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Makita DSP600 vs. SP001G: 5 wichtige Unterschiede

DSP600 vs SP001G – auf den ersten Blick scheint die Entscheidung einfach: Die DSP600 nutzt zwei 18V-LXT-Akkus, die SP001G einen 40V-max-XGT-Akku. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass die XGT-Tauchsäge automatisch stärker, leichter oder für jeden die bessere Wahl ist.

Bei den wichtigsten Sägedaten liegen beide überraschend nah beieinander. Beide verwenden ein 165-mm-Sägeblatt, erreichen maximal 56 mm Schnitttiefe bei 90° und laufen direkt auf den Makita-Führungsschienen. Der eigentliche Unterschied liegt deshalb weniger beim Schnitt als beim System rund um die Säge: ein oder zwei Akkus, AWS, Ausstattung und dein bereits vorhandener Akkupark.

Transparenz: Ich selbst nutze sowohl Makita LXT als auch XGT und kenne 2×18V-Geräte unter anderem von meiner DHS900. DSP600 und SP001G habe ich dagegen nicht selbst im Einsatz. Den direkten Maschinenvergleich stütze ich deshalb auf die Herstellerdaten. Meine eigene Erfahrung fließt dort ein, wo es um Akkusystem, Doppelakku-Handling und Arbeiten auf der Makita-Führungsschiene geht.

TL;DR: DSP600 oder SP001G?

DSP600 oder SP001G? Die Schnellentscheidung

Schnellentscheidung

Welche der beiden Tauchsägen passt zu deinem Akkupark?

Beide schneiden maximal 56 mm tief. Deshalb ist dein vorhandenes System meist wichtiger als die 18V-/40V-Zahl auf dem Akku.

1

LXT VORHANDEN

DSP600

Kein neues Akkusystem nötig; AWS spielt keine Rolle.

DSP600 zuerst prüfen

2

XGT VORHANDEN

SP001G

Ein XGT-Akku und AWS passen direkt ins vorhandene System.

SP001G zuerst prüfen

4

NOCH KEIN SYSTEM

Offen

Die Tauchsäge allein sollte nicht über dein komplettes künftiges Akkusystem entscheiden.

Gesamtsystem vergleichen

Wenn du noch nicht auf genau diese beiden Modelle eingegrenzt bist, ist mein Makita-Tauchsägen-Vergleich die bessere Einstiegsseite. Hier geht es bewusst nur um die Entscheidung DSP600 gegen SP001G.

DSP600 vs. SP001G im direkten Vergleich

Die technische Basis ist erstaunlich ähnlich. Das macht den Vergleich zugleich einfacher: Mehrere typische Kaufargumente fallen weg, weil sie bei beiden Maschinen praktisch gleich ausfallen.

Auf dem Smartphone seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

MerkmalDSP600ZJSP001GZ03
System2×18V LXT40V max. XGT
Benötigte Akkus21
Sägeblatt165 mm165 mm
Schnitttiefe 90°56 mm56 mm
Schnitttiefe 45°40 mm40 mm
Schnitttiefe 48°38 mm38 mm
Neigung-1° bis +48°-1° bis +48°
Leerlaufdrehzahl2.500–6.300 min⁻¹2.500–4.900 min⁻¹
Motorbürstenlosbürstenlos
ElektronikADTKonstantelektronik
AWSneinja
XPTja
Gewicht inkl. Akku(s)4,4–5,1 kg4,4–5,6 kg
Maße L×B×H346×241×272 mm375×221×271 mm
Führungsschienedirekt kompatibeldirekt kompatibel
MAKPACjaja
EFFICUT B-57336jaja
WUT01neinbei Z03 enthalten

Die technischen Werte und den aktuellen Lieferumfang habe ich mit den deutschen Makita-Produktseiten für DSP600 und SP001G abgeglichen.

Die wichtigste Erkenntnis: Wer wegen „40V“ automatisch mehr Schnitttiefe erwartet, bekommt sie hier nicht. Beide enden bei 56 mm. Auch aus der unterschiedlichen Leerlaufdrehzahl lässt sich allein kein seriöser Leistungssieger ableiten.

