Makita DRT50 auf 40V upgraden: Wer bei Nuten und Schlitzen mit der kompakten 18V-Fräse an Grenzen stößt, interessiert sich verständlicherweise für die RT001G oder die größere RP001G. Ich kenne die Belastungsgrenzen aus meinem Carportbau. Die beiden XGT-Fräsen habe ich dagegen nicht selbst getestet; technische Aussagen und der direkte Makita-Vergleich werden entsprechend eingeordnet.
Beim Carport habe ich mit meiner DRT50 Schlitze für Holzverbindungen, Sparrenauflager und längere Nuten in Pfosten und Pfetten vorbereitet. Die Nuten für die noch nicht installierte LED-Beleuchtung sind etwa 25 mm breit und 22 bis 25 mm tief. Bei diesen nahezu quadratischen Nuten war die Belastung der kompakten 18V-Fräse hörbar. Entscheidend ist, ob ein anderes Gerät unter vergleichbaren Bedingungen mehr Reserve bietet – nicht die bloße Zahl 40V.
TL;DR: DRT50 auf 40V upgraden – die wichtigsten Punkte
Schnellentscheidung
DRT50 behalten, RT001G oder RP001G?
Entscheide zuerst, was dich an der DRT50 begrenzt: Arbeitsgeschwindigkeit, Fräsergröße oder Führung bei großen Nuten. Dann prüfe Akkus, Module und den vollständigen Setpreis.
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KOMPAKT BLEIBEN
DRT50 behalten
Kanten, Schablonen und kleinere Nuten machen den Hauptteil deiner Arbeiten aus. Mit LXT bist du gut ausgerüstet.
Wichtig: Kleine Zustellungen bleiben bei anspruchsvollen Aufgaben erforderlich.
Entscheidung: Nicht allein wegen 40V ersetzen.
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MODULE WEITERNUTZEN
RT001G als 40V-Upgrade
Du besitzt XGT-Akkus und bereits passende DRT50-Basen und willst innerhalb der kompakten Fräsen mehr Leistungsreserve.
Wichtig: 1.160 W sind Herstellerangabe, kein Versprechen für eine 25 mm breite und bis 25 mm tiefe Nut in einem Gang.
Entscheidung: Zubehörkompatibilität und XGT-Gesamtpreis prüfen.
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GRÖSSERE OBERFRÄSE
RP001G als Ergänzung
Du möchtest größere Fräser, einen 12-mm-Schaft und einen größeren Hub für anspruchsvollere, geführte Nutarbeiten.
Wichtig: Mehr Gewicht, andere Fräsbasis und höhere Führungslast berücksichtigen.
Entscheidung: RP001G und geeignete 12-mm-Fräser untersuchen.
Wichtig: Die Fräse sicher mit beiden Händen beziehungsweise nach Anleitung führen, wenn Modul und Aufgabe dies verlangen. Die mögliche Zustellung nicht allein aus Wattzahlen ableiten.
Makita DRT50 auf 40V upgraden: 7 Unterschiede
Die drei Maschinen stammen nicht alle aus derselben Bauklasse: Die DRT50 und RT001G sind kompakte Multifunktionsfräsen. Die RP001G ist eine deutlich größere Oberfräse. Deshalb vergleichen wir neben der Leistung vor allem Fräseraufnahme, Hub, Führung und vorhandenes Zubehör.
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| Merkmal | DRT50 (18V) | RT001G (40V) | RP001G (40V) |
|---|---|---|---|
| Max. Ausgangsleistung, laut Makita | 800 W | 1.160 W | 1.900 W |
| Bauart | Kompakte Multifunktionsfräse | Kompakte Multifunktionsfräse | Große Oberfräse |
| Drehzahl | 10.000–30.000/min | 10.000–31.000/min | 8.000–25.000/min |
| Spannzange (DE-Ausführung) | 6/8 mm | 6/8 mm | 6/8/12 mm |
| Eintauchhub mit passendem Modul | 35 mm | 35 mm | 60 mm |
| Makita DRT50-Fräsmodule | Originalsystem | Mehrere kompatibel | Nicht derselbe Modultyp |
| Akkusystem | 18V LXT | 40V max. XGT | 40V max. XGT |
| Gewicht einschließlich Akku | Abhängig von Akku/Modul | 2,2–2,5 kg* | Bis 5,2 kg mit BL4080F** |
* RT001G: Herstellerbereich je nach Akku. ** RP001G: Makita nennt 5,2 kg mit BL4080F. Die Gewichte sind wegen unterschiedlicher Akku-/Modulkonfigurationen nicht 1:1 vergleichbar. Herstellernachweise: Makita-Vergleich DRT50/RT001G, Makita RP001G-Daten.
