Makita DUV320Z oder UV001GZ? 7 entscheidende Unterschiede

Makita DUV320Z oder UV001GZ? Für Makita-Nutzer ist das mehr als eine Entscheidung zwischen 18 und 40 Volt. Beim DUV320Z bekommst du ein kompaktes LXT-Gerät mit 32 cm und 30-l-Fangkorb. Der UV001GZ ist ein deutlich größerer XGT-Vertikutierer mit 38 cm, 50 l, zwei Akku-Steckplätzen und beiden Walzen. Die für einen Kauf besonders wichtige Frage ist aber: Wie weit kommst du mit den tatsächlich vorhandenen Akkus?

Meine Evidenz: Ich habe Makita LXT und XGT selbst im Einsatz, darunter mehrere BL1850B/BL1860B sowie zwei BL4040F und passende Ladegeräte. Auch meinen Garten mit rund 230 m² kenne ich aus eigener Pflege. Keinen dieser beiden Vertikutierer habe ich bislang ausprobiert. Laufzeiten, Walzen und Gerätedaten sind daher ausdrücklich Herstellerdaten; Aussagen aus fremden Tests kennzeichne ich getrennt.

TL;DR: Makita DUV320Z oder UV001GZ in 30 Sekunden

Schnellentscheidung

DUV320Z oder UV001GZ: In welcher Lage bist du?

Vergleiche zuerst Fläche und Akkubestand, dann den konkreten Lieferumfang. Auch wenn du beide Makita-Systeme bereits nutzt, ist ein größeres Gerät nicht automatisch die richtige Wahl.

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LXT VORHANDEN

DUV320Z für Teilflächen prüfen

Du hast passende 18-V-LXT-Akkus und willst einen kompakten Vertikutierer mit 32 cm Arbeitsbreite.

Wichtig: Mit einem BL1860B nennt Makita bis zu 13 Minuten beziehungsweise 128 m². Für größere Flächen deshalb genügend Wechselakkus und Ladepausen einplanen.

Die LXT-Variante lohnt sich vor allem, wenn du kompakt arbeiten möchtest und die erwartete Laufzeit akzeptierst.

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KEIN KAUFBEDARF

Bedarf vor Gerät klären

Du bist unsicher, ob dein Rasen starken Filz hat, oder benötigst den Vertikutierer nur für eine kleine Problemzone.

Wichtig: Nicht jede braune oder verdichtete Fläche sollte vertikutiert werden. Prüfe Rasenfilz und Bodenzustand zuerst.

Ein ausgeliehenes Kabelgerät kann sinnvoller sein als ein teurer Akku-Kauf für einen einzelnen Arbeitstag.

Wichtig: Die drei Wege sind Ausgangspunkte, keine Testsieger-Wertung. Keine der beiden Maschinen wurde von mir selbst verwendet.

Makita DUV320Z oder UV001GZ: 7 Unterschiede im direkten Vergleich

Die Daten stammen aus aktuellen Makita-Produktunterlagen für exakt die Varianten DUV320Z und UV001GZ. Die Zahlen zu Akku und Fläche gelten jeweils für die genannte Konfiguration; damit sind sie nicht als identischer Testaufbau zu lesen.

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KaufmerkmalMakita DUV320Z (LXT)Makita UV001GZ (XGT)
Akkusystem18 V LXT, ein Akku-Steckplatz40 V max. XGT, zwei Steckplätze mit automatischer Umschaltung
Arbeitsbreite32 cm38 cm
Fangkorb30 l50 l
Arbeitstiefe–8 bis +4 mm, vier Stufen–12 bis +5 mm, 18 Stufen
Laufzeit-/Flächenangabebis 13 Minuten / 128 m² mit BL1860B (6 Ah)bis 500–510 m² mit 2 × BL4080F (8 Ah)
Walzen im KartonVertikutierwalze; Lüfterwalze separatVertikutierwalze + Lüfterwalze
Gewicht inkl. Akku10,1–10,4 kg18,7–23,8 kg

Die Angaben zur LXT-Flächenleistung stammen von Makita Tschechien zum DUV320Z; für Lieferumfang und Maße nutze ich zusätzlich den Makita-Gartenkatalog und für den UV001GZ die Makita-Produktseite.

