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Makita DHS900 Sägeblatt wechseln: Schnell & ganz einfach in 5 Minuten

Wer das Makita DHS900 Sägeblatt wechseln möchte, steht am Anfang schnell vor einer ganz simplen Frage: Wie blockiere ich eigentlich das Sägeblatt, damit sich die Schraube lösen lässt?

Genau so ging es mir auch. Ich nutze meine Makita DHS900 schon seit einigen Jahren und habe damit bereits einige Projekte umgesetzt. Trotzdem habe ich bisher fast alles mit dem gleichen Sägeblatt gesägt. Erst als ich für sauberere Zuschnitte ein feineres 48-Zahn-Sägeblatt gekauft habe, musste ich mich wirklich mit dem Wechsel beschäftigen.

Die Bedienungsanleitung hatte ich natürlich nicht mehr griffbereit – und den kleinen Knopf für die Spindelarretierung habe ich zuerst auch nicht gefunden. Am Ende ist der Wechsel aber deutlich einfacher, als es im ersten Moment wirkt.

In dieser kurzen Anleitung zeige ich dir deshalb Schritt für Schritt, wie du das Sägeblatt an der Makita DHS900 sicher wechselst, wo die Spindelarretierung sitzt und worauf du beim Einsetzen des neuen Blatts achten solltest.

Kurzfassung: Zum Makita DHS900 Sägeblatt wechseln entfernst du zuerst beide Akkus, drückst die Spindelarretierung, drehst das Blatt leicht bis es einrastet und löst dann die zentrale Schraube mit dem Inbusschlüssel.

Wichtig vor dem Wechsel: Beide Akkus entfernen

Bevor du an der Makita DHS900 das Sägeblatt wechselst, solltest du unbedingt beide Makita 18V-Akkus entfernen. Nicht nur ausschalten, nicht nur kurz ablegen, sondern wirklich beide Akkus aus der Maschine ziehen.

Die DHS900 ist eine kräftige 2x18V-Handkreissäge. Gerade beim Arbeiten am Sägeblatt möchte ich kein Risiko eingehen. Deshalb ist das für mich der erste Schritt vor jedem Wechsel: Akkus raus, Säge stabil hinlegen und erst dann am Blatt arbeiten.

Makita DHS900 ohne Akkus vor dem sicheren Sägeblattwechsel

Der entscheidende Punkt: Wo sitzt die Spindelarretierung?

Der eigentliche Knackpunkt beim Sägeblattwechsel war bei mir nicht die Schraube, sondern die Spindelarretierung. Ich habe erst versucht, das Sägeblatt irgendwie festzuhalten. Das funktioniert natürlich nicht richtig, weil sich das Blatt beim Lösen der Schraube einfach mitdreht.

An der Makita DHS900 gibt es dafür einen kleinen Knopf am Motorgehäuse. Dieser blockiert die Welle, damit du die Schraube lösen kannst. Der Knopf ist allerdings nicht besonders auffällig. Wenn man die Bedienungsanleitung gerade nicht zur Hand hat, sucht man ihn schnell an der falschen Stelle.

Du findest die Spindelarretierung seitlich am Motorgehäuse, oberhalb beziehungsweise hinter dem Sägeblattbereich. Drücke den Knopf hinein und drehe das Sägeblatt leicht mit der Hand, bis die Arretierung spürbar einrastet. Erst dann ist die Welle wirklich blockiert.

Finger zeigt auf die Spindelarretierung der Makita DHS900 beim Sägeblattwechsel

Makita DHS900 Sägeblatt lösen: So klappt es

Wenn die Spindelarretierung eingerastet ist, kannst du die Schraube in der Mitte des Sägeblatts mit dem Innensechskantschlüssel lösen. Wichtig ist dabei: Nicht mit Gewalt arbeiten, solange sich das Blatt noch mitdreht. Dann ist die Arretierung noch nicht richtig eingerastet.

Der originale Inbusschlüssel steckt normalerweise an der Säge. Wenn er fehlt oder verlegt ist, reicht ein normales metrisches Innensechskantschlüssel-Set.