1. Leistungsreserve: Was Makita tatsächlich gemessen hat
Makita nennt für die DRT50 800 W, für die RT001G 1.160 W und für die RP001G 1.900 W maximale Ausgangsleistung. Die 40V-Angabe allein erklärt keine Fräsgeschwindigkeit; eine höhere maximale Motorleistung eröffnet aber unter geeigneten Bedingungen zusätzliche Reserven. Die Zahlen sind Herstellerdaten, keine Messwerte von meinem Carport.
Für DRT50 gegen RT001G existiert ein konkreter, herstellereigener Fräsversuch: Eine 900 mm lange Nut wurde mit einem 8-mm-Fräser in Spanplatte bei 9 mm Frästiefe erstellt. Laut Makita benötigte die RT001G mit BL4040 dafür 8,5 Sekunden, die DRT50 mit BL1860B 13,6 Sekunden. Makita beschreibt dies als bis zu 60 % höhere Arbeitsgeschwindigkeit. Das ist unter diesen Bedingungen ein deutlicher Unterschied, aber kein unabhängiger Dauertest.
Quelle: Makita RT001G – Produktinformation mit Vergleichsversuch. Für die RP001G liegt mir kein gleichartig dokumentierter Dreier-Vergleichsschnitt unter identischen Bedingungen vor.
2. Carport-Nuten: Warum 40V nicht automatisch einen Fräsgang bedeutet
Meine DRT50 hat beim Carportbau erstaunlich viele Aufgaben erledigt. Die Schlitze in den Pfetten für Schlitz-und-Zapfen-Verbindungen waren teilweise rund 5 cm tief; ich arbeitete dafür mit Schablone, passenden längeren 8-mm-Fräsern und mehreren Frässtufen. Die 27 Sparrenauflager waren mit ungefähr 1 cm dagegen deutlich weniger tief. Den Unterschied habe ich im DRT50-Praxisbericht dokumentiert.
Für die noch nicht montierte LED-Beleuchtung habe ich in Pfosten und Pfetten bereits Nuten von etwa 25 mm Breite und 22 bis 25 mm Tiefe vorbereitet. Der Querschnitt ist damit annähernd quadratisch. Bei diesem Materialabtrag war meine DRT50 hörbar an ihren Belastungsgrenzen; ich fräste in mehreren Zustellungen. Die LED-Aluprofile sind noch nicht installiert.
Die RT001G besitzt laut Makita mehr maximale Ausgangsleistung als die DRT50. Ob sie bei 25 mm Nutbreite und 22–25 mm Tiefe tatsächlich weniger Zustellungen benötigt, ist dennoch offen: Die Fräsergröße, die Materialabnahme pro Gang, Holzart, Vorschub und Führung bestimmen die Belastung. Auch eine stärkere Oberfräse muss mit geeignetem Fräser und sicherer, kontrollierter Zustellung geführt werden. Makitas Versuch mit 8-mm-Fräser und 9 mm Tiefe in Spanplatte belegt keinen einzigen Durchgang in meinen massiven Carporthölzern.
Passung des LED-Aluprofils: Die von mir bereitgestellte Profilzeichnung nennt etwa 23 mm Breite am Profilkörper, 30 mm Gesamtbreite über die seitlichen Auflageflügel und 20,4 mm Gesamthöhe. Die 25 mm breite Holznut ist damit nominell breiter als der Profilkörper; die 30-mm-Auflageflügel reichen jedoch seitlich darüber hinaus. Soll die Oberkante vollständig bündig liegen, ist nach konkreter Vermessung möglicherweise eine zusätzliche breite Falz beziehungsweise Stufe erforderlich. Auch Befestigung, Wärmeabfuhr und Wetterschutz der späteren LED-Installation müssen zur realen Montage passen. Bei weiteren Ausfräsungen an tragenden Pfosten oder Pfetten ist zudem die statische Wirkung vorab fachlich zu prüfen. Die Zeichnung dient zur Maßzuordnung, nicht als von mir durchgeführter Einbautest.
