Ich nutze meine Makita DHS900 bereits auf einer 1.400-mm-Makita-Führungsschiene. Beim Carport-Bau habe ich damit unter anderem stärkeres Konstruktionsholz zugeschnitten. Auf der Schiene funktioniert diese Kombination für mich gut – trotzdem kann sie eine echte Makita Tauchsäge nicht in jeder Aufgabe ersetzen.
Genau deshalb interessiert mich der Vergleich von DSP600, DSP601, SP001G und SP6000: nicht als Suche nach einer „stärkeren“ Säge, sondern nach einem sinnvollen Zusatzwerkzeug für Platten, definierte Schnitttiefen und kontrollierte Tauchschnitte. Alle vier Makita-Tauchsägen erreichen 56 mm bei 90°. Meine DHS900 schafft 85 mm und bleibt damit für starke Balken klar in einer anderen Rolle.
Transparenz: Meine praktische Erfahrung bezieht sich auf die DHS900, meine Makita-Führungsschiene und meine eigenen Projekte. DSP600, DSP601, SP001G und SP6000 habe ich bislang nicht selbst verwendet. Bei diesen vier Modellen stütze ich mich deshalb auf aktuelle Herstellerdaten und leite daraus die Kaufentscheidung ab.
TL;DR: Welche Makita Tauchsäge passt zu dir?
Schnellentscheidung
Welche Makita Tauchsäge passt zu deinem System?
Da alle vier Modelle 56 mm Schnitttiefe bieten, entscheiden vor allem dein vorhandenes Akkusystem, AWS, Kabel und der Lieferumfang.
1
LXT VORHANDEN
DSP600
Du besitzt bereits zwei passende LXT-Akkus, willst kabellos arbeiten und brauchst AWS nicht zwingend.
Wichtig: Zwei 18V-Akkus gleichzeitig; 56 mm Schnitttiefe.
DSP600 zuerst prüfen
2
XGT VORHANDEN
SP001G
Du nutzt bereits XGT und möchtest das Ein-Akku-Konzept. AWS ist zusätzlich vorhanden.
Wichtig: 56 mm Schnitttiefe; die Z03-Variante enthält WUT01, aber keinen Akku.
Für meinen Bestand besonders interessant
3
KABEL IST OKAY
SP6000
Du arbeitest überwiegend an Werkbank und Führungsschiene und brauchst keine maximale Akku-Mobilität.
Wichtig: Die J1-Variante enthält eine 1.400-mm-Schiene; wer bereits eine besitzt, sollte diesen Bundle-Vorteil nicht doppelt bezahlen.
Kabel-Alternative prüfen
DSP601? Sie ist die logische LXT-Variante, wenn du AWS ausdrücklich nutzen willst. Ohne passenden AWS-Sauger ist der Mehrwert deutlich kleiner.
Makita Tauchsägen im direkten Vergleich
Auf dem Papier liegen die vier Maschinen ungewöhnlich nah beieinander. Genau deshalb ist die reine Datenblattfrage „Welche hat mehr Schnitttiefe?“ hier wenig hilfreich: Alle vier nutzen ein 165-mm-Sägeblatt und erreichen 56 mm bei 90°. Die Unterschiede liegen vor allem im System und in der Ausstattung.
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| Modell | System | Schnitttiefe 90° | Gewicht |
|---|---|---|---|
| DSP600 | 2×18V LXT | 56 mm | 4,4–5,1 kg inkl. Akkus |
| DSP601 | 2×18V LXT | 56 mm | 4,4–5,1 kg inkl. Akkus |
| SP001G | 40V XGT | 56 mm | 4,4–5,6 kg inkl. Akku |
| SP6000 | 230 V / 1.300 W | 56 mm | 4,1 kg ohne Kabel |
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| Modell | Leerlaufdrehzahl | AWS | Kaufentscheidender Punkt |
|---|---|---|---|
| DSP600 | 2.500–6.300 min⁻¹ | nein | LXT ohne AWS |
| DSP601 | 2.500–6.300 min⁻¹ | ja | LXT mit AWS |
| SP001G | 2.500–4.900 min⁻¹ | ja | XGT mit einem Akku |
| SP6000 | 2.200–6.400 min⁻¹ | nein | Kabel, J1 mit 1.400-mm-Schiene |
Datenbasis: Die technischen Werte und aktuellen Lieferumfänge habe ich mit den deutschen Makita-Produktseiten für DSP600, DSP601, SP001G und SP6000 abgeglichen.
