Makita DHS900 Sägeblatt wechseln: Schnell & einfach in 5 Minuten

Makita DHS900 Sägeblatt wechseln musste ich zum ersten Mal, nachdem ich die Säge bis dahin immer mit dem Sägeblatt aus dem Lieferumfang benutzt hatte. Bei meiner Maschine war das das Makita E-01909 EFFICUT mit 24 Zähnen. Jetzt habe ich erstmals das Makita D-03931 mit 48 Zähnen montiert.

Der eigentliche Wechsel war schnell erledigt. Mein größtes Problem lag vorher an einer viel banaleren Stelle: Ich musste erst herausfinden, wo die Spindelarretierung sitzt. Ohne diese Arretierung dreht sich die Welle beim Versuch, die zentrale Schraube zu lösen, einfach mit.

In dieser Anleitung zeige ich deshalb meinen tatsächlichen Wechsel – vom Entfernen beider Akkus über die Spindelarretierung bis zum Einsetzen des neuen D-03931. Wie sich das 48-Zahn-Blatt später beim Schnittbild gegenüber meinem bisherigen 24Z-Blatt schlägt, bewerte ich hier bewusst noch nicht.

Kurz gesagt: Beide Akkus entfernen, Spindelarretierung drücken, Blatt leicht drehen bis die Welle blockiert, zentrale Schraube lösen, Blatt wechseln und anschließend Sitz, Drehrichtung und Pendelhaube kontrollieren.

Makita DHS900 mit neuem Makita D-03931 Sägeblatt zum Sägeblattwechsel
Mein erster Blattwechsel an der DHS900: Das D-03931 mit 48 Zähnen lag bereit, während das bisherige 24Z-Blatt noch an der Säge montiert war.

Makita DHS900 Sägeblatt wechseln: das brauchst du

Zum Blattwechsel brauchst du an der DHS900 kein Spezialwerkzeug. Der passende Sechskantstiftschlüssel gehört normalerweise zur Maschine und wird direkt an der DHS900 aufbewahrt. Die technischen Grunddaten der Maschine, darunter der 235-mm-Sägeblattdurchmesser, kannst du zusätzlich in der offiziellen Makita-Produktinformation zur DHS900 prüfen.

  • Makita DHS900
  • passendes 235-mm-Sägeblatt mit 30-mm-Bohrung
  • Sechskantstiftschlüssel der Maschine
  • stabile, saubere Ablagefläche
  • Schutzhandschuhe nur für das sichere Anfassen des stillstehenden Blatts – nicht beim Betrieb

Sicherheit vor dem Blattwechsel

Vor Arbeiten direkt am Sägeblatt müssen beide Akkus aus der Maschine. Das ist der wichtigste Sicherheitsschritt: Nicht nur ausschalten, sondern beide 18V-LXT-Akkus vollständig entfernen.

Arbeite außerdem erst weiter, wenn das Sägeblatt vollständig stillsteht. Beim Ein- und Ausbau sind die Hartmetallzähne scharf – deshalb das Blatt nur kontrolliert an den sicheren Bereichen anfassen.

Mein Sägeblattwechsel in 5 Schritten

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Schritt 1

Beide Akkus vollständig entfernen

Ich habe zuerst beide 18V-LXT-Akkus aus der DHS900 gezogen und die Säge stabil auf die Werkbank gelegt. Genau hier würde ich keine Abkürzung machen: Du arbeitest anschließend direkt am großen 235-mm-Sägeblatt.

Erst wenn beide Akkuschächte leer sind, beginne ich mit der eigentlichen Demontage.

Makita DHS900 ohne Akkus vor dem sicheren Sägeblattwechsel
Vor dem Blattwechsel habe ich beide 18V-LXT-Akkus vollständig aus der DHS900 entfernt.

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Schritt 2

Spindelarretierung finden und Welle blockieren

Der eigentliche Knackpunkt war bei mir die Spindelarretierung. Der Knopf sitzt seitlich am Motorgehäuse und ist relativ unauffällig. Ich habe ihn zuerst schlicht übersehen.