Die ursprüngliche Nutführung und die verschiedenen Varianten der Fräserstellung erkläre ich getrennt in Lange Nuten fräsen. Hier geht es nur um die Anschaffungsfrage: Brauche ich eine kompakte Fräse mit mehr Reserve oder eine echte größere Oberfräse?
3. Spannzangen und Fräser: Der 12-mm-Unterschied
Sowohl die DRT50 als auch die europäische RT001G verwenden 6- und 8-mm-Spannzangen. Für meine vorhandenen 8-mm-Fräser ist das beim Umstieg auf RT001G grundsätzlich praktisch. Eine höhere Nennleistung hebt die Freigaben des eingesetzten Fräsers aber nicht auf. Insbesondere größere Fräser müssen zur Maschine, zur gewählten Drehzahl und zum verwendeten Fräskorb passen.
Die RP001G unterstützt zusätzlich 12-mm-Spannzangen. Das eröffnet eine andere Fräserauswahl, insbesondere für entsprechend ausgelegte Fräser mit größerem Schaft. Es ist aber keine Freigabe, jeden breiten Fräser mit jeder Zustellung einzusetzen. Dazu helfen die Makita-Anleitung und die Daten des konkreten Fräsers.
Meine tatsächlichen 8-mm-Fräser und die längeren Ausführungen für Carportschlitze beschreibe ich in Welche Fräser für Makita DRT50?.
4. Bestehende DRT50-Fräsmodule weiterverwenden
Makita bestätigt, dass sich mehrere Fräsbasen der DRT50-Familie mit der RT001G verwenden lassen. Für meine Situation ist das wirtschaftlich relevant: Ich habe bereits das Kantenfräs-, Oberfräsen- und Winkelfräsmodul aus dem ursprünglichen DRT50ZJX2-Set. Nach dem Defekt meiner ersten DRT50 kaufte ich deshalb nur den Motor als DRT50Z nach.
Im eigenen Zubehörbeitrag sind für mein Set unter anderem die Teilenummern 196613-4 (Kantenfräsenmodul), 195563-0 (Oberfräsenmodul) und 198987-9 (Winkelfräsmodul) dokumentiert. Vor einem Kauf der RT001G sollte ich diese Nummern mit der aktuellen offiziellen Makita-Freigabe und dem angebotenen Set vergleichen. Die RP001G verwendet ein anderes, festes Oberfräsenkonzept; meine kompakten DRT50-Basen sind dafür kein Ersatz. Makita-Produktinformation zur RT001G-Kompatibilität.
Eine detaillierte bebilderte Zuordnung findest du unter Makita DRT50 Zubehör und Fräsmodule.
5. Akku, Laufzeit und Anschaffungskosten
Die DRT50 nutzt 18V-LXT-Akkus, die RT001G und RP001G gehören zu 40V max. XGT. LXT-Akkus passen nicht direkt in XGT-Geräte. Ich habe beide Systeme bereits im Einsatz, einschließlich geeigneter Ladegeräte. Für mich könnte deshalb eine 40V-Soloausführung sinnvoller sein als ein Komplettset mit zusätzlichen Akkus.
Der Hersteller nennt im selben Vergleichsversuch auch unterschiedliche bearbeitete Nutlängen pro Akkuladung. Diese Angaben stammen aus genau dem beschriebenen Versuchsaufbau; daraus lässt sich keine Laufzeit für meine 25 mm breiten und 22–25 mm tiefen Carport-Nuten berechnen. Wer noch keine XGT-Akkus besitzt, muss die Kosten von Akku und Ladegerät zum Gerätepreis addieren.
Die Preisrechnung muss gleiche Lieferumfänge gegenüberstellen: Solo-Gerät plus benötigte Basis, Fräser, Anschläge und Absaugung gegen ein bereits vollständiges Set. Was du bei XGT grundsätzlich beachten solltest, erläutere ich im Beitrag Makita XGT vs. LXT.
