Du willst die volle Power einer Kabelmaschine, aber endlich das nervige Kabel von der Baustelle verbannen? Wenn du bereits im 18V LXT-System von Makita unterwegs bist, lautet die logische Lösung: Eine Makita 36V Handkreissäge, die ihre Kraft einfach aus zwei 18V-Akkus zieht. Du sparst dir den teuren Systemwechsel auf 40V XGT und bekommst trotzdem brachiale Leistung.
Aber Vorsicht: Vier Sägen, dasselbe Akkusystem, aber komplett unterschiedliche Werkzeuge. Wer das 36V-Lineup nicht kennt, greift schnell zur falschen Maschine – und merkt es spätestens dann, wenn er mit der DRS780 vor der Makita Führungsschiene steht und feststellt, dass sie gar keinen nativen Anschluss dafür hat. Oder wenn man für die DHS900 ordentlich Aufpreis zahlt, obwohl man im Alltag nie dicker als 60 mm schneidet.
Ich nutze die Makita DHS900 selbst seit geraumer Zeit täglich im Einsatz – beim Carport-Bau, bei Dachlattenarbeiten und beim Abbund. Ich weiß genau, was sie kann, wo ihre Grenzen liegen und wann du besser zur kompakteren DHS782 greifst. Genau das klärt dieser große Vergleich: ehrlich, detailliert und direkt aus der Praxis.
TL;DR – Welche Makita 36V Handkreissäge passt zu dir?
Keine Zeit für lange Datenblätter? Hier ist die komprimierte Entscheidungshilfe für die vier 36V Modelle (2x18V). Die genauen Begründungen und technischen Feinheiten findest du in den Abschnitten weiter unten.
Der Allrounder: Perfekt für den Innenausbau, präzise Plattenzuschnitte und die direkte Nutzung auf der Führungsschiene. Die beste Wahl für die meisten Heimwerker.
Der Trockenbau-Profi: Baugleich zur DHS782, aber mit integriertem Bluetooth-Modul (AWS). Startet deinen kompatiblen Makita-Sauger automatisch.
Die Zimmerersäge: Günstigster Einstieg in die 36V-Klasse. Robust und extrem schnell für grobe Schnitte auf der Rohbaustelle oder dem Gerüst.
Das Monster: Wenn 60 mm Schnitttiefe nicht reichen. Einzigartig im 18V-System für den Holzbau, dicke Sparren, KVH und den Abbund.
DHS vs. DRS – Was bedeuten die Buchstaben bei Makita?
Bevor wir uns die vier Modelle im Detail ansehen, müssen wir kurz eine der häufigsten Verwirrungen klären: Warum heißen drei Sägen „DHS“ und eine plötzlich „DRS“? Wer die Modell-Bezeichnungen der Japaner einmal verstanden hat, weiß sofort, wofür die Säge gebaut wurde.
- D: Steht bei Makita immer für Direct Current (Gleichstrom), also für Akku-Maschinen.
- HS: Bedeutet Hand Saw. Das ist die klassische Bauform der Handkreissäge, bei der der Hauptgriff oben auf der Maschine direkt hinter oder über dem Motor sitzt. Perfekt für Druck von oben und eine saubere, exakte Führung.
- RS: Bedeutet Rear-handle Saw (Zimmerersäge). Hier sitzt der Hauptgriff ganz weit hinten, fast wie bei einer Kettensäge. Das verlagert den Schwerpunkt enorm und ermöglicht einen extrem weiten Vorstoß beim Sägen (z. B. wenn du dich auf dem Gerüst strecken musst, um einen Balken zu kappen).