Drücke den Knopf und drehe das Sägeblatt mit der anderen Hand nur leicht, bis die Arretierung spürbar einrastet. Erst dann ist die Welle blockiert und die zentrale Schraube lässt sich kontrolliert lösen.

Praxistipp: Bei mir hat es geholfen, den Knopf gedrückt zu halten und das Blatt nur ein kleines Stück weiterzudrehen. Sobald die Arretierung einrastet, merkt man den Unterschied sofort.

Finger zeigt auf die Spindelarretierung der Makita DHS900 beim Sägeblattwechsel
Der für mich entscheidende Aha-Moment: Dieser unauffällige Knopf blockiert die Welle, sobald die Arretierung eingerastet ist.

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Schritt 3

Sägeblattschraube lösen und altes Blatt herausnehmen

Mit eingerasteter Spindelarretierung habe ich die zentrale Schraube mit dem Sechskantstiftschlüssel gelöst. Solange sich das Blatt noch mitdreht, sitzt die Arretierung noch nicht sauber – dann nicht mit zusätzlicher Kraft weiterarbeiten.

Danach habe ich den äußeren Flansch abgenommen und das alte Blatt vorsichtig aus der Maschine herausgeführt. Bei meinem bisher eingesetzten Blatt ist die Kennzeichnung E-01909 direkt auf dem Blatt lesbar.

Innensechskantschlüssel an der zentralen Sägeblattschraube der Makita DHS900
Mit eingerasteter Spindelarretierung lässt sich die zentrale Sägeblattschraube mit dem Sechskantschlüssel lösen.
Makita DHS900 mit eingebautem E-01909 Sägeblatt mit 24 Zähnen und 2,2 mm Schnittbreite
Auf meinem bisher verwendeten E-01909 sind die Kennzeichnung und die Maße 235 × 2,2 × 30 mm direkt am eingebauten Blatt lesbar.
Ausgebautes 24-Zahn EFFICUT Sägeblatt der Makita DHS900
Das bisherige 24Z-EFFICUT-Blatt nach dem Ausbau aus meiner DHS900.

E-01909 oder D-03931: Was sich bei meinem Wechsel ändert

Mein bisheriges E-01909 und das neue D-03931 haben beide 235 mm Außendurchmesser und eine 30-mm-Bohrung. Der Unterschied liegt aber nicht nur in der Zahnzahl. Auch die Schnittbreite ist verschieden. Die aktuellen Makita-Herstellerunterlagen zur DHS900Z führen die technischen Maschinendaten und den derzeit genannten Lieferumfang auf. Wichtig für meine Praxis: Bei meiner tatsächlich verwendeten DHS900 war das auf meinen Fotos eindeutig als E-01909 gekennzeichnete 24-Zahn-Blatt montiert. Ein aktuell von Makita genannter Lieferumfang ist deshalb nicht automatisch ein Beleg dafür, welches Blatt bei meiner Maschine ursprünglich dabei war.

↔ Auf dem Smartphone seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

MerkmalBisher: E-01909Neu: D-03931
Durchmesser235 mm235 mm
Bohrung30 mm30 mm
Zähne2448
Schnittbreite2,2 mm2,4 mm
Blattkörper1,5 mm1,6 mm
Zahnwinkel20°18°
EinsatzHolz / schneller SchnittHolz / feinere Verzahnung

Für mich ist vor allem die Kombination aus 24 zu 48 Zähnen und 2,2 zu 2,4 mm Schnittbreite relevant. Das bedeutet aber noch nicht automatisch, dass das D-03931 in meiner Praxis „besser“ schneidet. Genau das werde ich erst nach echten Vergleichsschnitten beurteilen.

Technische Daten des Makita D-03931 mit 48 Zähnen, 2,4 mm Schnittbreite und 18 Grad Zahnwinkel
Auf meinem D-03931 sind 2,4 mm Schnittbreite, 18°, 48 Zähne, Holz und maximal 6.500 min⁻¹ angegeben.