Verfügbare 40V-Angebote und Set-Unterschiede: Die RT001GZ10 enthält laut Makita-Katalog drei Fräsmodule (Kantenfräsen-, Eintauch- und Winkelfräsmodul) im MAKPAC, jedoch keinen Akku und kein Ladegerät. Das ist ein sinnvolles Komplettset für Neueinsteiger, führt bei meinem vorhandenen DRT50-Modulbestand aber möglicherweise zum Doppelkauf. Die von mir gesuchte RT001GZ-Einzelausführung konnte ich am 03.10.2026 aktuell nicht als verfügbares Angebot bestätigen. Die RP001GZ ist ein anderes, größeres Zweihandgerät; bei meinem gefundenen Amazon-Angebot sind die Kaufmöglichkeiten lediglich über Varianten-/Angebotsoptionen sichtbar. Deshalb ist eine Direktkaufbarkeit nicht zugesichert.
Hinweis zu den Produktangeboten: Beide XGT-Fräsen werden hier ohne Akku und Ladegerät betrachtet. Die verfügbaren Amazon-Kaufoptionen sowie Preise können sich ändern; besonders bei der RP001GZ kann eine Varianten- oder Angebotsauswahl erforderlich sein. Die RT001G und RP001G habe ich bisher nicht selbst verwendet.
6. Größe, Gewicht und sichere Führung
Die DRT50 gefällt mir, weil ich sie mit passenden Modulen sehr handlich führen kann. Die RT001G bleibt in der gleichen modularen Bauklasse, wiegt mit Akku laut Makita aber mehr. Die RP001G ist als größere Oberfräse anders aufgebaut und deutlich schwerer. Ihre größere Auflagefläche und Zweihandführung können bei bestimmten geführten Fräsarbeiten eine sinnvolle Bauform sein; dafür ist sie bei kleinen Kantenarbeiten weniger kompakt.
Aus Hersteller-Gewichtsangaben lässt sich weder die tatsächliche Ermüdung noch die Führungssicherheit im Einzelfall ableiten. Ich habe die RT001G und RP001G bisher nicht in der Hand gehabt und werde über deren Balance und Vibrationsverhalten daher keine eigene Erfahrung behaupten.
Wichtiger Hinweis
Breite Nuten nicht mit Gewalt in einem Gang fräsen
Je größer Nutquerschnitt und Fräserdurchmesser, desto höher können Schnittkräfte und Rückschlaggefahren werden. Halte dich an die Bedienungsanleitung der konkreten Fräse und den zulässigen Fräserbereich.
Beachten: Balken und Führung fixieren, Grundplatte stabil auflegen, sichere Fräsrichtung und angemessene Zustellung wählen.
Vermeiden: Keine vollen 20–25-mm-Querschnitte in einem einzigen Versuch herausreißen und keinen Fräser verwenden, der nicht zur Spannzange oder Drehzahl passt.
Im Zweifel: An Restholz mit kleineren Zustellungen testen und Herstelleranleitung für Maschine, Fräskorb und Fräser prüfen.
Quelle / Einordnung: Makita RT001G – Herstellerinformationen; die Anleitung des jeweiligen Modells ist maßgeblich.
Sicherheitsgrundsatz: Werkstück und Führung befestigen, Maschine mit sicherer Grundplattenauflage führen, geeignete Schutzausrüstung tragen und vor Fräser-/Basiswechsel den Akku entnehmen. Schnittfolge, maximale Zustelltiefe und Fräserfreigabe an der konkret verwendeten Anleitung prüfen. Bei sinkender Drehzahl oder auffälliger Belastung den Arbeitsgang sicher beenden, statt stärker nachzuschieben.
7. DRT50 aufrüsten oder RP001G zusätzlich kaufen?
Drei unterschiedliche Entscheidungen sind plausibel: Wer vor allem viele kleine Kantenarbeiten macht, behält die DRT50. Wer eine ähnliche, modulare Maschine mit größerer Leistungsreserve sucht, prüft die RT001G und die eigenen Fräsmodule. Wer gezielt auf größere Fräser und breitere beziehungsweise anspruchsvollere Nuten abzielt, betrachtet die RP001G als Ergänzung – nicht nur als Zahl auf dem Datenblatt.