1. LXT gegen XGT: Ein Akku ist nicht dasselbe wie zwei Steckplätze

Der DUV320Z läuft mit einem passenden 18-V-LXT-Akku. Beim UV001GZ arbeiten 40-V-max.-XGT-Akkus. Dessen zwei Steckplätze sind vor allem für längere Laufzeit gedacht: Laut Makita schaltet das Gerät automatisch auf den zweiten Akku um, wenn der erste leer ist. Das bedeutet nicht, dass zwei 40-V-Akkus daraus einen 80-V-Vertikutierer machen. Die Makita-Systeme sind auch nicht untereinander als Maschinenakkus austauschbar.

2. Laufzeit: Für 230 m² ist das der entscheidende Unterschied

Makita nennt für den DUV320Z bis 13 Minuten beziehungsweise 128 m² mit einem BL1860B. Bei einer gesamten Rasenfläche von etwa 230 m² wäre deshalb mindestens ein geladener Wechselakku als realistische Planung wichtig; wie viele Akkus tatsächlich nötig sind, hängt unter anderem von Rasenfilz, Arbeitstiefe, Fahrgeschwindigkeit und Pausen ab. Der UV001GZ erreicht laut Makita bis zu 500–510 m² mit zwei BL4080F. Diese Angabe gilt für große 8-Ah-Akkus, nicht pauschal für meine vorhandenen 4-Ah-BL4040F.

3. Arbeitsbreite und Wendigkeit: 32 gegen 38 cm

Der DUV320Z besitzt 32 cm Arbeitsbreite und einen kompakteren Aufbau. Der UV001GZ arbeitet 38 cm breit. Das kann auf größeren, zusammenhängenden Flächen Fahrwege sparen. Zwischen Beeten, Baum und Trampolin muss ein breiteres Gerät aber nicht automatisch handlicher sein. Eigene Manövrier- oder Schnittversuche mit diesen Geräten habe ich nicht durchgeführt.

Rasenfläche zwischen Haus, Beet, Baum und Trampolin
Meine Rasenfläche ist nicht einfach rechteckig: Hauskante, Beete, Baum und Trampolin unterbrechen die freie Fahrfläche.

Mein tatsächlicher Garten ist keine freie rechteckige Testbahn. Das Foto zeigt den Weg zwischen Haus, Beeten, Baum und Trampolin – für mich ein Grund, Wendigkeit nicht aus der reinen Arbeitsbreite abzuleiten.

4. Fangkorb: 30 oder 50 Liter

Makita liefert beim LXT-Gerät einen 30-l-Fangkorb, beim XGT-Modell einen mit 50 l. Wenn beim ersten Vertikutieren viel Material anfällt, ist der größere Korb theoretisch angenehm. Ob du mit einem konkreten Modell tatsächlich seltener unterbrechen musst, hängt aber auch von Füllgrad, Material und Arbeitstechnik ab. Das ist kein von mir gemessener Praxisvorteil.

5. Walzen und Lieferumfang: Hier steckt ein echter Kaufunterschied

Beim DUV320Z nennt der deutsche Makita-Katalog eine Vertikutierwalze im Lieferumfang; die passende Lüfterwalze YA00001317 ist optional. Beim UV001GZ sind laut Makita Vertikutier- und Lüfterwalze enthalten. Wenn du beide Funktionen möchtest, rechne beim DUV320Z deshalb den Zubehörbedarf zum aktuellen Gerätepreis hinzu. Ein Werkzeug zum Walzenwechsel und der genaue Umfang sollten vor der Bestellung anhand der konkreten Händler-Variante abgeglichen werden.

6. Gewicht, Einstellung und Lagerung

Der DUV320Z wiegt mit Akku nach Makita rund 10,1–10,4 kg und bietet vier Arbeitstiefen von –8 bis +4 mm. Der UV001GZ liegt je nach Akku bei 18,7–23,8 kg und bietet 18 Stufen von –12 bis +5 mm. Das höhere Gewicht bedeutet beim Transport und Einlagern mehr Aufwand; ein ruhigeres oder besseres Arbeitsergebnis lässt sich daraus ohne eigenen Vergleich nicht ableiten. Beide Geräte besitzen klappbare Holme.

7. Gesamtkosten: Solo-Gerät heißt nicht dieselbe Ausstattung

Beide hier genannten Z-Varianten werden ohne Akku und Ladegerät angeboten. Für vorhandene LXT- oder XGT-Nutzer ist das praktisch. Beim Neukauf sind Akkus, passende Ladegeräte und – beim DUV320Z gegebenenfalls – die zusätzliche Lüfterwalze Teil der Rechnung. Der UV001GZ liegt marktseitig in einer deutlich höheren Geräteklasse. Konkrete Angebotspreise schwanken; ich gebe deshalb bewusst keine festen Eurobeträge als dauerhaft gültige Kaufempfehlung aus.