Alle aktuellen Makita 36V Handkreissägen im Überblick
Damit du nicht vier verschiedene Datenblätter wälzen musst, habe ich die wichtigsten Praxis-Werte der vier 36V-Modelle hier direkt gegenübergestellt. Die hervorgehobene Spalte markiert jeweils das stärkste Modell in dieser Kategorie.
| Eigenschaft | DHS782ZJ | DHS783ZJU | DRS780Z | DHS900Z |
|---|---|---|---|---|
| Sägeblatt-Ø | 190 mm | 190 mm | 190 mm | 235 mm |
| Schnitttiefe (90°) | 62,5 mm | 62,5 mm | 65,0 mm | 85,0 mm |
| Max. Neigung | 0–48° | 0–48° | 0–45° | 60° |
| Leerlaufdrehzahl | 6.000 min⁻¹ | 6.000 min⁻¹ | 6.300 min⁻¹ | 4.500 min⁻¹ |
| Führungsschiene | Nativ passend | Nativ passend | Nein (nur Adapter) | Nativ passend |
| AWS (Bluetooth) | Nein | Integriert | Nein | Optional (Modul) |
| Gewicht (solo) | ca. 4,5 kg | ca. 4,5 kg | ca. 4,2 kg | ca. 5,4 kg |
| Preis auf Amazon | Preis prüfen | Preis prüfen | Preis prüfen | Preis prüfen |
Die Tabelle liefert dir die nackten Zahlen – aber eine Makita 36V Handkreissäge kauft man nicht nur nach dem Datenblatt. Wie liegt die Maschine ausbalanciert in der Hand? Reicht die Leistung wirklich für den harten Dauereinsatz auf dem Dach? Und wo verstecken sich die kleinen Design-Entscheidungen, die dich auf der Baustelle entweder Zeit kosten oder dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
Lass uns die graue Theorie verlassen und tief in die Praxis eintauchen. Im Folgenden zeige ich dir für jedes der vier Modelle die echten Stärken, die nervigsten Schwächen und verrate dir, für welches Projekt sich die Investition wirklich lohnt.
Makita DHS782 – der kompakte Allrounder
Die DHS782 ist die meistgekaufte Makita 36V Handkreissäge im Lineup – und das aus gutem Grund. Sie ist kompakt, für eine Maschine dieser Leistungsklasse angenehm leicht, extrem präzise und passt ohne wackeligen Adapter direkt auf die Makita Führungsschiene. Für die meisten Projekte im Innenausbau und in der heimischen Werkstatt reicht das völlig aus.
- Nativ auf Makita-Führungsschiene – kein Adapter
- Sicht auf Anrisslinie durch kurze Bauform optimiert
- Magnesium-Grundplatte (verwindungssteif)
- Günstigste der drei Präzisions-Modelle
- Kein AWS – kein automatischer Sauger-Start
- 62,5 mm Schnitttiefe – reicht nicht für 80er Kantholz
- Dicke LXT-Akkus (9Ah / 12Ah) passen mechanisch nicht
Bürstenloser Motor: Automatische Drehzahlanpassung (ADT) für optimale Leistung im Holz.
Sicher verstaut: Lieferung erfolgt im robusten MAKPAC Transportkoffer.
Makita DHS783 – wie die DHS782, aber mit AWS
Die DHS783 ist auf den ersten Blick die exakte Kopie der DHS782. Gleicher Blattdurchmesser, gleiche Schnitttiefe, gleicher Motor, gleicher Fasenbereich. Der einzige relevante Unterschied: die DHS783 hat AWS integriert. Das klingt unspektakulär – aber wenn du als Trockenbauer oder Möbelbauer täglich im Innenausbau staubst und einen AWS-kompatiblen Sauger besitzt, verändert es deinen Arbeitsalltag spürbar.
- AWS integriert – Sauger startet automatisch
- Gleiche Präzision & Schienenkompatibilität
- Kein Gefummel mit separaten Modulen
- Teurer als die DHS782
- Setzt zwingend einen AWS-Sauger voraus
- Dicke 9Ah/12Ah Akkus passen nicht
Höchste Präzision: Nativer Anschluss für Führungsschienen (kompatibel mit Makita & Festool).