Wichtig für die Auswahl: Die 40V-Bezeichnung der SP001G macht sie in diesem Vergleich nicht automatisch zur stärkeren, leichteren oder tiefer schneidenden Säge. Wer nur auf Volt oder Drehzahl schaut, übersieht die eigentliche Entscheidung.
Brauche ich neben meiner DHS900 überhaupt eine Tauchsäge?
Das ist für mich die zentrale Frage. Meine DHS900 kann direkt auf der Makita-Führungsschiene arbeiten. Für lange gerade Schnitte ist also bereits eine brauchbare Lösung vorhanden. Eine zusätzliche Tauchsäge müsste einen anderen Arbeitsablauf ermöglichen – nicht nur dasselbe mit 29 mm weniger maximaler Schnitttiefe.
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| Aufgabe | DHS900 | Makita Tauchsäge |
|---|---|---|
| Starke Balken und Kanthölzer | bis 85 mm – klarer Vorteil | bis 56 mm |
| Gerader Plattenzuschnitt auf Schiene | gut möglich | Kernanwendung |
| Kontrolliert innerhalb einer Platte eintauchen | nicht als Tauchsäge konstruiert | dafür konstruiert |
| Definierte Schnitttiefe bei Platten | möglich, aber HKS-Konzept | zentrale Funktion |
Bei meiner DHS900 stört mich das hohe Gewicht vor allem dann, wenn ich viele kurze Schnitte mache und die Säge ständig anheben und umsetzen muss. Auf einer stabilen Auflage oder Führungsschiene fällt mir das Gewicht deutlich weniger negativ auf. Deshalb wäre „leichter“ für mich kein ausreichender Kaufgrund für eine Tauchsäge.
Der Zusatznutzen entsteht für mich erst bei der Arbeitsweise: Platten auf der Schiene, kontrolliertes Eintauchen und reproduzierbare Schnitttiefen. Mehr zu meiner vorhandenen Schiene und den verschiedenen Längen findest du im Ratgeber zur Makita Führungsschiene.
Die vier Makita Tauchsägen im Detail
DSP600: die geradlinige LXT-Lösung
Die DSP600 ist die einfachste Akku-Variante in diesem Vergleich: zwei 18V-LXT-Akkus, 56 mm Schnitttiefe, 165-mm-Sägeblatt und kein AWS. Makita nennt 2.500 bis 6.300 min⁻¹ sowie 4,4 bis 5,1 kg inklusive Akkus.
Für mich ist sie besonders relevant, weil ich bereits mehrere passende LXT-Akkus nutze. Ich müsste also kein neues Akkusystem aufbauen. Gleichzeitig würde ich nicht für AWS bezahlen, wenn ich die Funkkopplung zu einem kompatiblen Sauger gar nicht nutze.
DSP601: DSP600 plus AWS
Die DSP601 ist technisch sehr nah an der DSP600. Die zentralen Schnittdaten, Abmessungen und Gewichtsbereiche sind gleich. Der Unterschied, der den Aufpreis rechtfertigen muss, ist AWS – die drahtlose Verbindung zu einem kompatiblen Makita-Sauger.
Bei der aktuellen deutschen DSP601ZJU ist der WUT01-Funkadapter enthalten. Das macht die Variante interessant, wenn du AWS wirklich einsetzen willst. Ohne kompatiblen AWS-Sauger bleibt ein Teil der Zusatzfunktion ungenutzt.
