehm, wenn ein Schnitt ohne Wenden des Holzes möglich ist.

Bei solchen Arbeiten liegt das Werkstück normalerweise stabil auf Böcken oder einer geeigneten Arbeitsfläche. Dadurch fällt das hohe Gewicht der Säge weniger stark ins Gewicht als bei vielen kleinen Montageschnitten.

Für einen Carport oder eine vergleichbare Holzkonstruktion halte ich die DHS900 deshalb für eine sehr passende Säge – vorausgesetzt, die verwendeten Holzquerschnitte rechtfertigen ihre 85 mm Schnitttiefe.

Poolumrandung und Mülltonnenbox: Leistung ist nicht immer alles

Auch bei meiner Poolumrandung und der Mülltonnenbox habe ich die DHS900 eingesetzt. Dabei zeigte sich aber ebenfalls, dass sie nicht für jeden einzelnen Schnitt automatisch die beste Wahl ist.

Bei stärkeren Bauteilen und langen geraden Schnitten ist sie sehr angenehm. Für kleinere Leisten, dünne Bretter oder schnelle Korrekturschnitte greife ich dagegen lieber zu einer kompakteren Säge. Die DHS900 ist dafür schlicht schwerer und unhandlicher als nötig.

Das ist für mich eine wichtige Erkenntnis aus der Praxis: Die DHS900 ersetzt nicht jede kleinere Handkreissäge. Sie ergänzt sie vor allem für große Querschnitte und anspruchsvollere Zuschnitte.

Führungsschiene: deutlich kontrollierter als freihändig

Die direkte Aufnahme für die Makita-Führungsschiene ist für mich einer der größten Vorteile der DHS900. Ich verwende sie mit meiner 1.400-mm-Makita-Schiene, wenn ein längerer Schnitt gerade und sauber verlaufen soll.

Die Säge lässt sich ohne zusätzlichen Adapter aufsetzen. Vor dem Schnitt stelle ich die Schnitttiefe ein, richte die Schiene an der gewünschten Schnittlinie aus und kontrolliere, dass sie während des Sägens nicht verrutschen kann.

Auf der Schiene läuft die große Maschine ruhig und kontrolliert. Gerade hier stört mich ihr Gewicht weniger, weil die Säge von der Grundplatte getragen und geführt wird. Im Vergleich zu einem längeren Freihandschnitt fällt es mir deutlich leichter, die Schnittlinie einzuhalten.

Mehr zu den verschiedenen Schienenlängen, Verbindern und zur richtigen Anwendung findest du in meinem Ratgeber zur Makita-Führungsschiene.

Makita DHS900 auf Führungsschiene beim Zuschnitt von Carport-Holz
Bei längeren Zuschnitten am Carport nutze ich die DHS900 auf der Makita-Führungsschiene. Auf der Schiene stört mich das hohe Gewicht deutlich weniger als beim häufigen Anheben und Umsetzen.

Schnittqualität hängt stark vom Sägeblatt ab

Bei meinen Arbeiten hat sich gezeigt, dass die Schnittqualität nicht nur von der Säge selbst abhängt. Ein stumpfes, verschmutztes oder für das Material ungeeignetes Sägeblatt kann auch auf der Führungsschiene zu Ausrissen oder einem schlechteren Schnittbild führen.

Für grobe Konstruktionsarbeiten ist ein schnelles Blatt mit weniger Zähnen sinnvoll. Bei sichtbaren Kanten oder beschichteten Platten ist dagegen ein feineres Blatt die bessere Wahl.

Wenn die Säge trotz Führungsschiene nicht sauber läuft, würde ich deshalb zuerst Folgendes prüfen:

  • Ist das Sägeblatt noch scharf?
  • Passt die Verzahnung zum Material?
  • Sitzt das Blatt korrekt zwischen den Flanschen?
  • Ist die Schnitttiefe richtig eingestellt?
  • Kann die Führungsschiene während des Schnitts verrutschen?

Wie du das Blatt korrekt aus- und einbaust, zeige ich in meiner Anleitung zum Sägeblattwechsel an der Makita DHS900.

Beachte zusätzlich die Hinweise und Sicherheitssymbole in der offiziellen Bedienungsanleitung der Makita DHS900, insbesondere zur Drehrichtung des Sägeblatts, zur Spindelarretierung und zur korrekten Montage der Flansche.

Makita DHS900 mit Makita D-03931 Sägeblatt
Die DHS900 mit neuem Makita D-03931: Den vollständigen Blattwechsel zeige ich in meiner separaten Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Akkulaufzeit bei meinen Projekten

Eine genaue Zahl an Schnitten pro Akkuladung habe ich bei meinen Projekten nicht protokolliert. Dafür waren Holzquerschnitte, Schnittlängen und Arbeitsunterbrechungen zu unterschiedlich.

Mit zwei 5-Ah-Akkus konnte ich jedoch jeweils eine Reihe von Zuschnitten erledigen, ohne die Arbeit ständig wegen leerer Akkus unterbrechen zu müssen. Bei längeren Projekttagen ist ein zweites Akkupaar trotzdem sinnvoll.

Praktisch ist für mich vor allem, dass ich dieselben LXT-Akkus auch in anderen Makita-Geräten verwenden kann. Während ein Akkupaar in der DHS900 arbeitet, kann ein weiteres Paar im Doppelladegerät geladen werden.