Komplett-Set: Inklusive MAKPAC und dem bereits eingebauten AWS-Funkmodul (WUT01).
Makita DRS780 – die robuste Zimmerersäge
Die DRS780 ist die am häufigsten falsch eingeschätzte Makita 36V Handkreissäge im Lineup. Auf dem Makita Datenblatt sieht sie nach dem besten Deal aus: günstigste Säge, leicht, und mit 65 mm sogar mehr Schnitttiefe als die 782/783. Dann kauft man sie – und merkt auf der Baustelle, dass sie keine native Führungsschienen-Aufnahme hat.
Das ist kein Fehler von Makita – das ist das Konzept. Die DRS780 ist eine Zimmerersäge für den Rohbau. Kein Sauger, keine Schiene, dafür extrem robust, schnell und durch den Rear-Handle-Griff perfekt für eine lange Reichweite auf dem Gerüst.
- Günstigste Säge im 36V-Lineup
- Höchste Drehzahl (6.300 min⁻¹)
- Rear-Handle perfekt für das Gerüst
- Keine Führungsschienen-Aufnahme
- Keine Staubabsaugung vorgesehen
- Nicht für Innenarbeiten gedacht
Extremer Vortrieb: Mit 6.300 min⁻¹ die schnellste Säge im 190mm-Lineup für den Rohbau.
Bitte beachten: Nicht für den direkten Einsatz auf Führungsschienen konzipiert!
Makita DHS900 – das 85-mm-Monster
Die DHS900 ist kein normales Upgrade. Sie ist eine völlig andere Werkzeugklasse. Mit einem 235-mm-Blatt, 85 mm Schnitttiefe und rund 6 kg Gewicht schlägt sie eine Brücke zwischen 18V-Handwerkersägen und professionellen Netzkabel-Kreissägen. Ich nutze diese Makita 36V Handkreissäge regelmäßig. Kurzum: Sie sägt das, woran alle anderen LXT-Sägen scheitern. Zum Beispiel auch die 80mm Balken meiner selbstgebauten Poolverkleidung für einen Aufstellpool.
Was ich außerdem an Makita so toll finde ist, dass man auf der Makita Seite auch die Explosionszeichnung zur DHS900 findet – so kannst Du auch mal fehlende Ersatzteile ganz einfach nachbestellen.
- 85 mm Schnitttiefe – ungeschlagen
- Extremer 60° Neigungsbereich
- Satt auf Führungsschiene
- Mit über 6 kg spürbar schwer
- Für kleine Möbel völlig überdimensioniert
- Höherer Preis
Extremer Neigungsbereich: Stufenlos verstellbar bis 60° für anspruchsvolle Abbundarbeiten.
Schienen-kompatibel: Gleitet dank exakter Nuten nativ auf dem Makita-Schienenprofil.
Aus der Praxis: Drei Dinge, die ich beim Arbeiten gelernt habe
Werkzeugdatenblätter sind eine Sache – die Realität auf der Baustelle oder in der Werkstatt eine ganz andere. Hier sind drei Lektionen, die mich bei der Nutzung der Makita 36V Handkreissäge Nerven und Zeit gekostet haben.
Lass dir nichts erzählen: Den Anschlag einer Handkreissäge bei einem langen Schnitt freihand exakt auf der Markierung zu halten, ist für 99% aller Anwender unmöglich. Ich habe es mit diversen Winkeln und Anschlägen versucht – das Ergebnis war immer ungenau. Mein Rat daher ausnahmslos: Nutze eine Führungsschiene. Aktuell plane ich sogar einen selbstgebauten, maßgeschneiderten Anschlag für meine DHS900, um noch schneller auf Endmaß zu kommen. Aber bis dahin ist die Schiene alternativlos, um nicht bei jedem zweiten Schnitt nachschleifen zu müssen.