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Schritt 4

D-03931 in der richtigen Drehrichtung einsetzen

Beim Einsetzen des neuen Blatts habe ich zuerst die Drehrichtung kontrolliert. Der Pfeil auf dem Sägeblatt muss zur vorgegebenen Drehrichtung der Maschine passen.

Danach sitzt das Blatt sauber auf der Aufnahme, der äußere Flansch kommt wieder an seine Position und die Schraube wird festgezogen. Auch beim Festziehen wird die Spindelarretierung benutzt, damit sich die Welle nicht mitdreht.

Makita DHS900 mit montiertem Makita D-03931 48-Zahn-Sägeblatt
Das D-03931 nach dem Wechsel an meiner DHS900 – erstmals montiert und bereit für die Kontrolle.

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Schritt 5

Sitz, Pendelhaube und freien Lauf kontrollieren

Vor dem Wiedereinsetzen der Akkus habe ich kontrolliert, ob das Blatt sauber zwischen den Flanschen sitzt, nichts sichtbar verkantet ist und die Pendelhaube frei zurückläuft.

Erst danach habe ich beide Akkus wieder eingesetzt und die Säge kurz ohne Werkstück anlaufen lassen. Bei meinem Wechsel gab es dabei keine Auffälligkeiten.

Warum die andere Schnittbreite für meine Führungsschiene wichtig war

Ein Punkt, den ich beim ersten Blattwechsel selbst nicht auf dem Schirm hatte: Mein bisheriges E-01909 ist mit 2,2 mm Schnittbreite gekennzeichnet, das neue D-03931 mit 2,4 mm. Damit würde ich die alte Schnittkante einer Führungsschiene nach dem Wechsel nicht einfach ungeprüft als unverändert voraussetzen.

Bei meiner 1.400-mm-Führungsschiene war der vorhandene Spanreißschutz ohnehin bereits ausgefranst. Ich habe ihn deshalb inzwischen vollständig ersetzt und den neuen Streifen anschließend mit der DHS900 wieder auf die reale Schnittlinie eingesägt.

Wenn du nach einem Blattwechsel direkt auf Endmaß sägst, würde ich deshalb zuerst einen kontrollierten Probeschnitt machen und die tatsächliche Schnittkante prüfen.

24 oder 48 Zähne: Was ich schon sicher sagen kann

Das mitgelieferte 24Z-EFFICUT-Blatt und das D-03931 mit 48 Zähnen sind unterschiedliche Blattkonzepte. Ein Blatt mit weniger Zähnen ist typischerweise auf schnelleren Spanabtransport und zügigen Vorschub ausgelegt, während eine feinere Verzahnung für andere Anforderungen an das Schnittbild gedacht ist.

Was ich noch nicht als eigene Erfahrung behaupte: Ich habe mit dem D-03931 noch keinen dokumentierten Vergleichstest gegen mein E-01909 durchgeführt. Deshalb schreibe ich hier bewusst nicht, dass meine sichtbaren Schnittkanten bereits besser geworden sind. Der Beitrag bleibt eine Praxis-Anleitung zum Wechsel – kein Sägeblatt-Test.

Ergebnis prüfen: Wann ist der Blattwechsel erledigt?

  • beide Flansche sitzen sauber und plan
  • das Sägeblatt ist in der richtigen Drehrichtung montiert
  • die zentrale Schraube ist fest angezogen
  • die Pendelhaube bewegt sich frei
  • das Blatt läuft beim kurzen Leerlauftest ohne sichtbares Eiern oder Schleifen

Bei mir war der Wechsel am Ende tatsächlich schnell erledigt. Der schwierigste Teil war nicht das Sägeblatt selbst, sondern das Finden der Spindelarretierung. Sobald ich wusste, wo der Knopf sitzt und wie er einrastet, war der Rest unkompliziert.