Handhabung und Präzision

Die DHS900 liegt trotz ihrer Größe kontrolliert in der Hand. Der vordere Zusatzgriff bietet genug Fläche, um die Säge mit beiden Händen sicher zu führen.

Bei langen Schnitten auf einer stabilen Unterlage empfinde ich ihre Bauform als passend. Bei häufigem Anheben und Umsetzen wird das Gewicht dagegen schnell spürbar. Besonders bei kurzen Schnitten zeigt sich, dass eine kompaktere Maschine weniger anstrengend wäre.

Die Skalen und Verstellungen sind gut erreichbar. Trotzdem kontrolliere ich bei wichtigen Schnitten die Einstellung nicht nur an der Skala, sondern messe beziehungsweise prüfe zusätzlich am Werkstück. Gerade bei Gehrungen oder sichtbaren Verbindungen sollte man sich nicht ausschließlich auf eine aufgedruckte Markierung verlassen.

Mein Praxisfazit nach mehreren Projekten

Die DHS900 hat bei meinen größeren Holzprojekten genau die Aufgabe erfüllt, für die ich sie gekauft habe. Sie sägt typische Pfosten und stärkeres Konstruktionsholz kraftvoll und ermöglicht bei vielen Querschnitten einen vollständigen Schnitt ohne Wenden.

Besonders überzeugend finde ich die Kombination aus 85 mm Schnitttiefe und direkter Führungsschienenaufnahme. Dadurch eignet sie sich nicht nur für grobe Ablängschnitte, sondern auch für längere, kontrollierte Zuschnitte.

Sie ist allerdings keine Säge, die ich für jede kleine Holzarbeit aus dem Regal nehme. Sobald geringes Gewicht und schnelle Handhabung wichtiger sind als maximale Schnitttiefe, ist ein kleineres Modell angenehmer.

Makita DHS900: Die wichtigsten Stärken und Schwächen

Nach mehreren eigenen Projekten sehe ich die Makita DHS900 weder als uneingeschränkte Empfehlung noch als unnötig große Spezialmaschine. Ihre Stärken sind sehr deutlich – ihre Nachteile allerdings ebenfalls. Entscheidend ist, ob du die hohe Schnitttiefe regelmäßig nutzt.

Das Gewicht ist der größte Alltagsnachteil

Mit zwei eingesetzten Akkus ist die DHS900 deutlich schwerer als eine kompakte 18V-Handkreissäge. Das merke ich weniger während eines langen Schnitts auf einer stabilen Unterlage, sondern vor allem beim Umsetzen, Ausrichten und bei vielen kurzen Schnitten.

Wer hauptsächlich Bretter, Dachlatten oder dünne Platten bearbeitet, trägt daher viel zusätzliches Gewicht mit sich herum, ohne von der großen Schnitttiefe zu profitieren.

Zwei Akkus müssen immer gemeinsam bereitstehen

Die DHS900 benötigt für den Betrieb zwingend zwei 18V-LXT-Akkus. Das ist für mich akzeptabel, weil ich mehrere passende Akkus und ein Doppelladegerät besitze.

Bei nur zwei vorhandenen Akkus kann das System jedoch unpraktisch werden. Sind beide Akkus in der Säge, stehen sie gleichzeitig für andere Geräte nicht zur Verfügung. Für längere Arbeitstage ist ein zweites Akkupaar deshalb sinnvoll.

Die Säge ist für kleine Arbeiten häufig überdimensioniert

Die große Grundplatte, das 235-mm-Sägeblatt und das hohe Gewicht machen die DHS900 zu einer sehr stabilen, aber wenig kompakten Maschine.

Bei starken Pfosten und Balken ist das passend. Für kleine Korrekturschnitte, schmale Leisten oder dünne Bretter nehme ich lieber eine kleinere Säge. Die DHS900 ersetzt deshalb für mich nicht die leichte Handkreissäge, sondern ergänzt sie.

Die Absaugung ersetzt keine Tauchsäge

Die DHS900 besitzt einen Anschluss für eine externe Staubabsaugung. Trotzdem würde ich sie für sehr staubarme Arbeiten im Innenausbau nicht mit einer darauf spezialisierten Tauchsäge gleichsetzen.

Die Pendelschutzhaube und die offene Bauweise einer Handkreissäge führen konstruktionsbedingt dazu, dass nicht jeder Span vollständig abgesaugt wird. Für längere Schnitte im Außenbereich ist das für mich weniger entscheidend. Bei häufigen Innenarbeiten wäre eine Tauchsäge oft die passendere Maschine.

Der Kauf lohnt sich vor allem mit vorhandenen LXT-Akkus

Als Solomaschine kann die DHS900 für Besitzer eines bestehenden LXT-Systems sehr interessant sein. Musst du zusätzlich zwei leistungsfähige Akkus und ein Ladegerät kaufen, steigen die Gesamtkosten jedoch deutlich.

Dann solltest du nicht nur den Maschinenpreis vergleichen, sondern das komplette Akkusystem betrachten. Ohne vorhandene LXT-Ausstattung kann auch ein Einstieg in das aktuelle XGT-System sinnvoller sein.