Was bei beiden Tauchsägen praktisch gleich ist

Ein guter Direktvergleich sollte nicht so tun, als wäre jedes Datenblattfeld ein kaufentscheidender Unterschied. Bei DSP600 und SP001G sind mehrere zentrale Punkte gleich oder so ähnlich, dass sie die Wahl kaum entscheiden:

  • 165-mm-Sägeblatt
  • 56 mm Schnitttiefe bei 90°
  • 40 mm bei 45° und 38 mm bei 48°
  • Neigungsbereich von -1° bis +48°
  • direkte Nutzung auf kompatiblen Makita-Führungsschienen
  • EFFICUT B-57336 bei den hier verglichenen aktuellen Varianten
  • MAKPAC als Transportlösung

Wenn du bereits eine passende Makita Führungsschiene besitzt, bevorzugt sie damit keines der beiden Modelle. Meine vorhandene 1.400-mm-Schiene wäre mit beiden eine sinnvolle Basis.

Die 5 wichtigen Unterschiede zwischen DSP600 und SP001G

1. Zwei LXT-Akkus oder ein XGT-Akku

Die DSP600 benötigt zwei 18V-LXT-Akkus gleichzeitig. Die SP001G arbeitet dagegen mit einem XGT-Akku. Für LXT-Besitzer ist das Doppelakku-Prinzip nicht automatisch ein Nachteil: Sind zwei passende Akkus vorhanden, muss kein neues System aufgebaut werden.

Von meiner DHS900 kenne ich das 2×18V-Prinzip gut. Zwei Akkus einzusetzen ist für mich kein Ausschlusskriterium. Beim häufigen Wechsel zwischen Geräten ist ein einzelner Akku aber einfacher zu handhaben. Das ist meine Erfahrung mit dem Akkusystem allgemein – kein direkter Handling-Test von DSP600 gegen SP001G.

Wenn du grundsätzlich zwischen beiden Makita-Systemen schwankst, findest du die breitere Systemfrage in meinem Vergleich Makita XGT vs. LXT.

2. Akkugewicht und Energie – 2×18V ist nicht dasselbe wie 40V

Bei unterschiedlichen Spannungen führt ein reiner Ah-Vergleich schnell in die falsche Richtung. Für den gespeicherten Energieinhalt ist die Wattstunde die passendere Vergleichsgröße. Mit meinen typischen Akkus ergibt sich folgende Gegenüberstellung:

Auf dem Smartphone seitlich wischen, um alle Spalten zu sehen.

AkkubestückungGespeicherte EnergieAkkugewicht
2× BL1850B180 Wh1,26 kg
2× BL1860B216 Wh1,32 kg
1× BL4040F144 Wh0,94 kg
Zwei Makita 18V 5Ah LXT Akkus neben einem Makita BL4040F XGT Akku
DSP600 vs. SP001G beim Akkusystem: Die DSP600 benötigt zwei 18V-LXT-Akkus, die SP001G einen 40V-XGT-Akku.

Die Akkuwerte stammen aus den Makita-Angaben für BL1850B, BL1860B und BL4040F. Bei diesen konkreten Konfigurationen hängt damit an der SP001G weniger Akkugewicht als an der DSP600 mit zwei 5- oder 6-Ah-LXT-Akkus.

Das beweist aber weder ein niedrigeres Gesamtgewicht der SP001G noch eine längere Laufzeit oder höhere Leistung. Dafür bräuchte es einen reproduzierbaren Vergleich der kompletten Maschinen unter gleicher Last.

3. AWS ist der deutlichste Ausstattungsvorteil der SP001G

Die SP001G besitzt Makitas AWS-Schnittstelle. Mit einem kompatiblen AWS-Sauger kann die Absaugung drahtlos zusammen mit dem Werkzeug starten und stoppen. Bei der hier verglichenen SP001GZ03 gehört der WUT01 bereits zum Lieferumfang. Die DSP600 hat kein AWS.

AWS-Sauger vorhanden oder geplant: Dann ist das ein echter Vorteil der SP001G. Kein AWS-Sauger: Dann sollte die Funktion in deiner Kaufentscheidung deutlich weniger Gewicht bekommen. Mehr Ausstattung ist nur dann mehr Wert, wenn du sie auch nutzt.

4. ADT gegen Konstantelektronik – kein seriöser Leistungssieger

Bei der DSP600 nennt Makita ADT, bei der SP001G Konstantelektronik und XPT. Gleichzeitig erreicht die DSP600 mit 6.300 min⁻¹ eine höhere maximale Leerlaufdrehzahl als die SP001G mit 4.900 min⁻¹.