Anfangs dachte ich: „Ein Kärcher-Sauger reicht, da brauche ich kein Bluetooth.“ Man kann ihn zwar anschließen, aber dieses ständige manuelle Ein- und Ausschalten des Saugers nervt gewaltig. Der Unterschied beim Arbeiten mit einem AWS-System ist gigantisch. Wenn der Sauger mit der Säge mitstartet, ist das ein echter Workflow-Booster. Ich werde demnächst auf einen vollwertigen Makita AWS-Sauger umsteigen – der Staubschutz durch die Absaugung bringt im Alltag so viel mehr als erwartet, dass ich das manuelle Gefummel nicht mehr will.
Das ist kein erhobener Zeigefinger, sondern Überlebenswille. Wenn eine Makita 36V Handkreissäge durch Vollholz geht, entstehen Lärm und Splitterflug. Ich trage daher immer meine Gebol Schutzbrille und den 3M Peltor Optime III Gehörschutz. Der Peltor ist zwar wuchtig, aber bei diesen Drehzahlen will ich meine Ohren auch in zehn Jahren noch haben.
Doppelschalen-Technologie: Minimiert Resonanzen im Inneren der Kapsel für maximale Konzentration beim Sägen.
Dauerhafter Komfort: Breite, weiche Dichtungsringe, die auch bei stundenlangem Arbeiten auf der Baustelle nicht drücken.
Sicht auf die Anrisslinie – was Makita damit meint
Makita bewirbt sowohl die Makita 36V Handkreissäge DHS782 als auch die DHS783 damit, dass „die Sicht auf die Anrisslinie optimiert“ wurde. Was steckt dahinter? Es geht nicht um die Blattposition links oder rechts – beide Modelle haben das Sägeblatt auf der rechten Seite des Grundplattenfensters. Die Optimierung bezieht sich auf die Gehäusegeometrie: Das kompakte, kurze Motorgehäuse der 782/783 verdeckt schlichtweg weniger von der Schnittlinie als ältere, längere Modelle.
In der Praxis bedeutet das: Du siehst beim Freihandschnitt deutlich besser, wo das Blatt ins Holz eintaucht – verglichen etwa mit der DRS780, die eine ganz andere Gehäuseform hat. Auf der Führungsschiene spielt die Sichtlinie hingegen fast keine Rolle, weil dort ohnehin die Schiene die exakte Führung übernimmt.
AWS – brauchst du das wirklich?
AWS steht für Auto-start Wireless System. Die Säge sendet per Bluetooth ein Signal an einen kompatiblen Makita-Staubsauger: Säge startet → Sauger startet automatisch, Säge stoppt → Sauger läuft kurz nach und stoppt. Das klingt komfortabel – und ist es auch. Aber es hat Voraussetzungen.
| Frage | Antwort | Konsequenz |
|---|---|---|
| Habe ich einen AWS-kompatiblen Makita-Sauger? | Ja (z.B. VC4210L) | → DHS783 oder DHS900ZU lohnen sich |
| Habe ich einen AWS-kompatiblen Makita-Sauger? | Nein | → AWS ist wertlos, DHS782 reicht |
| Plane ich, einen AWS-Sauger zu kaufen? | Ja, mittelfristig | → DHS783 kaufen, dann wächst das System |
| Säge ich hauptsächlich im Freien / auf dem Gerüst? | Ja | → AWS kaum relevant, DRS780 oder DHS900 |
Meine Empfehlung nach Nutzertyp – welche Makita 36V Handkreissäge passt für Dich
Plattenzuschnitte, Laminat, Holzarbeiten am Wochenende, gelegentlich Leimholz bis 50 mm. LXT-Akkus schon vorhanden. Kein eigener Sauger mit AWS.
Empfehlung: DHS782Z (solo)Regelmäßige Plattenarbeit, Präzisionsschnitte, Führungsschiene im Dauereinsatz, Makita-Sauger vorhanden oder geplant.
Empfehlung: DHS783ZJU (mit AWS)Täglich auf der Baustelle, Dachlatten, Balken bis 60 mm, kein Staubsauger, keine Führungsschiene, maximale Geschwindigkeit.