Das überzeugt mich
  • 85 mm Schnitttiefe: Viele Pfosten und Balken lassen sich ohne Wenden in einem Arbeitsgang trennen.
  • Direkte Führungsschienenaufnahme: Die DHS900 kann ohne zusätzlichen Adapter auf Makita-Führungsschienen verwendet werden.
  • Kräftige Schnittleistung: Bei meinen Arbeiten mit typischem Konstruktionsholz blieb die Leistung gleichmäßig und kontrollierbar.
  • Vorhandene LXT-Akkus nutzbar: Für LXT-Besitzer ist kein Wechsel in ein neues Akkusystem nötig.
  • Motorbremse und Sanftanlauf: Beide Funktionen machen den Umgang mit dem großen Sägeblatt angenehmer.
Das solltest du bedenken
  • Hohes Gewicht: Beim häufigen Anheben und bei vielen kurzen Schnitten wird die Maschine anstrengend.
  • Zwei Akkus erforderlich: Ein einzelner 18V-Akku reicht nicht aus.
  • Große Bauform: Für enge Stellen, kleine Leisten und leichte Montagearbeiten ist sie oft unhandlich.
  • Hohe Systemkosten für Neueinsteiger: Ohne vorhandene Akkus kommen zwei Akkus und ein Ladegerät hinzu.
  • Für dünne Materialien überdimensioniert: Die zusätzliche Schnitttiefe bringt dort kaum einen praktischen Vorteil.

Wichtiger Hinweis
Typischer Fehlkauf: die größte Säge kaufen

Die DHS900 ist nicht automatisch besser, nur weil sie besonders tief sägt. Benötigst du die 85 mm Schnitttiefe nur selten, arbeitest du bei fast jedem anderen Schnitt mit mehr Gewicht und einer größeren Maschine als nötig.

Beachten: Entscheide nach den regelmäßig benötigten Holzquerschnitten.
Vermeiden: Maximale Schnitttiefe mit allgemeiner Alltagstauglichkeit gleichsetzen.
Im Zweifel: Eine leichtere 18V- oder 2×18V-Handkreissäge mit der DHS900 vergleichen.

Meine Gewichtung ist eindeutig: Die Schnitttiefe und die Führungsschienenaufnahme sind für mich die entscheidenden Vorteile. Gewicht und Baugröße sind die klaren Nachteile. Solange ich stärkere Hölzer bearbeite, überwiegen für mich die Vorteile. Bei kleinen Holzarbeiten ist es genau umgekehrt.

Für wen lohnt sich die Makita DHS900 wirklich?

Die Makita DHS900 lohnt sich nicht allein deshalb, weil sie zu den leistungsstärksten Handkreissägen im Makita-LXT-System gehört. Entscheidend ist, ob ihre 85 mm Schnitttiefe und die große Bauform zu deinen regelmäßigen Arbeiten passen.

Klare Empfehlung für größere Holzbauprojekte

Die DHS900 passt besonders gut zu dir, wenn du regelmäßig stärkere Pfosten, Balken oder Konstruktionsholz bearbeitest. Typische Projekte sind zum Beispiel:

  • Carports und Überdachungen,
  • größere Terrassen- oder Poolkonstruktionen,
  • Gartenhäuser und Holzunterstände,
  • Mülltonnenboxen und Sichtschutzkonstruktionen,
  • Dach- und Holzbauarbeiten mit kräftigen Querschnitten.

Bei solchen Projekten bringt die hohe Schnitttiefe einen echten Vorteil. Viele Bauteile lassen sich vollständig in einem Arbeitsgang trennen, ohne das Holz wenden und von der Gegenseite erneut ansetzen zu müssen.

Besonders sinnvoll für vorhandene LXT-Systeme

Besitzt du bereits mindestens zwei passende Makita-18V-LXT-Akkus und ein Ladegerät, ist die DHS900 als Solomaschine deutlich interessanter. Du kannst deine vorhandenen Akkus weiterverwenden und benötigst kein zusätzliches Akkusystem.

Noch besser passt sie in deinen Bestand, wenn du bereits mehrere Akkupaare, ein Doppelladegerät und eine Makita-Führungsschiene besitzt. Dann kannst du die wichtigsten Vorteile der Maschine nutzen, ohne zunächst viel weiteres Zubehör kaufen zu müssen.

Bedingt sinnvoll bei gelegentlichen Großprojekten

Für ein einzelnes Carport- oder Terrassenprojekt kann sich die DHS900 ebenfalls lohnen. Danach solltest du jedoch weitere Einsatzmöglichkeiten für die große Schnitttiefe haben.

Brauchst du die Maschine nur für wenige Schnitte, können Miete, Ausleihen oder ein günstigeres Modell wirtschaftlich sinnvoller sein. Die DHS900 ist zu schwer und zu spezialisiert, um anschließend nur für gelegentliche dünne Bretter verwendet zu werden.

Eher nicht geeignet für leichte Standardarbeiten

Von der DHS900 würde ich dir eher abraten, wenn du überwiegend folgende Materialien bearbeitest:

  • dünne Bretter und Dachlatten,
  • Laminat und Paneele,
  • normale Plattenwerkstoffe,
  • schmale Leisten,
  • kleine Reparatur- und Montageschnitte.

Für solche Aufgaben ist eine kompaktere Handkreissäge leichter, handlicher und meist günstiger. Die zusätzliche Schnitttiefe der DHS900 bringt dir dort kaum einen praktischen Vorteil.