SP001G: XGT mit einem Akku
Die SP001G überträgt das Tauchsägen-Konzept auf XGT. Sie nutzt einen 40V-XGT-Akku, erreicht ebenfalls 56 mm und arbeitet mit 2.500 bis 4.900 min⁻¹. Makita nennt 4,4 bis 5,6 kg inklusive Akku.
Damit ist sie trotz Ein-Akku-Konzept nicht automatisch leichter oder kompakter als die DSP600. Ihr Vorteil liegt für mich vielmehr im vorhandenen XGT-System und im einfachen Akkuhandling. AWS gehört ebenfalls zur Ausstattung; bei der SP001GZ03 ist der WUT01 enthalten.
SP6000: Kabel ist bei einer Tauchsäge kein K.-o.-Kriterium
Die SP6000 arbeitet mit 230 V und 1.300 W. Sie erreicht ebenfalls 56 mm, nutzt ein 165-mm-Blatt und bietet 2.200 bis 6.400 min⁻¹. Makita nennt 4,1 kg ohne Kabel.
Bei einer Tauchsäge ist ein Kabel für mich weniger abschreckend als bei einer frei geführten Handkreissäge: Wenn ohnehin ein Absaugschlauch an der Maschine hängt und Platten an einem festen Arbeitsplatz zugeschnitten werden, ist die Netzversion weiterhin logisch. Die SP6000J1 enthält eine 1.400-mm-Führungsschiene – für mich persönlich ist das allerdings weniger wertvoll, weil ich diese Länge bereits besitze.
DSP600, DSP601 oder SP001G – welche Akku-Tauchsäge passt?
DSP600 oder SP001G: LXT gegen XGT ohne Volt-Mythos
Für diese beiden Modelle ist die Voltzahl kein sinnvoller Kurzschluss zur Kaufentscheidung. Beide erreichen 56 mm Schnitttiefe. Die DSP600 nutzt zwei LXT-Akkus und verzichtet auf AWS; die SP001G nutzt einen XGT-Akku und hat AWS.
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| Frage | DSP600 | SP001G |
|---|---|---|
| Akkusystem | 2×18V LXT | 1×40V XGT |
| Schnitttiefe | 56 mm | 56 mm |
| AWS | nein | ja |
| Gewicht inkl. Akku(s) | 4,4–5,1 kg | 4,4–5,6 kg |
| Für mich interessant, weil | LXT bereits vorhanden | XGT bereits vorhanden, nur ein Akku |
Wer zwischen beiden Systemen grundsätzlich schwankt, findet die Systemunterschiede ausführlicher in meinem Vergleich Makita XGT vs. LXT. Für diese konkrete Tauchsägen-Entscheidung würde ich aber nicht das gesamte Akkusystem neu wählen, nur um von DSP600 auf SP001G zu wechseln.
Wenn du genau zwischen diesen beiden Modellen stehst, gehe ich im direkten Vergleich DSP600 vs. SP001G tiefer auf Akkusystem, AWS, Akkugewicht und die Entscheidung für LXT oder XGT ein.
DSP600 oder DSP601: AWS ist fast der ganze Unterschied
Zwischen DSP600 und DSP601 ist die Entscheidung deutlich einfacher: Wenn du LXT willst und AWS wirklich nutzt, spricht vieles für die DSP601. Wenn du keinen kompatiblen AWS-Sauger einbindest, ist die DSP600 die schlankere Lösung.
⚠ Fehlkauf vermeiden: DSP601 oder SP001G nur wegen des AWS-Logos zu kaufen, ergibt wenig Sinn, wenn kein kompatibler AWS-Sauger genutzt wird. AWS ist eine Komfortfunktion im Systemverbund – kein Vorteil für die Schnitttiefe oder die eigentliche Sägekapazität.