Makita Innensechskantschlüssel-Set 9-tlg.(*)
  • Praktisch beim Sägeblattwechsel: hilfreich, wenn der originale Innensechskantschlüssel der DHS900 nicht mehr an seinem Platz ist.
  • 9-teiliges metrisches Set: deckt die gängigen Größen von 1,5 bis 10 mm ab und ist auch für viele andere Arbeiten in der Werkstatt nützlich.
  • Mit Kugelkopf: praktisch, wenn Schrauben nicht perfekt gerade erreichbar sind oder du flexibler ansetzen musst.

Bei mir hat es geholfen, den Knopf gedrückt zu halten und das Sägeblatt minimal weiterzudrehen. Sobald der Punkt erreicht ist, merkt man deutlich, dass die Welle blockiert.

Danach kannst du die Schraube mit dem Inbusschlüssel lösen, den äußeren Flansch abnehmen und das alte Sägeblatt vorsichtig herausnehmen.

Inbusschlüssel steckt in der Sägeblattschraube der Makita DHS900

Neues Sägeblatt richtig einsetzen

Wenn das alte Sägeblatt entfernt ist, kannst du das neue Blatt einsetzen. Achte dabei unbedingt auf die Drehrichtung. Auf dem Sägeblatt ist ein Pfeil aufgedruckt. Dieser muss zur Drehrichtung der Säge passen.

Angebot
Makita D-03931 Sägeblatt 235 x 30 mm, 48Z(*)
  • Passend für die DHS900: 235 mm Durchmesser, 30 mm Bohrung und damit passend für die große Makita 2x18V-Handkreissäge.
  • 48 Zähne für sauberere Schnitte: sinnvoll, wenn sichtbare Bretter, Leimholz oder genauere Zuschnitte sauberer werden sollen.
  • Guter Vergleich zum 24Z-Blatt: ideal, um den Unterschied zwischen grobem Bauholzschnitt und feinerem Schnittbild selbst zu testen.

Bei meiner DHS900 habe ich vom bisherigen 24-Zahn-Blatt auf ein Makita D-03931 mit 48 Zähnen gewechselt. Beide Blätter haben den passenden Durchmesser von 235 mm und eine Bohrung von 30 mm. Die technischen Eckdaten zur Maschine findest du auch auf der offiziellen Makita-Produktseite zur DHS900. Der Unterschied liegt vor allem in der Zähnezahl: Das 24Z-Blatt ist eher für schnelle, grobere Schnitte geeignet. Das 48Z-Blatt soll sauberere Schnittkanten liefern, zum Beispiel bei sichtbaren Brettern oder feineren Zuschnitten.

Setze das neue Sägeblatt sauber auf die Aufnahme, lege den äußeren Flansch wieder auf und ziehe die Schraube wieder fest. Auch beim Festziehen drückst du die Spindelarretierung, damit sich das Blatt nicht mitdreht.

Makita D-03931 Sägeblatt 235 x 30 mm mit 48 Zähnen für saubere Schnitte

Warum ich vom 24Z-Blatt auf ein 48Z-Blatt gewechselt habe

Ich habe mit meiner Makita DHS900 lange fast alles mit dem gleichen Sägeblatt gesägt. Für grobe Zuschnitte, Balken oder Bauholz war das auch völlig in Ordnung. Erst bei sichtbaren Brettern ist mir aufgefallen, dass die Schnittkanten nicht immer so sauber wurden, wie ich es mir gewünscht hätte.

Genau deshalb wollte ich ein feineres Blatt testen. Mein altes Blatt hatte 24 Zähne. Das neue Makita D-03931 hat 48 Zähne. Vereinfacht gesagt gilt: Weniger Zähne schneiden schneller und gröber, mehr Zähne schneiden langsamer, aber sauberer.