Keine ideale Wahl für überwiegenden Innenausbau

Für lange, präzise Plattenzuschnitte kann die DHS900 zwar auf einer Führungsschiene eingesetzt werden. Sie bleibt aber eine Handkreissäge mit Pendelschutzhaube und wird dadurch nicht zur Tauchsäge.

Wenn du hauptsächlich Küchenarbeitsplatten, Möbelplatten oder andere Plattenwerkstoffe im Innenbereich bearbeitest und echte Tauchschnitte benötigst, ist eine passende Makita-Tauchsäge wie die DSP600 häufig die bessere Wahl.

Für Neueinsteiger ist ein Systemvergleich sinnvoll

Besitzt du bisher weder LXT-Akkus noch ein passendes Ladegerät, solltest du nicht nur den Preis der DHS900Z betrachten. Zwei Akkus und ein Ladegerät können einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen.

Vergleiche in diesem Fall auch die aktuellen Makita 40V Handkreissägen. Ein einzelner XGT-Akku kann bei einer vergleichbaren Säge im Arbeitsalltag komfortabler sein als zwei gleichzeitig benötigte LXT-Akkus.

Meine einfache Kaufregel: Die DHS900 passt zu dir, wenn du die 85 mm Schnitttiefe mehrmals pro Projekt wirklich nutzt. Brauchst du sie nur theoretisch, ist eine kleinere Säge fast immer die bessere Entscheidung.

Systementscheidung

DHS900 kaufen oder ein anderes Akkusystem wählen?

Vorhandenes LXT-System

Besitzt du bereits zwei geeignete LXT-Akkus und einen passenden Lader, ist die DHS900 eine naheliegende Lösung für größere Holzquerschnitte.

Noch kein Akkusystem

Vergleiche vor dem Kauf die Gesamtkosten aus Maschine, zwei Akkus und Ladegerät. Eine XGT-Säge kann beim kompletten Neueinstieg ebenfalls sinnvoll sein.

Nur kleine Sägearbeiten

Für Bretter, Platten, Leisten und kleine Montageschnitte ist eine leichtere 18V-Handkreissäge meist günstiger und angenehmer.

Meine Empfehlung: Nicht allein nach maximaler Leistung entscheiden. Bei einer Akku-Handkreissäge beeinflusst das bereits vorhandene Akkusystem die tatsächlichen Gesamtkosten erheblich.

Welches Sägeblatt passt zur Makita DHS900?

Die Makita DHS900 verwendet ein großes Sägeblatt mit 235 mm Durchmesser. Serienmäßig wird sie mit einem Makita EFFICUT-Blatt mit 24 Zähnen geliefert. Dieses Blatt eignet sich gut für schnelle Schnitte in typischem Bau- und Konstruktionsholz.

Für meine Arbeiten an Pfosten, Balken und Fichten-KVH ist ein Blatt mit vergleichsweise wenigen Zähnen sinnvoll. Es transportiert die Späne zügig aus dem Schnitt und ermöglicht einen guten Arbeitsfortschritt. Für besonders feine sichtbare Schnittkanten kann dagegen ein Blatt mit mehr Zähnen besser geeignet sein.

Entscheidend ist nicht nur der Außendurchmesser. Vor dem Kauf musst du auch Bohrung, Blattstärke, zulässige Drehzahl, Werkstofffreigabe und Zahngeometrie prüfen.

Sägeblatt-Auswahl

Welche Zahnzahl passt zu deinem Schnitt?

Anwendung Typische Zahnzahl Ergebnis
Schnelle Längsschnitte etwa 16 bis 24 Zähne schneller Vorschub, gröberes Schnittbild
Konstruktionsholz und Balken etwa 24 Zähne guter Kompromiss aus Tempo und Schnittqualität
Saubere Querschnitte etwa 40 bis 48 Zähne ruhigeres und saubereres Schnittbild
Beschichtete Platten feine Verzahnung und passende Materialfreigabe weniger Ausrisse, aber langsamerer Schnitt
Wichtig: Prüfe neben den 235 mm Außendurchmesser auch Bohrung, Blattstärke, zulässige Drehzahl, Zahnform und Materialfreigabe. Das serienmäßige EFFICUT-Blatt E-01915 besitzt 24 Zähne und eine 30-mm-Bohrung.

Die Zahnzahlen sind bewusst als Orientierungsbereiche angegeben. Die Eignung hängt zusätzlich von Zahnform, Schnittbreite, Material und Blattqualität ab.

Wichtiger Hinweis
Nicht nur auf 235 mm Außendurchmesser achten

Ein passender Außendurchmesser allein genügt nicht. Prüfe vor dem Kauf die in deiner Bedienungsanleitung genannte Bohrung, die zulässige Blattstärke, die maximale Drehzahl und die Freigabe für das zu sägende Material.

Beachten: Außendurchmesser, Bohrung, Blattstärke, Drehzahl und Materialfreigabe gemeinsam prüfen.
Vermeiden: Improvisierte Adapter oder ungeeignete Reduzierringe verwenden.
Im Zweifel: Die Angaben der DHS900-Bedienungsanleitung und des Sägeblattherstellers abgleichen.

Sägeblatt an der DHS900 wechseln

Zum Blattwechsel benötigst du kein Spezialwerkzeug. Der passende Sechskantstiftschlüssel gehört normalerweise zum Lieferumfang und wird direkt an der Maschine aufbewahrt.