Daraus würde ich weder „DSP600 ist stärker“ noch „40V XGT ist stärker“ ableiten. Drehzahl, Systemspannung und Leistung unter Last sind unterschiedliche Dinge. Ohne reproduzierbaren Leistungstest gibt es an dieser Stelle für mich keinen seriösen Sieger.

5. Gewicht und Abmessungen sind weniger eindeutig als erwartet

Die DSP600 misst 346×241×272 mm, die SP001G 375×221×271 mm. Die XGT-Säge ist damit schmaler, aber länger; die Höhe ist fast identisch. Auch die von Makita genannten Gewichtsbereiche überschneiden sich deutlich: 4,4–5,1 kg bei der DSP600 und 4,4–5,6 kg bei der SP001G.

Deshalb würde ich Aussagen wie „die SP001G ist leichter und kompakter“ nicht pauschal übernehmen. Aus meiner Arbeit mit der größeren DHS900 weiß ich außerdem: Auf einer stabilen Führungsschiene stört mich Gewicht weniger als beim ständigen Anheben und Umsetzen. Auch das ist nur Kontext aus meiner eigenen Sägepraxis – kein direkter Ergonomietest dieser beiden Tauchsägen.

Welche passt zu deinem Akkubestand?

Du besitzt bereits Makita LXT

Makita DSP600 2×18V LXT Tauchsäge in Seitenansicht
Makita DSP600: 2×18V-LXT-Tauchsäge mit 56 mm maximaler Schnitttiefe bei 90°.

Dann ist die DSP600ZJ für mich die naheliegende Ausgangsentscheidung. Du nutzt vorhandene Akkus weiter und bekommst bei Schnitttiefe, Sägeblatt und Führungsschiene keinen Nachteil gegenüber der SP001G. Für den XGT-Wechsel müsste es einen konkreten Zusatzgrund geben – zum Beispiel AWS oder ohnehin geplante weitere XGT-Geräte.

Du besitzt bereits Makita XGT

Makita SP001G 40V XGT Tauchsäge mit silberner Sägeblattabdeckung
Makita SP001G: 40V-XGT-Tauchsäge mit einem Akku und AWS.

Dann spricht deutlich mehr für die SP001GZ03. Du brauchst kein zusätzliches Akkusystem, setzt nur einen Akku an der Säge ein und bekommst AWS samt WUT01 bei dieser Variante. Gleichzeitig bleiben 56 mm maximale Schnitttiefe und die direkte Führungsschienen-Kompatibilität erhalten.

Du besitzt LXT und XGT

Das ist meine Ausgangslage. Dadurch fällt das stärkste normale Argument zugunsten der DSP600 weg: Ich müsste für die SP001G kein neues System kaufen. Bei ähnlichem Gerätepreis würde ich deshalb zuerst die SP001GZ03 prüfen – wegen eines Akkus, AWS und des enthaltenen WUT01. Die DSP600 bleibt interessant, wenn sie beim tatsächlichen Kauf deutlich günstiger ist oder ich bewusst LXT bevorzugen möchte.

Du besitzt noch keines der Systeme

Dann wäre es für mich ein Fehler, nur die beiden nackten Sägen zu vergleichen. Die bessere Frage lautet: Welche weiteren Makita-Geräte möchtest du später nutzen? Die Tauchsäge sollte nicht allein darüber entscheiden, ob du LXT oder XGT aufbaust. Dafür ist der breitere Vergleich Makita XGT vs. LXT die sinnvollere Grundlage.

Lohnt sich der Wechsel von LXT auf XGT nur für die SP001G?

Meistens nicht allein wegen dieser Tauchsäge. Die SP001G bringt gegenüber der DSP600 weder mehr maximale Schnitttiefe noch ein größeres Sägeblatt oder ein anderes Führungsschienensystem. Ihr klarer Zusatznutzen liegt vor allem bei einem Akku statt zwei, AWS und der Einbindung ins XGT-System.

Wer bereits gut mit LXT ausgestattet ist und AWS nicht braucht, bekommt deshalb aus den Herstellerdaten keinen zwingenden Grund, ausschließlich wegen der Tauchsäge XGT zu eröffnen. Anders sieht es aus, wenn ohnehin weitere XGT-Geräte geplant sind oder du AWS konkret nutzen willst.

Welche würde ich heute kaufen?

Ich habe keine der beiden Tauchsägen selbst getestet. Würde ich heute anhand meines vorhandenen Werkzeug- und Akkubestands entscheiden, würde ich zuerst die SP001GZ03 und direkt daneben die DSP600ZJ vergleichen.