- DRT50 behalten: Kanten, Schablonen, einzelne Nuten mit moderater Materialabnahme und vorhandener LXT-Akkubestand.
- RT001G prüfen: XGT-Akkus vorhanden, kompakter Maschinencharakter gewünscht, kompatible DRT50-Module vorhanden.
- RP001G prüfen: Größere Zweihand-Oberfräse, 12-mm-Fräseraufnahme, höherer Hub und passende geführte Anwendungen gefragt.
Für mich ist die noch nicht montierte Carport-LED-Beleuchtung der Praxisanlass für diese Überlegung – nicht ein schon durchgeführter Vergleichstest der beiden XGT-Fräsen. Eine saubere Kaufentscheidung treffe ich deshalb erst nach Prüfung, welche Fräser und Zustellungen für die dokumentierte 25 × 22–25 mm Nut sicher geeignet sind und welche weiteren Projekte eine größere Fräse rechtfertigen.
Häufige Fragen zum 40V-Upgrade
Fräst die RT001G eine 25 mm breite und 22–25 mm tiefe LED-Nut in einem Durchgang?
Das ist nicht belegt. Meine bereits hergestellten Carport-Nuten sind etwa 25 mm breit und 22–25 mm tief. Makitas direkter Versuch nutzt dagegen einen 8-mm-Fräser, 9 mm Frästiefe und Spanplatte. Auch mit mehr Leistungsreserve bleiben geeignete Fräser, schrittweise Materialabnahme und sichere Führung notwendig.
Sind die Fräsmodule meiner Makita DRT50 mit der RT001G kompatibel?
Makita nennt ausdrücklich die Kompatibilität mit DRT50-Fräsbasen. Vor der Bestellung die Teilenummer und den konkreten Setinhalt prüfen. Die größere RP001G verwendet keine solchen wechselbaren Kompaktfräsbasen.
Kann ich mit der RT001G größere Fräser mit 12-mm-Schaft verwenden?
Nein, die hier betrachtete europäische RT001G-Ausführung ist für 6- und 8-mm-Spannzangen ausgelegt. Die RP001G kann laut Makita auch 12-mm-Spannzangen aufnehmen. Die Fräsergröße muss zusätzlich zur Freigabe passen.
Ist die RT001G im Makita-Vergleich tatsächlich schneller als die DRT50?
Ja, in einem herstellereigenen Versuch an einer 900-mm-Nut in Spanplatte bei 9 mm Tiefe und 8-mm-Fräser benötigte die RT001G 8,5 Sekunden und die DRT50 13,6 Sekunden. Das lässt sich nicht pauschal auf Massivholz und andere Nutmaße übertragen.
Brauche ich für die RT001G oder RP001G neue Akkus?
Beide 40V-max.-Fräsen verwenden Makita-XGT-Akkus und keinen 18V-LXT-Akku. Bei Solo-Angeboten sind Akkus und Ladegerät gesondert zu prüfen. Wer XGT schon besitzt, muss passende Akkus nicht erneut kaufen.
Fazit: Mehr Reserve ja, aber die Bauklasse entscheidet mit
Die RT001G ist nach den Makita-Daten eindeutig leistungsstärker als die DRT50; Makitas eigener Vergleich zeigt in einer definierten Spanplattennut auch schnelleres Fräsen. Das ist ein nachvollziehbarer Upgrade-Grund – kein Beweis, dass meine breiten Nuten in Pfosten und Pfetten mit 40V in einem Gang fertig gewesen wären.
Die RP001G ist für mich wegen 12-mm-Aufnahme, größerem Fräskorbhub und der Zweihand-Bauform eine eigenständige Kaufoption. Meine DRT50 würde ich für ihre bisherigen Aufgaben weiterhin nutzen. Vor einem Kauf möchte ich die beiden XGT-Modelle konkret hinsichtlich Modulbestand, Fräsern und Gesamtpreis vergleichen.
Weiterlesen: Praxis, Zubehör und Akkusystem
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