Vor dem Wechsel müssen beide Akkus entfernt sein. Anschließend wird die Spindelarretierung betätigt, die Befestigungsschraube gelöst und das neue Blatt entsprechend der vorgegebenen Drehrichtung eingesetzt.

Die vollständige Vorgehensweise mit meinen eigenen Bildern findest du in meiner Anleitung: Makita DHS900 Sägeblatt wechseln – Schritt für Schritt.

Makita E-01915 EFFICUT Kreissägeblatt Ø 235 mm mit 24 Zähnen für schnelle und saubere Holzschnitte – passend für die Makita DHS900 Akku-Handkreissäge

Makita DHS900 oder Alternative: Welche Säge passt besser?

Nicht jeder Käufer, der sich für die Makita DHS900 interessiert, braucht tatsächlich 85 mm Schnitttiefe. Je nach Holzstärke, vorhandenem Akkusystem und gewünschter Schnittart kann eine kleinere Handkreissäge, ein XGT-Modell oder eine Tauchsäge die bessere Wahl sein.

Für die Entscheidung sind weniger einzelne Ausstattungsdetails als drei Fragen wichtig:

  • Wie tief musst du regelmäßig sägen?
  • Besitzt du bereits passende LXT- oder XGT-Akkus?
  • Sägst du vor allem Balken und Pfosten oder eher Plattenwerkstoffe?

Die folgende Übersicht zeigt die drei naheliegendsten Makita-Handkreissägen für unterschiedliche Anforderungen.

Die DHS782 und DHS783 erreichen laut Makita 62,5 mm Schnitttiefe und lassen sich ohne Adapter auf einer Führungsschiene einsetzen. Die DHS900 liegt mit 85 mm darüber. Die XGT-HS011G erreicht abhängig von der Einstellung bis zu 101 mm und verwendet ein 270-mm-Sägeblatt.

Alternativen im Vergleich

DHS782/DHS783, DHS900 oder HS011G?

Die passende Säge hängt nicht nur von der maximalen Schnitttiefe ab. Akkusystem, Führungsschiene, Gewicht und typische Anwendung sind mindestens genauso wichtig.

Ja direkt nutzbar

Prüfen modell- oder zubehörabhängig

Nein nicht vorgesehen

ModellFür wen?Schnitttiefe 90°AkkusystemFührungsschieneGewicht / UmfangMeine Einordnung
DHS782 / DHS783
leichtere 2×18V-Klasse
Allroundarbeiten, Bretter, Platten und normales Konstruktionsholz62,5 mm2×18V LXT✓ Jakompakter und leichter als DHS900Prüfen, wenn dir rund 60 mm Schnitttiefe im Alltag reichen.
DHS900
meine Praxis-Referenz
Carports, Balken, Pfosten und größere Holzprojekte85 mm2×18V LXT✓ Jagroß und mit zwei Akkus schwerFür vorhandene LXT-Systeme und regelmäßig stärkere Holzquerschnitte besonders interessant.
HS011G
XGT-Alternative
Sehr große Holzquerschnitte oder bestehende XGT-Nutzerbis 101 mm40V max XGT◐ Prüfengroße Säge mit 270-mm-BlattInteressant, wenn du mehr als 85 mm regelmäßig brauchst oder XGT gezielt ausbaust.

Auf dem Smartphone kannst du die Tabelle seitlich verschieben. Die Modellspalte bleibt dabei sichtbar.

Meine schnelle Einordnung

DHS782/DHS783 sind die naheliegenden Alternativen, wenn dir etwa 62,5 mm reichen. DHS900 ist mein Favorit im bestehenden LXT-System, sobald die 85 mm regelmäßig gebraucht werden. HS011G wird interessant, wenn noch mehr Schnitttiefe oder ein Ausbau des XGT-Systems im Vordergrund steht.

Wichtig: DSP600 und HS0600 bleiben sinnvolle Alternativen für andere Arbeitsweisen. Die DSP600 ist auf Platten und Tauchschnitte spezialisiert; die HS0600 ist eine kabelgebundene Lösung für große Schnitttiefen. Beide ordne ich deshalb direkt unter der Matrix separat ein.

DHS782 oder DHS783: leichter und für viele Arbeiten ausreichend

Die DHS782 und DHS783 sind die naheliegenden Alternativen für LXT-Besitzer, die keine 85 mm Schnitttiefe benötigen. Beide arbeiten ebenfalls mit zwei 18V-Akkus und erreichen bei einem geraden Schnitt bis zu 62,5 mm.

Damit eignen sie sich für viele Bretter, Platten, Dachlatten und normale Kanthölzer. Gegenüber der DHS900 sind sie kompakter und leichter zu handhaben. Gerade bei vielen kurzen Schnitten kann das im Alltag wichtiger sein als die zusätzliche Schnitttiefe.

Der Unterschied zwischen DHS782 und DHS783 liegt im Wesentlichen in der AWS-Ausstattung. Die eigentliche Sägeleistung ist vergleichbar. Benötigst du keine automatische Verbindung mit einem kompatiblen Makita-Sauger, reicht die einfachere Variante meist aus.

Meine Empfehlung: Bleiben deine üblichen Holzstärken unter etwa 60 mm, würde ich zuerst die DHS782 beziehungsweise DHS783 prüfen. Die DHS900 lohnt sich erst, wenn du die zusätzlichen 22,5 mm tatsächlich nutzt.