Empfehlung: DRS780Z (solo)Vollholz über 65 mm, Abbund, Sparren, KVH 80×80, Dachstuhl – ein Schnitt muss ausreichen. Kein Kabel, kein Kompromiss.
Empfehlung: DHS900Z / ZUMein Fazit: Welche Makita 36V Handkreissäge kaufst du nun?
Das Makita 36V-Lineup deckt mit vier Modellen ein riesiges Spektrum ab. Die wichtigste Lektion aus diesem Vergleich: Kaufe nicht blind nach dem günstigsten Preis oder der maximalen Schnitttiefe. Jede dieser Sägen hat ein klares Spezialgebiet und ist auf der falschen Baustelle ein Ärgernis.
Um dir noch mehr Wert für deine Kaufentscheidung mitzugeben, breche ich es auf vier einfache Regeln herunter:
- Die 80-Prozent-Regel: Wenn du dir unsicher bist, nimm die DHS782. Sie ist der unangefochtene Allrounder für den Innenausbau, präzise auf der Führungsschiene und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Die Balken-Regel: Greif zur DHS900, wenn du in die Vollen gehst. Ich habe mir die Maschine im Mai 2023 gekauft und schneide damit seit mittlerweile drei Jahren problemlos unzählige 70×70 und 80×80 Balken für meine Holzprojekte. Wer diese Schnitttiefe im LXT-System sucht, kommt an diesem Kraftpaket nicht vorbei. Für einfache Platten ist sie aber zu schwer.
- Die Zimmerer-Regel: Lass die Finger von der DRS780, wenn du Präzision im Innenausbau suchst oder auf der Schiene arbeiten willst. Kauf sie nur für den rauen Rohbau, wo es auf Reichweite und Drehzahl ankommt.
- Die Staub-Regel: Zahl den Aufpreis für die DHS783 wirklich nur dann, wenn ein AWS-kompatibler Sauger bei dir in der Werkstatt steht (oder fest geplant ist). Ansonsten verbrennst du Geld für eine Funktion, die du nie nutzt.
Noch mehr Wissen für dein Makita-System
Du hast deine perfekte Säge gefunden? Super. Aber das beste Werkzeug bringt seine Leistung nur dann auf das Holz, wenn auch das Setup drumherum stimmt.
Egal, ob du das kryptische Bezeichnungssystem der Japaner endlich durchschauen willst, den passenden Adapter für deine Führungsschiene suchst oder wissen möchtest, wie sich die dicke DHS900 im monatelangen Härtetest beim Carport-Bau geschlagen hat: Hier findest du meine detaillierten Ratgeber und echten Praxistests, um dein LXT-System maximal auszureizen.
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FAQ: Häufige Fragen zur Makita 36V Handkreissäge
Wenn du kurz davor stehst, viel Geld für eine neue Makita 36V Handkreissäge in die Hand zu nehmen, tauchen unweigerlich Detailfragen auf. Passen meine alten Sägeblätter? Was ist mit den großen Akkus? Hier beantworte ich dir die 10 häufigsten Fragen, die mir zu dieser Leistungsklasse immer wieder gestellt werden.
Was ist der Vorteil einer Makita 36V Handkreissäge gegenüber einer normalen 18V Säge?
Eine Makita 36V Handkreissäge wird mit zwei 18V-Akkus gleichzeitig betrieben. Dadurch hast du die doppelte Spannung und kommst an die Durchzugskraft einer echten Netzmaschine heran. Das merkst du sofort bei harten Hölzern oder wenn du tiefe Längsschnitte machst, bei denen eine normale 18V-Säge schnell stehen bleibt.
Welche Akkus passen in die Makita 36V Handkreissäge?