Akku oder Kabel – wann ist die SP6000 sinnvoll?
Die SP6000 wird schnell als ältere oder weniger mobile Lösung eingeordnet. Für typische Tauchsägen-Arbeit ist das zu kurz gedacht. Wer überwiegend Platten an Werkbank, Böcken oder einer festen Schneidstation bearbeitet, hat häufig ohnehin einen Absaugschlauch an der Maschine.
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| Situation | Akku-Tauchsäge | SP6000 |
|---|---|---|
| Häufig wechselnder Arbeitsplatz | klar komfortabler | Kabel muss mitgeführt werden |
| Werkstatt / feste Schneidstation | möglich, aber Akkuvorteil kleiner | sehr schlüssig |
| Passende Akkus bereits vorhanden | Systemvorteil | kein Akkunachkauf nötig |
| 1.400-mm-Schiene fehlt | separat prüfen | J1 enthält sie |
| 1.400-mm-Schiene bereits vorhanden | kein Nachteil | Bundle-Vorteil kleiner |
Für mich verschiebt sich die Rechnung, weil ich sowohl passende Akkus als auch die 1.400-mm-Schiene bereits habe. Dadurch sind weder „keine Akkukosten“ noch „Schiene inklusive“ allein ein starkes Argument. Für einen Käufer ohne Makita-Akkus und ohne Führungsschiene kann die SP6000J1 dagegen deutlich attraktiver sein.
Führungsschiene, Akkus und Sägeblatt richtig einordnen
Führungsschiene: bei allen vier Modellen Teil des Konzepts
DSP600, DSP601, SP001G und SP6000 sind für die Arbeit im Makita-Führungsschienen-System ausgelegt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen normalen Handkreissägen, die je nach Modell einen Adapter benötigen. Bei der SP6000J1 ist die 1.400-mm-Schiene bereits im Set.
Weil ich eine 1.400-mm-Makita-Schiene bereits nutze, würde ich beim Kauf nicht automatisch das Set mit einer zweiten gleichen Schiene bevorzugen. Welche Schienenlänge für welche Arbeit sinnvoll ist, erkläre ich im Beitrag zur Makita Führungsschiene.
Akkus: vorhandenes System ist wichtiger als die Voltzahl
DSP600 und DSP601 benötigen zwei 18V-LXT-Akkus gleichzeitig. Ich nutze im LXT-System unter anderem 5,0- und 6,0-Ah-Akkus. Für die SP001G ist ein XGT-Akku nötig; auch dieses System ist bei mir bereits vorhanden. Genau deshalb ist meine Ausgangslage ungewöhnlich offen: Ich muss weder LXT noch XGT neu aufbauen.
Wenn du dein LXT-System erst planst, hilft dir mein Makita 18V LXT Akku Guide bei der Auswahl.
Sägeblatt: 165 mm bei allen vier Tauchsägen
DSP600, DSP601, SP001G und SP6000 arbeiten in diesem Vergleich mit 165-mm-Sägeblättern. Das macht die Modellwahl einfacher, ersetzt aber nicht den Blick auf Bohrung, Zahnzahl, Schnittmaterial und die Freigaben des jeweiligen Blatts. Für groben Längsschnitt und feine beschichtete Platten kann dasselbe Blatt nicht automatisch die beste Wahl sein.
Welche Makita Tauchsäge passt zu deinem Einsatz?
Wenn ich die technischen Unterschiede auf die tatsächliche Kaufentscheidung reduziere, ergibt sich eine deutlich einfachere Zuordnung als aus den Datenblättern.