Alle Unterschiede innerhalb der 2×18V-Klasse findest du in meinem Vergleich der Makita 36V Handkreissägen.

HS011G: mehr Schnitttiefe im XGT-System

Die Makita HS011G ist die passende Alternative, wenn du neu in ein Akkusystem einsteigst oder regelmäßig Holzquerschnitte bearbeitest, die über die 85 mm der DHS900 hinausgehen.

Sie arbeitet mit einem einzelnen XGT-Akku und einem 270-mm-Sägeblatt. Bei einem geraden Schnitt erreicht sie abhängig von der Einstellung bis zu 101 mm Schnitttiefe. Damit kann sie stärkere Balken vollständig trennen, bei denen die DHS900 bereits an ihre konstruktive Grenze kommt.

Der Nachteil ist der notwendige Systemwechsel. LXT-Akkus können nicht direkt in XGT-Maschinen eingesetzt werden. Besitzt du bereits mehrere LXT-Akkus, ist die DHS900 deshalb häufig wirtschaftlicher.

Meine Empfehlung: Wechsle nicht allein wegen des neueren Akkusystems zur HS011G. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn du die zusätzliche Schnitttiefe über 85 mm regelmäßig benötigst.

Eine ausführliche Einordnung der verschiedenen XGT-Modelle findest du in meinem Kaufberater zu den Makita 40V Handkreissägen.

DSP600: besser für präzise Platten- und Tauchschnitte

Die Makita DSP600 ist keine direkte stärkere oder schwächere Version der DHS900, sondern eine andere Werkzeugart. Sie ist eine Tauchsäge und wurde vor allem für kontrollierte Schnitte auf der Führungsschiene entwickelt.

Ihre maximale Schnitttiefe beträgt 56 mm. Für starke Balken ist sie der DHS900 daher klar unterlegen. Dafür kann das Sägeblatt kontrolliert in das Werkstück eintauchen. Das ist bei Ausschnitten in Platten, Arbeitsplatten und vielen Innenausbauarbeiten ein entscheidender Vorteil.

Auch für besonders saubere, schienengeführte Plattenzuschnitte würde ich eher zur DSP600 greifen. Die DHS900 kann zwar ebenfalls auf der Führungsschiene verwendet werden, bleibt aber eine Handkreissäge mit Pendelschutzhaube.

Meine Empfehlung: Für Balken und Pfosten ist die DHS900 passender. Für Möbelplatten, Arbeitsplatten und echte Tauchschnitte ist die DSP600 meist die bessere Maschine.

Kabelgebundene Alternative für seltene Einsätze

Benötigst du eine sehr große Schnitttiefe nur gelegentlich und arbeitest fast immer in der Nähe einer Steckdose, kann eine kabelgebundene Handkreissäge wirtschaftlicher sein.

Die Makita HS0600 erreicht mit ihrem 270-mm-Sägeblatt ebenfalls bis zu 101 mm Schnitttiefe. Dafür musst du weder zwei LXT-Akkus noch ein neues XGT-System kaufen. Der Nachteil ist das Stromkabel, das gerade bei großen Holzprojekten und Arbeiten im Außenbereich stören kann.

Für eine Werkstatt oder wenige stationäre Zuschnitte ist das Kabelmodell eine überlegenswerte Alternative. Für meine mobilen Projekte war die Akku-Freiheit der DHS900 jedoch wichtiger.

Meine Entscheidungshilfe in einem Satz:

Wähle die DHS782 oder DHS783, wenn dir 62,5 mm reichen. Wähle die DHS900, wenn du bereits LXT-Akkus besitzt und regelmäßig Holz bis etwa 85 mm sägst. Wähle die HS011G, wenn du mehr Schnitttiefe brauchst oder dein XGT-System gezielt ausbauen möchtest. Für Platten und Tauchschnitte ist dagegen die DSP600 die passendere Lösung.

Mein Fazit zum Makita DHS900 Test

Nach meinen Arbeiten mit der Makita DHS900 fällt mein Fazit eindeutig aus: Die Säge ist keine leichte Allroundmaschine, sondern eine leistungsstarke Ergänzung für größere Holzprojekte.

Beim Carport, bei meiner Poolumrandung und bei der Mülltonnenbox hat mir vor allem die große Schnitttiefe geholfen. Pfosten und stärkere Konstruktionshölzer lassen sich bei passenden Querschnitten in einem Arbeitsgang trennen. Das spart das Wenden des Werkstücks und erleichtert saubere, durchgehende Schnitte.

Auch die direkte Aufnahme für meine 1.400-mm-Makita-Führungsschiene ist für mich ein echter Vorteil. Dadurch kann ich die DHS900 nicht nur für grobe Ablängschnitte, sondern auch für längere, kontrollierte Zuschnitte einsetzen.

Die Nachteile solltest du trotzdem nicht unterschätzen. Mit zwei Akkus ist die DHS900 schwer, groß und bei kleinen Arbeiten häufig überdimensioniert. Für dünne Bretter, Leisten oder kurze Montageschnitte greife ich lieber zu einer kompakteren Handkreissäge.

Meine Empfehlung gilt deshalb vor allem für LXT-Besitzer, die regelmäßig Pfosten, Balken oder stärkeres Konstruktionsholz bearbeiten. Brauchst du die 85 mm Schnitttiefe tatsächlich, ist die DHS900 eine sehr überzeugende Maschine. Brauchst du sie nur gelegentlich, ist ein kleineres Modell meistens die vernünftigere Wahl.