Das bedeutet nicht, dass das alte Blatt schlecht ist. Es ist nur für andere Aufgaben besser geeignet. Für Bauholz, Kanthölzer oder grobe Zuschnitte ist ein 24Z-Blatt absolut sinnvoll. Makita bietet solche EFFICUT-Sägeblätter speziell für Akku-Handkreissägen an, bei denen es vor allem um schnellen Schnitt und weniger Widerstand beim Sägen geht. Für sichtbare Bretter, Leimholz oder sauberere Kanten kann ein 48Z-Blatt die bessere Wahl sein.

Besonders bei Projekten mit sichtbaren Brettern, zum Beispiel bei meiner Aufstellpool-Verkleidung, fallen unsaubere Schnittkanten später deutlich stärker auf.

Ausgebautes Makita EFFICUT 24Z Sägeblatt der DHS900 mit 235 mm Durchmesser

Hat die andere Schnittbreite Einfluss auf den Splitterschutz?

Ein Punkt, den ich vorher selbst nicht auf dem Schirm hatte: Sägeblätter können nicht nur eine andere Zähnezahl haben, sondern auch eine leicht andere Schnittbreite.

Mein altes 24Z-Blatt hat eine Schnittbreite von 2,2 mm. Beim neuen 48Z-Blatt ist die Schnittbreite etwas größer. Das kann sich minimal auf den Splitterschutz der Makita Führungsschiene auswirken.

Der Splitterschutz liegt direkt an der Schnittkante an. Wenn ein neues Blatt etwas breiter schneidet, kann es den Gummistreifen beim ersten Schnitt minimal nachschneiden. Das ist normalerweise kein Drama, aber du solltest nach einem Blattwechsel nicht blind davon ausgehen, dass die Schnittkante noch exakt gleich liegt.

Mein Tipp: Nach dem Wechsel einmal einen Probeschnitt machen und prüfen, wo die tatsächliche Schnittkante liegt. Gerade bei sichtbaren Brettern oder genauen Maßschnitten ist das die sicherere Variante. Besonders wichtig ist das, wenn du mit der Führungsschiene direkt auf Endmaß sägst.

Kurzer Funktionstest nach dem Wechsel

Bevor du wieder richtig sägst, solltest du kurz prüfen, ob alles sauber sitzt. Das Sägeblatt darf nicht wackeln, die Schraube muss fest sein und die Pendelhaube muss sich frei bewegen.

Danach kannst du die Akkus wieder einsetzen und die Säge kurz ohne Holz anlaufen lassen. Wenn nichts schleift, eiert oder ungewöhnlich klingt, ist der Wechsel erledigt.

Bei mir war der eigentliche Wechsel am Ende wirklich schnell gemacht. Der schwierigste Teil war nicht das Sägeblatt selbst, sondern das Finden der Spindelarretierung.

Da die DHS900 eine große 2x18V-Handkreissäge ist, lohnt sich der Blattwechsel besonders, wenn du sie nicht nur für grobe Balken, sondern auch für sauberere Zuschnitte nutzen möchtest. Wie sie im Vergleich zu anderen Modellen abschneidet, zeige ich in meinem Beitrag zur Makita 36V Handkreissäge.

Mein Fazit: Der Wechsel ist einfach, wenn man den Knopf gefunden hat

Das Makita DHS900 Sägeblatt wechseln ist am Ende wirklich keine große Sache. Der wichtigste Punkt ist, beide Akkus zu entfernen und die Spindelarretierung richtig zu finden. Genau dieser kleine Knopf war bei mir der eigentliche Aha-Moment.

Wenn die Spindelarretierung eingerastet ist, lässt sich die Schraube sauber lösen und das Blatt ist in wenigen Minuten gewechselt. Wichtig ist nur, das neue Sägeblatt richtig herum einzusetzen, die Schraube wieder fest anzuziehen und anschließend kurz zu prüfen, ob alles sauber läuft.

Für mich hat sich der Wechsel gelohnt, weil ich jetzt neben dem groberen 24Z-Blatt auch ein feineres 48Z-Blatt für sichtbarere und sauberere Zuschnitte nutzen kann. Das alte Blatt ist deshalb nicht schlecht – es passt nur besser zu groben Arbeiten wie Bauholz oder Balken.