Mein Fazit zum ersten Sägeblattwechsel

Mein erster Sägeblattwechsel an der Makita DHS900 war deutlich einfacher, als ich anfangs erwartet hatte. Der entscheidende Punkt war für mich die zunächst unscheinbare Spindelarretierung.

Nach dem Einrasten der Welle ließ sich das bisherige E-01909 problemlos ausbauen und das D-03931 montieren. Der vollständige Wechsel dauert nur wenige Minuten, wenn du weißt, wo die Arretierung sitzt und den Sechskantstiftschlüssel griffbereit hast.

Ob mir das D-03931 mit seinen 48 Zähnen beim Schnittbild tatsächlich einen sichtbaren Vorteil gegenüber dem mitgelieferten 24Z-EFFICUT-Blatt bringt, behandle ich bewusst noch nicht als Erfahrung. Genau das möchte ich bei zukünftigen Arbeiten erst praktisch vergleichen.

Häufige Fragen zum DHS900 Sägeblattwechsel

Wie wechsle ich das Sägeblatt an der Makita DHS900?

Entferne zuerst beide Akkus. Danach drückst du die Spindelarretierung, drehst das Blatt leicht bis die Welle blockiert und löst die zentrale Schraube mit dem Sechskantstiftschlüssel. Nach dem Ausbau wird das neue Blatt in der richtigen Drehrichtung eingesetzt, der Flansch montiert und die Schraube wieder festgezogen.

Wo sitzt die Spindelarretierung bei der DHS900?

Sie sitzt seitlich am Motorgehäuse in der Nähe des Sägeblattbereichs. Der Knopf ist relativ unauffällig. Halte ihn gedrückt und drehe das Blatt nur leicht, bis die Welle spürbar einrastet.

Welches Sägeblatt passt zur Makita DHS900?

Die DHS900 verwendet 235-mm-Sägeblätter mit 30-mm-Bohrung. Zusätzlich musst du Schnittbreite, Blattkörper, zulässige Drehzahl, Zahnform und Materialfreigabe beachten. Mein bisheriges E-01909 und das neue D-03931 erfüllen Durchmesser und Bohrung, unterscheiden sich aber unter anderem bei Zahnzahl und Schnittbreite.

Hat ein anderes Sägeblatt Einfluss auf den Splitterschutz?

Ja, die tatsächliche Schnittkante kann sich ändern. Bei meinem Wechsel ging es von 2,2 mm Schnittbreite beim E-01909 auf 2,4 mm beim D-03931. Deshalb würde ich die Referenzkante einer Führungsschiene nach dem Blattwechsel kontrollieren und bei Bedarf neu kalibrieren.

Ist das D-03931 bei mir schon als besseres Blatt bestätigt?

Nein. Ich habe es jetzt erstmals montiert, aber noch keinen dokumentierten Vergleichstest gegen mein bisheriges E-01909 durchgeführt. Deshalb trenne ich den realen Wechselvorgang bewusst von einer späteren Bewertung des Schnittbilds.

Weitere Makita-Ratgeber zur DHS900

Wenn du nach dem Blattwechsel die Maschine selbst, die Führungsschiene oder den neuen Splitterschutz weiter einordnen willst, sind diese drei Beiträge die sinnvollsten nächsten Schritte.

Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und drücke die EPDM-Folie des Daches mit einer Rasenwalze an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten Carport-Daches wird mit einer Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren sind Haus, Werkstatt und Garten meine Dauerbaustelle – von Pflasterarbeiten und Gartenprojekten bis zum selbst gebauten Carport.

Eines habe ich dabei gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Ich bin kein Tischlermeister, sondern ambitionierter Selbermacher. Werkzeuge beurteile ich deshalb aus genau der Perspektive, die für perfektes-werkzeug.de entscheidend ist: Wie gut funktionieren sie bei echten Projekten – und lohnt sich der Aufpreis wirklich?

Dabei verlasse ich mich nicht nur auf Datenblätter. Ich vergleiche Modelle, dokumentiere meine Praxiserfahrungen und prüfe technische Unterschiede, bevor ich eine Empfehlung ausspreche.

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