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| Deine Ausgangslage | Zuerst prüfen | Warum |
|---|---|---|
| Du hast LXT, brauchst kein AWS | DSP600 | kein Systemwechsel, keine ungenutzte AWS-Ausstattung |
| Du hast LXT und nutzt AWS-Sauger | DSP601 | LXT bleibt, AWS kommt dazu |
| Du hast XGT | SP001G | ein XGT-Akku, AWS vorhanden |
| Du hast weder LXT noch XGT und arbeitest meist stationär | SP6000J1 | kein Akku-Einstieg; Schiene im J1-Set |
| Du hast schon eine leistungsstarke HKS auf Schiene und sägst kaum Platten | vorerst keine zusätzliche Tauchsäge | Zusatznutzen kann zu klein sein |
Der letzte Punkt ist mir wichtig: Eine Tauchsäge ist nicht automatisch der nächste Pflichtkauf. Wenn du mit deiner vorhandenen Handkreissäge auf der Schiene alles erledigst und kaum Ausschnitte oder definierte Plattenschnitte brauchst, kann das Geld an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt sein.
Welche Makita Tauchsäge würde ich wählen?
Ich habe noch keine der vier Tauchsägen gekauft. Würde ich heute anhand meines vorhandenen Werkzeug- und Akkubestands entscheiden, würde ich zuerst die SP001GZ03 und direkt daneben die DSP600ZJ vergleichen.
Die SP001G passt zu meinem vorhandenen XGT-System und benötigt nur einen Akku. Die DSP600 passt genauso gut in mein vorhandenes LXT-System und ist technisch bei der Schnitttiefe nicht im Nachteil. AWS würde ich nur dann als Aufpreis rechtfertigen, wenn ich es mit einem kompatiblen Sauger tatsächlich nutze.
Die SP6000J1 wäre für einen Neueinsteiger ohne Akkus und Führungsschiene besonders schlüssig. Für mich verliert das Set einen Teil seines Vorteils, weil die 1.400-mm-Schiene bereits in meiner Werkstatt vorhanden ist.
Mein Ergebnis
SP001G ist für meinen Bestand derzeit die interessanteste Tauchsäge
XGT-Favorit
Ich habe die vier Tauchsägen nicht selbst getestet. Die SP001G passt nach den aktuellen Herstellerdaten aber gut zu meiner Ausgangslage: XGT ist bereits vorhanden, nur ein Akku wird benötigt und AWS ist integriert. Gegenüber DSP600 und DSP601 verzichte ich nicht auf Schnitttiefe.
1
Kein neues Akkusystem
Ich habe bereits XGT-Akkus; für die SP001G müsste ich nicht erst eine neue Plattform aufbauen.
2
Passende Aufgabenverteilung
Die 56-mm-Tauchsäge würde meine DHS900 nicht ersetzen, sondern bei Platten, definierten Schnitttiefen und echten Tauchschnitten ergänzen.
3
Ehrlicher Gegencheck
Die DSP600 bleibt für mich die wichtigste Alternative, weil auch LXT bereits vorhanden ist und AWS nicht automatisch einen Mehrwert bringt.
Der Kompromiss
Die SP001G ist nicht automatisch leichter oder kompakter als die DSP600. Mit 56 mm Schnitttiefe ersetzt sie außerdem keine DHS900 für starke Balken und Kanthölzer.
Die Alternative
Die DSP600 ist für mich die wirtschaftlich naheliegende Alternative, wenn sie zum Kaufzeitpunkt deutlich günstiger ist und ich AWS nicht nutze.
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Häufige Fragen zur Makita Tauchsäge
Hier beantworte ich die wichtigsten Fragen, die nach dem Vergleich von LXT, XGT, AWS, Kabel und Führungsschiene noch offenbleiben.
Welche Makita Tauchsäge ist die beste?
Eine pauschal beste Makita Tauchsäge gibt es nicht. Die SP001G ist besonders interessant, wenn XGT-Akkus bereits vorhanden sind und du das Ein-Akku-Konzept möchtest. Die DSP600 ist die geradlinige LXT-Wahl ohne AWS, die DSP601 kombiniert LXT mit AWS, und die SP6000J1 ist sinnvoll, wenn ein Kabel nicht stört und eine 1.400-mm-Führungsschiene noch benötigt wird.