Mein Ergebnis

Bei meinem Akkupark würde ich zuerst die SP001GZ03 prüfen

Tendenz: SP001G

Weil LXT und XGT bei mir bereits vorhanden sind, muss ich kein neues Akkusystem eröffnen. Dadurch werden das Ein-Akku-Konzept, AWS und der bei der Z03-Variante enthaltene WUT01 zu den entscheidenden Zusatzargumenten.

1

Kein Systemwechsel

XGT-Akkus und Ladegerät sind bei mir bereits vorhanden.

2

Ein Akku + AWS

Die SP001G benötigt einen XGT-Akku und bietet AWS; bei Z03 ist WUT01 dabei.

3

Kein Verlust bei der Schnitttiefe

Wie die DSP600 erreicht sie maximal 56 mm und nutzt dieselbe Makita-Führungsschienenfamilie.

Der Kompromiss

Die SP001G ist aus den Herstellerdaten weder pauschal leichter noch nachweislich stärker. AWS bringt nur mit einem kompatiblen Sauger echten Zusatznutzen.

Die Alternative

Wähle stattdessen die DSP600ZJ, wenn du LXT bevorzugst, AWS nicht brauchst oder sie beim Kauf deutlich günstiger ist.

Diese Wahl ist meine Kaufentscheidung anhand meines vorhandenen LXT-/XGT-Bestands und der Herstellerdaten – kein eigener DSP600-vs.-SP001G-Praxistest.

Häufige Fragen zu DSP600 und SP001G

Hier beantworte ich die wichtigsten Detailfragen, die nach dem direkten Vergleich von LXT, XGT, AWS, Gewicht und Führungsschiene noch offenbleiben.

Was ist besser: DSP600 oder SP001G?

Keine ist generell besser. Bei vorhandenem LXT-System spricht viel für die DSP600, bei vorhandenem XGT-System für die SP001G. Die SP001G bietet zusätzlich AWS und benötigt nur einen Akku.

Ist die SP001G stärker als die DSP600?

Das lässt sich aus den offiziellen technischen Daten nicht belastbar ableiten. Beide erreichen dieselbe maximale Schnitttiefe von 56 mm. Die höhere Systemspannung allein beweist keine höhere Sägeleistung.

Ist die SP001G leichter als die DSP600?

Nicht pauschal. Makita nennt für beide überlappende Gewichtsbereiche. Ein einzelner XGT-Akku kann gegenüber zwei LXT-Akkus Akkugewicht sparen, daraus folgt aber kein genereller Gesamtgewichtssieg.

Welche der beiden Tauchsägen schneidet tiefer?

Keine. DSP600 und SP001G erreichen bei 90° jeweils maximal 56 mm.

Braucht die DSP600 zwei Akkus?

Ja. Die DSP600 arbeitet mit zwei 18V-LXT-Akkus gleichzeitig. Die SP001G benötigt dagegen einen XGT-Akku.

Hat die DSP600 AWS?

Nein. Zwischen diesen beiden Modellen bietet die SP001G AWS. Bei der SP001GZ03 ist der WUT01 bereits im Lieferumfang.

Passen DSP600 und SP001G auf dieselbe Makita Führungsschiene?

Ja, beide sind für die direkte Nutzung auf kompatiblen Makita-Führungsschienen ausgelegt. Eine vorhandene passende Makita-Schiene ist deshalb kein Grund, eines der Modelle auszuschließen.

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Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und walze mit einer Rasenwalze die PTFE Folie des Daches an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten
Carport-Daches wird mit einer
Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren verwandle ich mein Haus und den Garten in eine Dauerbaustelle – von der gepflasterten Einfahrt, den Beeten für die Frau und über die Mülltonnenbox bis hin zum neuen Carport.

Eines habe ich dabei schmerzhaft gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Obwohl ich kein gelernter Tischlermeister bin (und mir mein Held Jonas Winkler auf YouTube oft zeigt, wie es die absoluten Profis machen), weigere ich mich, mit minderwertigem Werkzeug und Material zu arbeiten.

Festool ist geil, reißt aber oft einen riesigen Krater ins Budget.

Deshalb analysiere ich vor jedem Projekt intensiv den Markt, um das perfekte Profi-Werkzeug für uns Selbermacher herauszufiltern. Profitiere von meinen tiefgehenden Analysen, überspringe die wochenlange eigene Recherche und hol Dir direkt das Werkzeug, das Dich auf der Baustelle wirklich voranbringt.