Mein Ergebnis

Die Makita DHS900 lohnt sich für große Holzprojekte

Klare Empfehlung

Die DHS900 ist besonders interessant, wenn du bereits ein Makita-LXT-System besitzt und regelmäßig stärkere Balken, Pfosten oder Konstruktionsholz bearbeiten möchtest.

1

85 mm Schnitttiefe

Die hohe Schnitttiefe ist bei Pfosten, Balken und stärkerem Konstruktionsholz der wichtigste Vorteil.

2

Direkte Führungsschienenaufnahme

Die DHS900 kann auf einer passenden Makita-Führungsschiene ohne zusätzlichen Adapter eingesetzt werden.

3

Sinnvoll für LXT-Besitzer

Besonders attraktiv ist sie, wenn zwei kompatible 18V-LXT-Akkus und ein passendes Ladegerät bereits vorhanden sind.

Der Kompromiss

Mit Akkus ist die DHS900 schwer und bei vielen kleinen Montageschnitten weniger handlich als eine kompaktere Handkreissäge.

Die Alternative

Wähle stattdessen eine leichtere 18V- oder 2×18V-Handkreissäge, wenn du überwiegend Bretter, Platten, Leisten und kleinere Holzquerschnitte bearbeitest.

Mein persönliches Urteil: Für meinen Carport, die Poolumrandung und die Mülltonnenbox war die DHS900 eine passende Entscheidung. Ich würde sie wieder wählen, wenn erneut größere Holzquerschnitte anstehen. Als einzige Handkreissäge für alle kleinen Arbeiten wäre sie mir jedoch zu groß und zu schwer.

Meine Produktempfehlung: Wenn du die 85 mm Schnitttiefe regelmäßig brauchst und bereits passende LXT-Akkus besitzt, ist die DHS900Z für mich die naheliegende Wahl.

Makita DHS900Z – leistungsstarke 2×18V-Handkreissäge(*)
  • Hohe Schnitttiefe: Bis zu 85 mm bei einem geraden 90-Grad-Schnitt.
  • Direkte Schienenaufnahme: Auf passenden Makita-Führungsschienen ohne zusätzlichen Adapter einsetzbar.
  • Für LXT-Besitzer: Besonders sinnvoll, wenn zwei kompatible 18V-Akkus und ein Ladegerät bereits vorhanden sind.

Hinweis: Die Makita DHS900 und die beschriebenen Akkus gehören zu meinem eigenen Werkzeugbestand. Ich habe die Maschine selbst gekauft und bei meinen Projekten eingesetzt. Bei einem Kauf über gekennzeichnete Partnerlinks kann ich eine Provision erhalten. Für dich verändert sich der Preis dadurch nicht.

FAQ – Die häufigsten Fragen zur Makita DHS900

Egal ob vor dem Kauf oder beim ersten Einsatz auf der Baustelle – bei einer Maschine dieser Größenordnung tauchen in der Praxis immer wieder dieselben Fragen auf. Hier habe ich dir die wichtigsten Antworten zur Makita DHS900 zusammengefasst, damit du teure Fehlkäufe oder böse Überraschungen vermeidest.

Welche Akkus passen in die Makita DHS900?

Die Makita DHS900 wird mit zwei kompatiblen 18V-LXT-Akkus betrieben. Für meinen Einsatz verwende ich zwei 5,0-Ah-Akkus. Am sinnvollsten ist ein Akkupaar mit gleicher Kapazität und vergleichbarem Ladezustand.
Die neuen Makita-Akkus BL1890 mit 9,0 Ah und BL18120 mit 12,0 Ah gehören zwar offiziell zum LXT-System, dürfen laut Makita aber nicht mit der DHS900 verwendet werden.

Läuft die Makita DHS900 mit nur einem Akku?

Nein. Für den Betrieb müssen zwei kompatible 18V-LXT-Akkus eingesetzt sein. Mit nur einem Akku startet die DHS900 nicht. Die Maschine arbeitet mit zwei in Reihe geschalteten 18V-Akkus.

Kann ich zwei unterschiedlich große Akkus verwenden?

Für einen zuverlässigen und gut planbaren Betrieb solltest du zwei Akkus gleicher Kapazität und mit ähnlichem Ladezustand verwenden. Bei unterschiedlich großen oder unterschiedlich geladenen Akkus richtet sich die nutzbare Laufzeit nach dem Akku, der zuerst seine Entladegrenze erreicht.
Ich würde deshalb immer ein zusammengehöriges Akkupaar einsetzen.

Kann ich den BL1890 oder BL18120 in der DHS900 verwenden?

Nein. Obwohl der BL1890 und der BL18120 offizielle Makita-LXT-Akkus sind, nennt Makita die DHS900 bei beiden Akkus ausdrücklich unter den Modellen, bei denen diese Akkus nicht verwendet werden dürfen.
Für die DHS900 solltest du daher weiterhin ein ausdrücklich kompatibles LXT-Akkupaar verwenden, beispielsweise zwei BL1850B oder BL1860B.

Wie tief sägt die Makita DHS900?