Du kannst alle regulären 18V LXT-Akkus (von 1.5 Ah bis 6.0 Ah) verwenden. Ich empfehle dir für eine Makita 36V Handkreissäge mindestens zwei 5.0 Ah Akkus, damit sie unter Last nicht einbricht. Achtung: Die dicken Zubehör-Akkus BL1890 (9.0 Ah) und BL18120 (12.0 Ah) passen mechanisch meist nicht nebeneinander in den engen Akkuschacht der Sägen!
Passt jede Makita 36V Handkreissäge direkt auf die Führungsschiene?
Nein. Die Modelle DHS782, DHS783 und DHS900 haben eine gefräste Nut in der Grundplatte und passen nativ (ohne Adapter) auf die Schiene. Die Zimmerersäge DRS780 hat diese Nut nicht und kann nur über einen separaten, oft wackeligen Adapter auf einer Schiene geführt werden.
Kann ich eine Festool-Schiene für meine Makita 36V Handkreissäge nutzen?
Ja! Das Profil der Makita Führungsschienen ist nahezu identisch mit dem von Festool. Wenn du eine Makita 36V Handkreissäge (wie die DHS782) kaufst, gleitet diese problemlos und spielfrei auf deinen vorhandenen Festool-Schienen.
Was bedeuten die Buchstaben „Z“ oder „ZU“ im Namen der Sägen?
Wenn du nach einer Makita 36V Handkreissäge suchst, siehst du oft Endungen wie „Z“ oder „ZU“. Das „Z“ bedeutet bei Makita immer „Solo-Maschine“ (ohne Akkus und Ladegerät). Ein „U“ am Ende (wie bei der DHS783ZJU) steht für das integrierte AWS-Modul zur Bluetooth-Staubsaugersteuerung.
Welches Sägeblatt brauche ich für die Makita 36V Handkreissägen?
Die drei 190er-Modelle (DHS782, DHS783, DRS780) benötigen ein Kreissägeblatt mit 190 mm Durchmesser und einer 30 mm Bohrung. (Achtung: 185 mm Blätter passen meist auch, reduzieren aber die Schnitttiefe minimal). Das große Monster, die DHS900, benötigt ein Blatt mit 235 mm Durchmesser (ebenfalls 30 mm Bohrung).
Lohnt sich eine Makita 36V Handkreissäge, wenn ich schon 40V XGT Maschinen habe?
Nein. Wenn du bereits in das neue 40V XGT-System investiert hast, solltest du dir auch eine 40V Handkreissäge (wie die HS004G oder HS009G) kaufen. Die Makita 36V Handkreissäge ist die perfekte Lösung für alle, die im 18V LXT-System bleiben und trotzdem maximale Power wollen.
Wie schwer ist eine Makita 36V Handkreissäge im Betrieb?
Da du immer zwei Akkus aufstecken musst, ist das Gewicht ordentlich. Eine DHS782 wiegt mit zwei 5.0 Ah Akkus etwa 5,1 kg. Die große DHS900 bringt es einsatzbereit auf gut 6 kg. Für den dauerhaften Einhandbetrieb über Kopf sind sie damit zu schwer, aber auf der Schiene liegt dieses Gewicht wunderbar satt auf.
Haben die 36V Modelle alle einen bürstenlosen Motor?
Ja, jede aktuelle Makita 36V Handkreissäge in diesem Vergleich ist mit einem Brushless-Motor (bürstenlos) ausgestattet. Das sorgt für weniger Verschleiß, eine längere Laufzeit pro Akkuladung und ermöglicht die automatische Drehzahlanpassung (ADT) im Holz.
Reicht die Makita 36V Handkreissäge für den professionellen Abbund?
Wenn du die DHS900 wählst: Absolut. Mit 85 mm Schnitttiefe sägst du gängiges KVH (Konstruktionsvollholz) und dicke Sparren in einem Durchgang. Die kleineren Modelle mit 62,5 mm oder 65 mm Schnitttiefe reichen dafür nicht aus, dort müsstest du den Balken wenden und von zwei Seiten sägen.
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