Mein Tipp: Wenn du die DHS900 schon länger nutzt und bisher alles mit einem einzigen Blatt gesägt hast, lohnt sich der Blick auf ein passenderes Sägeblatt. Der Wechsel dauert nur wenige Minuten und kann das Schnittergebnis deutlich verbessern.

FAQ: Makita DHS900 Sägeblatt wechseln

Wie wechsle ich das Sägeblatt an der Makita DHS900?

Entferne zuerst beide Akkus. Danach drückst du die Spindelarretierung, drehst das Sägeblatt leicht, bis die Arretierung einrastet, und löst die zentrale Schraube mit dem Innensechskantschlüssel. Anschließend kannst du das alte Sägeblatt entnehmen und das neue Blatt in der richtigen Drehrichtung einsetzen.

Wo sitzt die Spindelarretierung bei der Makita DHS900?

Die Spindelarretierung sitzt seitlich am Motorgehäuse in der Nähe des Sägeblattbereichs. Der Knopf ist relativ unauffällig. Du musst ihn gedrückt halten und das Sägeblatt leicht drehen, bis die Welle spürbar blockiert.

Muss ich vor dem Sägeblattwechsel beide Akkus entfernen?

Ja, unbedingt. Vor dem Sägeblattwechsel an der Makita DHS900 solltest du beide 18V-Akkus entfernen. Nur ausschalten reicht nicht aus, weil du direkt am Sägeblatt arbeitest.

In welche Richtung löse ich die Schraube am Sägeblatt?

Bei der Makita DHS900 löst du die Schraube gegen den Uhrzeigersinn. Zum Festziehen drehst du sie wieder im Uhrzeigersinn. Wichtig ist, dass die Spindelarretierung dabei richtig eingerastet ist.

Welches Sägeblatt passt zur Makita DHS900?

Die Makita DHS900 benötigt ein Sägeblatt mit 235 mm Durchmesser und 30 mm Bohrung. Für grobe Schnitte eignet sich ein Blatt mit weniger Zähnen, zum Beispiel 24Z. Für sauberere Zuschnitte und sichtbare Kanten kann ein feineres Blatt mit 48 Zähnen sinnvoll sein.

Hat ein anderes Sägeblatt Einfluss auf den Splitterschutz der Führungsschiene?

Ja, das kann passieren. Wenn das neue Sägeblatt eine etwas andere Schnittbreite hat, kann die Schnittkante minimal anders liegen. Bei einem breiteren Blatt kann der Splitterschutz beim ersten Schnitt leicht nachgeschnitten werden. Deshalb ist nach einem Blattwechsel ein Probeschnitt sinnvoll.

Mehr zur Makita DHS900 und passenden Sägeblättern

Wenn du das Sägeblatt an deiner Makita DHS900 gewechselt hast, lohnt sich auch ein Blick auf die passenden Sägeblätter, die Führungsschiene und meine Erfahrungen mit der großen 2x18V-Handkreissäge. Diese Beiträge helfen dir dabei, aus der DHS900 noch mehr herauszuholen.

Letzte Aktualisierung am 3.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und walze mit einer Rasenwalze die PTFE Folie des Daches an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten
Carport-Daches wird mit einer
Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren verwandle ich mein Haus und den Garten in eine Dauerbaustelle – von der gepflasterten Einfahrt, den Beeten für die Frau und über die Mülltonnenbox bis hin zum neuen Carport.

Eines habe ich dabei schmerzhaft gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Obwohl ich kein gelernter Tischlermeister bin (und mir mein Held Jonas Winkler auf YouTube oft zeigt, wie es die absoluten Profis machen), weigere ich mich, mit minderwertigem Werkzeug und Material zu arbeiten.

Festool ist geil, reißt aber oft einen riesigen Krater ins Budget.

Deshalb analysiere ich vor jedem Projekt intensiv den Markt, um das perfekte Profi-Werkzeug für uns Selbermacher herauszufiltern. Profitiere von meinen tiefgehenden Analysen, überspringe die wochenlange eigene Recherche und hol Dir direkt das Werkzeug, das Dich auf der Baustelle wirklich voranbringt.