Bei einem geraden 90-Grad-Schnitt erreicht die Makita DHS900 maximal 85 mm Schnitttiefe. Bei 45° beträgt die maximale Schnitttiefe 61 mm und bei 60° noch 44 mm.
Die 85 mm sind für mich der wichtigste Vorteil bei Pfosten, Balken und stärkerem Konstruktionsholz.

Passt die DHS900 ohne Adapter auf eine Führungsschiene?

Ja. Die DHS900 kann ohne zusätzlichen Adapter auf einer passenden Makita-Führungsschiene eingesetzt werden. Ich verwende sie mit meiner 1.400-mm-Makita-Führungsschiene.
Bei Führungsschienen anderer Hersteller würde ich die Kompatibilität nicht pauschal voraussetzen, sondern vor dem Kauf beziehungsweise vor dem Einsatz ausdrücklich prüfen. Makita führt für die DHS900 unter anderem Führungsschienen mit 1.000, 1.400, 1.500, 1.900 und 3.000 mm als Zubehör.

Ist die Makita DHS900 eine Tauchsäge?

Nein. Die DHS900 ist eine Handkreissäge mit Pendelschutzhaube. Sie kann zwar auf einer Führungsschiene eingesetzt werden, ist aber nicht für kontrollierte Tauchschnitte mitten in einer Platte konstruiert.
Für Ausschnitte in Arbeitsplatten, Möbelplatten oder andere echte Tauchschnitte ist eine Tauchsäge wie die Makita DSP600 die passendere Maschine.

Was ist der Unterschied zwischen DHS900Z und DHS900ZU?

Die Sägeleistung und die grundlegenden technischen Daten sind bei beiden Varianten gleich.
Bei der DHS900ZU gehört der AWS-Funkadapter WUT01 zum Lieferumfang. Damit kann die Säge einen kompatiblen Makita-AWS-Staubsauger beim Einschalten automatisch starten. Bei der DHS900Z ist der Funkadapter nicht enthalten und muss bei Bedarf separat gekauft werden.

Sind bei der DHS900Z Akkus und Ladegerät enthalten?

Nein. Die DHS900Z wird als Solomaschine ohne Akkus und Ladegerät angeboten.
Zum regulären Lieferumfang gehören laut Makita ein Parallelanschlag, ein Sechskantstiftschlüssel und das EFFICUT-Sägeblatt E-01915 mit 235 mm Durchmesser, 30-mm-Bohrung und 24 Zähnen. Händler können allerdings eigene Sets zusammenstellen. Deshalb solltest du den konkreten Lieferumfang vor dem Kauf immer prüfen.

Welches Sägeblatt benötigt die Makita DHS900?

Die Makita DHS900 ist für Sägeblätter mit 235 mm Durchmesser ausgelegt. Das serienmäßige Makita EFFICUT-Sägeblatt E-01915 besitzt eine 30-mm-Bohrung und 24 Zähne.
Bei einem Ersatzblatt musst du neben Außendurchmesser und Bohrung auch Blattstärke, zulässige Drehzahl, Zahnform und Materialfreigabe prüfen.

Wie schwer ist die Makita DHS900 mit Akkus?

Makita nennt je nach verwendeten Akkus ein Gewicht von etwa 5,3 bis 6,0 kg. Das Gewicht fällt besonders beim häufigen Anheben, Umsetzen und bei vielen kurzen Schnitten auf.
Auf einer stabilen Arbeitsfläche oder auf der Führungsschiene empfinde ich die Maschine deutlich angenehmer, weil sie dort nicht während des gesamten Schnitts getragen werden muss.

Für wen lohnt sich die Makita DHS900?

Die DHS900 lohnt sich besonders für Besitzer eines vorhandenen LXT-Systems, die regelmäßig Pfosten, Balken oder stärkeres Konstruktionsholz bearbeiten.
Für Carports, Überdachungen, Poolkonstruktionen und ähnliche größere Holzprojekte ist die hohe Schnitttiefe sehr hilfreich. Für dünne Bretter, Platten, Leisten und kleine Montageschnitte ist eine leichtere Handkreissäge meistens die sinnvollere Wahl.

Weitere Makita-Handkreissägen und Anleitungen

Du möchtest die DHS900 mit anderen Makita-Handkreissägen vergleichen oder suchst praktische Anleitungen zu Sägeblatt, Führungsschiene und Akkus? In diesen Beiträgen findest du weitere Erfahrungen und Entscheidungshilfen.

Letzte Aktualisierung am 12.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und walze mit einer Rasenwalze die PTFE Folie des Daches an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten
Carport-Daches wird mit einer
Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren verwandle ich mein Haus und den Garten in eine Dauerbaustelle – von der gepflasterten Einfahrt, den Beeten für die Frau und über die Mülltonnenbox bis hin zum neuen Carport.

Eines habe ich dabei schmerzhaft gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Obwohl ich kein gelernter Tischlermeister bin (und mir mein Held Jonas Winkler auf YouTube oft zeigt, wie es die absoluten Profis machen), weigere ich mich, mit minderwertigem Werkzeug und Material zu arbeiten.

Festool ist geil, reißt aber oft einen riesigen Krater ins Budget.

Deshalb analysiere ich vor jedem Projekt intensiv den Markt, um das perfekte Profi-Werkzeug für uns Selbermacher herauszufiltern. Profitiere von meinen tiefgehenden Analysen, überspringe die wochenlange eigene Recherche und hol Dir direkt das Werkzeug, das Dich auf der Baustelle wirklich voranbringt.