Was ist der Unterschied zwischen DSP600 und DSP601?
DSP600 und DSP601 haben dieselben zentralen Schnittdaten: 56 mm Schnitttiefe bei 90 Grad, ein 165-mm-Sägeblatt und 2.500 bis 6.300 Umdrehungen pro Minute. Der kaufentscheidende Unterschied ist AWS. Die DSP601 besitzt die drahtlose Saugerkopplung; bei der aktuellen DSP601ZJU ist der WUT01-Funkadapter enthalten.
Was ist der Unterschied zwischen DSP600 und SP001G?
Die DSP600 arbeitet mit zwei 18V-LXT-Akkus, die SP001G mit einem 40V-XGT-Akku. Beide erreichen 56 mm Schnitttiefe und nutzen 165-mm-Sägeblätter. Die DSP600 läuft mit 2.500 bis 6.300 Umdrehungen pro Minute und hat kein AWS. Die SP001G läuft mit 2.500 bis 4.900 Umdrehungen pro Minute und besitzt AWS. Die offiziellen Gewichtsbereiche überschneiden sich deutlich.
Ist die SP001G stärker als die DSP600?
Das lässt sich aus der 40V-Bezeichnung nicht ableiten. Beide Sägen erreichen bei 90 Grad 56 mm Schnitttiefe. Für die Kaufentscheidung sind vorhandenes Akkusystem, AWS, Akkuhandling, Lieferumfang und der Preis zum Kaufzeitpunkt aussagekräftiger als die Voltzahl allein.
Welche Makita Tauchsäge passt auf die Führungsschiene?
DSP600, DSP601, SP001G und SP6000 gehören zum Makita-Führungsschienen-System. Die SP001G kann laut Makita ohne Adapter auf die Führungsschiene gesetzt werden; auch DSP600 und DSP601 sind für die Arbeit auf der Schiene ausgelegt. Die aktuelle SP6000J1 wird bereits mit einer 1.400-mm-Führungsschiene geliefert.
Braucht die DSP600 zwei 18V-Akkus?
Ja. Die DSP600 gehört zum Makita-LXT-System und benötigt zwei 18V-Akkus gleichzeitig. Das gilt auch für die DSP601. Die SP001G arbeitet dagegen mit einem 40V-XGT-Akku.
Hat die DSP600 AWS?
Nein. Makita führt bei der DSP600 keine AWS-Schnittstelle auf. Wenn du LXT und AWS kombinieren möchtest, ist die DSP601 die passende Variante. Im XGT-System bietet die SP001G AWS. Einen echten Vorteil bringt AWS aber erst zusammen mit einem kompatiblen AWS-Sauger.
Lohnt eine Akku-Tauchsäge gegenüber der SP6000?
Das hängt vom Einsatz ab. Eine Akku-Tauchsäge ist sinnvoll, wenn du häufig den Arbeitsplatz wechselst, ohne Steckdose arbeitest oder passende LXT- beziehungsweise XGT-Akkus bereits besitzt. Für überwiegende Werkstatt- und Plattenarbeiten kann die kabelgebundene SP6000 sehr vernünftig sein, weil an einer Tauchsäge häufig ohnehin ein Absaugschlauch hängt und die aktuelle SP6000J1 bereits eine 1.400-mm-Führungsschiene enthält.
Brauche ich eine Tauchsäge, wenn ich bereits eine Handkreissäge mit Führungsschiene habe?
Nicht zwingend. Eine normale Handkreissäge auf der Führungsschiene kann lange gerade Schnitte sehr gut abdecken. Eine echte Tauchsäge wird interessant, wenn du kontrolliert innerhalb einer Platte eintauchen, die Schnitttiefe gezielt nutzen oder häufig präzise Plattenzuschnitte ausführen möchtest. Für dicke Balken und große Schnitttiefen bleibt eine passende Handkreissäge wie die DHS900 im Vorteil.