Was sagen 128 m² und 510 m² wirklich aus?

Die genannten Werte stammen aus unterschiedlichen Akku- und Gerätekonfigurationen. 128 m² mit einem BL1860B am DUV320Z und 510 m² mit zwei BL4080F am UV001GZ sind keine identischen Vergleichstests. Insbesondere wäre es falsch, aus dem XGT-Wert ohne Herstellerfreigabe eine Laufzeit für zwei BL4040F zu berechnen. Für unterschiedliche Walzen, Bodenverhältnisse und Arbeitstiefen können sich die Ergebnisse stark verändern.

Zur zusätzlichen Einordnung: Der F.A.Z.-Kaufkompass berichtet beim selbst geprüften DUV320Z ebenfalls von rund 13 Minuten mit einem 6-Ah-Akku und kritisiert das unruhige Verhalten auf kleineren Bodenwellen. Das ist eine fremde Testerfahrung, nicht mein eigenes Ergebnis. Beim Lieferumfang folge ich dem Makita-Katalog, der die Lüfterwalze für DUV320Z nicht als Standardzubehör führt.

Was passt zu meinem Garten mit rund 230 m²?

Bei mir gibt es nicht einfach 230 m², die ich zwangsläufig vollständig vertikutieren müsste. Eine gute Rasenfläche zeigt in meiner entnommenen Rasensode keinen eindeutig dicken Filzteppich. Unter dem Trampolin ist der Boden in meiner Schraubendreherprobe schwerer zu durchdringen. Und der sonnige Vorgarten ist stellenweise trocken und lückig. Das sind drei unterschiedliche Fragen – nicht drei Beweise, dass eine aggressive Vertikutierwalze richtig wäre.

Schraubendreher und Maßband neben einem Trampolinbein auf lückigem Rasen
Unter dem dauerhaft stehenden Trampolin ist die Rasenfläche unterbrochen. Das Foto stammt aus meiner Bodenprüfung; es ist kein Vertikutierer-Test.

Das schattige Umfeld unter meinem Trampolin ist vor allem ein Diagnosebeispiel: Durch einen schwer eindringenden Schraubendreher wird die Ursache nicht automatisch sicher als Verdichtung nachgewiesen.

Südseitiger Vorgarten mit braunen und lückigen Rasenstellen am Kiesstreifen
Der etwa 30 m² große Vorgarten ist eine getrennte Teilfläche. Für die Gerätewahl zählt deshalb nicht nur die Gesamtfläche, sondern auch der Wechsel zwischen den Bereichen.

Der sonnige Vorgarten ist eine eigene Teilfläche. Seine braunen Lücken verlangen zuerst Ursachenprüfung und passende Pflege, nicht automatisch einen Vertikutierer.

Für meinen vorhandenen Akkubestand ergibt sich deshalb folgende Reihenfolge: 1. Bedarf prüfen, 2. nur echte Problemflächen messen, 3. dann LXT-Laufzeit/Wechselakkus gegen das größere XGT-Gerät abwägen. Das eigentliche Rasenproblem erkläre ich im Beitrag Vertikutierer oder Rasenlüfter?. Die übergeordnete Antriebsentscheidung findest du in Akku-Vertikutierer oder Elektro?.

Welche meiner Makita-Akkus wären geeignet?

Für den DUV320Z nutze ich als Referenz den BL1860B, weil er in meinem LXT-Bestand vorhanden ist und Makita dafür einen konkreten Flächenwert nennt. Der BL1850B ist ebenfalls im LXT-System zuhause; eine identische 128-m²-Flächenleistung übertrage ich aber nicht ungeprüft. Beim XGT-Gerät gehört mein BL4040F grundsätzlich zu den von Makita dokumentierten kompatiblen Akkuvarianten. Eine eigene UV001GZ-Reichweitenmessung mit meinem BL4040F habe ich nicht.

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FrageDUV320Z · LXTUV001GZ · XGT
Welche Akkus?passende 18-V-LXT-Modelle, z. B. BL1860Bpassende 40-V-max.-XGT-Modelle, darunter BL4040F
Wie viele Steckplätze?12; automatische Umschaltung
Konkreter Herstellerwertbis 128 m² mit 1 × BL1860Bbis 500–510 m² mit 2 × BL4080F
Mein BestandBL1850B, BL1860B2 × BL4040F
Wichtigste offene FrageWie viele Akkus benötigt meine wirkliche Teilfläche?Wie weit reicht mein BL4040F-Paar in der Praxis?

Die höheren LXT-Kapazitäten BL1890 und BL18120 sind nicht automatisch mit jedem 18-V-Gerät kompatibel; vor dem Kauf unbedingt die konkrete Makita-Maschinenfreigabe prüfen. Meine eigenen Unterschiede zwischen 5 und 6 Ah habe ich im BL1850B-vs.-BL1860B-Vergleich dokumentiert; das sind keine Vertikutierer-Laufzeitmessungen. Zur grundsätzlichen Trennung der Plattformen hilft mein Makita-XGT-vs.-LXT-Ratgeber.

Entscheidungs-Check: Welche Geräteklasse brauchst du wirklich?

Entscheidungs-Check

Welche Makita-Variante passt zu deiner Fläche?

Wähle A, B oder C für vier Fragen. A spricht eher für den kompakten DUV320Z, B für die größere UV001GZ-Klasse und C dafür, den Kauf zunächst zurückzustellen. Prüfe die Muss-Kriterien zuerst.

Akku-Kompatibilität und Rasenbedarf zuerst

LXT und XGT sind getrennte Akkuplattformen. Der DUV320Z benötigt einen passenden LXT-Akku, der UV001GZ XGT-Akkus. Wenn dein Rasen keinen Vertikutierbedarf zeigt, entscheidet das unabhängig von jedem Punktestand gegen einen vorschnellen Kauf.

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Welche Akkus und Ladegeräte besitzt du?

A18-V-LXT-Akkus und passendes Ladegerät

B40-V-max.-XGT-Akkus und passendes Ladegerät

CNoch keines oder kein entsprechender eigener Nutzungsbedarf

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Wie groß ist die wirklich zu bearbeitende Teilfläche?

AKleine Teilflächen; Akkuwechsel sind kein Problem

BGrößere zusammenhängende Flächen und möglichst wenig Unterbrechungen

CIch weiß noch nicht, ob und wo überhaupt vertikutiert werden muss

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Wofür würdest du einen Aufpreis akzeptieren?

AKompakte Bauform und geringeres Gewicht

BZwei Akku-Steckplätze, mehr Fangvolumen und zweite Walze

CKeinen Aufpreis, bevor der Bedarf nachgewiesen ist

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Was passt zur tatsächlichen Nutzung?

AKleine oder abschnittsweise behandelte Rasenflächen; Ladepausen akzeptabel

BGroßflächige Arbeit; größere Geräteklasse bewusst gewollt

CNur ein einmaliger Einsatz oder Bedarf noch offen

Auswertung

Meistens A: DUV320Z prüfen

Der kompaktere 18-V-LXT-Vertikutierer passt als Recherchekandidat zu kleineren Teilflächen, wenn vorhandene Akkus und Wechselpausen ausreichen.

Kandidat: Makita DUV320Z; 32 cm, 30 l, bis 128 m² mit BL1860B laut Makita

Meistens C: Kauf zurückstellen

Ein Gerät löst keinen nicht vorhandenen Vertikutierbedarf. Bodendiagnose oder ein ausgeliehenes Gerät ist zunächst der sinnvollere Schritt.

Nächster Schritt: Rasenfilz und Schäden prüfen, dann erneut entscheiden

Gleichstand? Prüfe zuerst, welche Akkus tatsächlich passen und ob dein Rasen vertikutiert werden muss. Bei rund 230 m² kann die benötigte Zahl an Akkuwechseln wichtiger sein als einzelne Punkte.

Diese Einordnung ersetzt keine eigene Geräte-Laufzeitmessung. Die Flächenwerte sind modell- und akkuspezifische Herstellerangaben.

Makita DUV320Z und UV001GZ: recherchierte Kaufoptionen

Die folgenden zwei Geräte ordne ich ausschließlich nach Makita-Daten, Ausstattung und Systembedarf ein. Ich habe weder den DUV320Z noch den UV001GZ selbst getestet. Beim konkreten Angebot immer Modellendung, enthaltene Walzen sowie Akku-/Ladegerät-Angabe prüfen.

DUV320Z: sinnvolle kompakte LXT-Systemoption vor allem bei kleineren Teilflächen und genügend geladenen Akkus. Seine dokumentierte Laufzeit ist ein echtes Planungskriterium, kein Detail.

UV001GZ: die größere XGT-Geräteklasse mit 38 cm, 50-l-Korb und beiden Walzen. Makita nennt zwei Akku-Steckplätze und eine automatische Umschaltung. Die Flächenangabe mit zwei 8-Ah-Akkus nicht auf kleinere Akkus übertragen.

Mein Fazit: Bei 230 m² entscheidet nicht allein das Akkusystem

Dein Ergebnis

Bei 230 m² ist Laufzeit mein erstes Kaufkriterium

MEINE EINORDNUNG

Ich besitze sowohl LXT als auch XGT, aber keinen der beiden Vertikutierer. Der DUV320Z ist kompakt, seine bis zu 128 m² mit BL1860B sprechen bei meinen 230 m² aber für Wechselakkus. Der UV001GZ hat deutlich mehr Ausstattung; die 510-m²-Angabe gilt jedoch nur mit zwei großen BL4080F und nicht für meine zwei BL4040F.

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Beide Systeme vorhanden

Für mich fällt der Kauf neuer LXT-/XGT-Ladetechnik weg. Entscheidend bleiben der Gerätepreis, passende Akku-Kapazitäten und der reale Arbeitstag.

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Fläche getrennt betrachten

Die rund 230 m² bestehen aus unterschiedlichen Teilbereichen. Nicht jede Rasenstelle muss vertikutiert werden; eine echte Bedarfsprüfung geht vor der Gerätegröße.

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Herstellerwerte nüchtern lesen

Bis zu 128 m² mit BL1860B versus bis zu 510 m² mit 2 × BL4080F sind Angaben mit völlig unterschiedlichen Akkus und Voraussetzungen, keine direkt vergleichbaren Praxistests.

Der Kompromiss

Mit zwei BL1860B können Wechselpausen beim DUV320Z kleiner werden. Wie viel reale Arbeit mein Garten benötigt, habe ich aber noch nicht mit einer dieser Maschinen gemessen.

Die Alternative

Bei nur einmaligem Einsatz ist Leihen oder ein Kabelgerät eine relevante Alternative, selbst wenn passende Makita-Akkus schon vorhanden sind.

Ich empfehle auf Basis der belegten Daten keine pauschale Sieger-Maschine. Der Akkubestand erklärt die Ausgangslage, nicht das Arbeitsergebnis.

Quellen und Einordnung der Angaben

Herstellerquellen: Makita DUV320Z – bis 13 Minuten/128 m² mit BL1860B; Makita Deutschland – Gartenkatalog, Technische Daten und Lieferumfang; Makita Deutschland – UV001GZ mit zwei Akku-Steckplätzen; Makita Maschinenkatalog – kompatible XGT-Akkus und Flächenangabe. Die Modellbeschreibungen sind Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte. Der separat gekennzeichnete F.A.Z.-Kaufkompass ist ein fremder Gerätetest.

Weiterlesen: Zeitpunkt, Rasenpflege und Makita LXT

Für die nächsten Schritte passen drei bestehende Artikel: Im Herbst-Ratgeber kläre ich den richtigen Zeitpunkt, beim Laub-Entfernen die Vorbereitung der Rasenfläche und beim Makita DLM432 den tatsächlichen LXT-Gartenpraxis-Kontext. Der DLM432 ist mein eigener Rasenmäher, kein Vertikutierer.

Ich stehe auf meinem selbst gebauten Carport und drücke die EPDM-Folie des Daches mit einer Rasenwalze an.
Die EPDM-Folie des selbst gebauten Carport-Daches wird mit einer Rasenwalze angedrückt.
Andreas Jäger
Heimwerker & Werkzeug-Enthusiast

Seit Jahren sind Haus, Werkstatt und Garten meine Dauerbaustelle – von Pflasterarbeiten und Gartenprojekten bis zum selbst gebauten Carport.

Eines habe ich dabei gelernt: Wer billiges Werkzeug kauft, flucht doppelt.

Ich bin kein Tischlermeister, sondern ambitionierter Selbermacher. Werkzeuge beurteile ich deshalb aus genau der Perspektive, die für perfektes-werkzeug.de entscheidend ist: Wie gut funktionieren sie bei echten Projekten – und lohnt sich der Aufpreis wirklich?

Dabei verlasse ich mich nicht nur auf Datenblätter. Ich vergleiche Modelle, dokumentiere meine Praxiserfahrungen und prüfe technische Unterschiede, bevor ich eine Empfehlung ausspreche.

Mein Ziel: Dir die Recherche abzunehmen und Werkzeuge herauszufiltern, die für anspruchsvolle Heimwerker wirklich sinnvoll sind.