Akku-Laubsauger Vergleich: Wer heute ein Kombigerät zum Blasen, Saugen und teilweise Häckseln sucht, findet sehr unterschiedliche Konzepte. Einige Geräte wechseln per Hebel zwischen den Betriebsarten, andere werden werkzeuglos umgebaut. Manche Hersteller nennen einen echten Saug-Luftdurchsatz, andere nur Blaswerte. Genau deshalb reicht eine Liste mit Volt und km/h für eine Kaufentscheidung nicht aus.
Dieser Vergleich ist aus einer echten Kaufüberlegung entstanden: Mein WORX WG583E bläst für meinen Bedarf gut, beim Saugen muss ich aber näher an einzelne Blätter heran, als ich ursprünglich erwartet hatte. Ich suche deshalb selbst nach einem besseren Laubsauger – und nehme dir dieselbe Recherche ab: Welches Gerät verspricht nicht nur mehr Zahlen auf dem Datenblatt, sondern könnte genau diesen Kritikpunkt sinnvoll verbessern?
Transparenz: Den WORX WG583E nutze ich selbst. Die anderen Geräte besitze ich nicht und habe sie nicht als PW-Praxistest gegeneinander antreten lassen. Makita, STIHL, Husqvarna, Ryobi, Einhell und Gardena sind recherchierte Kaufkandidaten. Den aktuellen 2026er Vergleich von selbst ist der Mann mit TÜV Rheinland nutze ich als externe Testbasis und kennzeichne dessen Urteile ausdrücklich. Meine persönliche Makita-Präferenz entsteht zusätzlich daraus, dass bei mir bereits LXT- und XGT-Akkus vorhanden sind – nicht daraus, dass Makita in diesem Vergleich automatisch besser wäre.
TL;DR: Akku-Laubsauger Vergleich
Schnellentscheidung
Welcher Akku-Laubsauger passt zu dir?
Ordne zuerst Fläche, Laubmenge und dein vorhandenes Akkusystem ein. Erst danach lohnt der Blick auf einzelne Luftwerte.
1
BESSER SAUGEN
WORX-Kritikpunkt gezielt lösen
Du suchst nicht einfach mehr Blasleistung, sondern vor allem einen überzeugenderen Saugbetrieb.
Zuerst ansehen: Makita UB005G und UB003G, STIHL SHA 56 sowie Makita DUB363.
Hier zählen echter Saugwert, Luftweg, Fangsack und Verstopfungszugang mehr als die höchste Blasgeschwindigkeit.
2
MAKITA + SAUGFUNKTION
UB003G oder UB005G
Du möchtest bei Makita bleiben, XGT 40V nutzen und Saugen sowie Häckseln ausdrücklich behalten.
Entscheidend: Der UB003G bietet mehr Luftdurchsatz und 50 Liter Fangsack; der UB005G höheren maximalen Unterdruck, Laufrollen und Funktionswechsel ohne Umbau.
Für meine konkrete Suche ist der UB005G derzeit der spannendere Testkandidat; der UB003G bleibt der stärkere Durchsatz-Allrounder.
3
MAKITA LXT GEWÜNSCHT
DUB363 bleibt relevant
Du möchtest vorhandene 18-V-LXT-Akkus nutzen und bei einem bewährten Makita-Saugkonzept bleiben.
Dann interessant: Makita DUB363 mit 2×18V LXT, 50-l-Fangsack und 762 m³/h im Saugbetrieb.
Für vorhandene LXT-Akkus bleibt das wirtschaftlich interessant; mit bis zu 6,6 kg ist der DUB363 aber kein Leichtgewicht.
Mein Ziel mit diesem Vergleich: Ich möchte meine eigene Kaufentscheidung so gründlich vorbereiten, dass du dieselbe Recherche nicht noch einmal machen musst. Wenn ich später ein zweites Gerät kaufe, können die wichtigsten Kandidaten im standardisierten PW-Abstandstest direkt gegen den WORX antreten.
Makita XGT-Laubsauger: UB003G und UB005G ändern die Auswahl
Genau hier hat sich meine Recherche inzwischen verändert. Neben dem reinen XGT-Laubbläser UB001G führt Makita mit UB003G und UB005G nun auch zwei 40V-XGT-Geräte mit echter Saugfunktion. Damit muss ich für einen Makita-Laubsauger nicht mehr automatisch auf 2×18V LXT ausweichen. Spannend ist vielmehr, dass die beiden XGT-Sauger sehr unterschiedlich ausgelegt sind: Der UB003G liefert deutlich mehr Luftdurchsatz und einen 50-l-Fangsack, der UB005G dagegen den höheren maximalen Unterdruck und einen Funktionswechsel ohne Umbau.
Der DUB363 bleibt als leistungsfähige 2×18V-LXT-Lösung interessant, ist aber nicht mehr Makitas einzige stärkere Saugoption. Für XGT-Nutzer stehen nun UB003G und UB005G daneben. Gerade weil 13,0 m³/min Saugluft beim UB003G und 42 mbar maximaler Unterdruck beim UB005G unterschiedliche Stärken zeigen, habe ich beide im Beitrag Makita UB003G oder UB005G? Welcher XGT-Laubsauger passt besser? direkt gegenübergestellt.
Für Leser ist diese Entwicklung besonders interessant, weil Makita inzwischen mehrere unterschiedliche Saugkonzepte anbietet. Den LXT-Vergleich findest du unter Makita DUB187 oder DUB363. Für das 40V-XGT-System habe ich Makita UB003G und UB005G direkt miteinander verglichen.
Akku-Laubsauger Vergleich: diese 10 Modelle sind relevant
Die Auswahl ist bewusst kein vollständiger Markt-Katalog. Ich habe Modelle aufgenommen, die entweder eine aktuelle externe Testbasis haben, für ein verbreitetes Akkusystem interessant sind oder für meine eigene Kaufentscheidung eine klare Rolle spielen. Mit UB003G und UB005G sind inzwischen auch die beiden für meine aktuelle XGT-Kaufentscheidung wichtigsten Makita-Sauger enthalten. Der STIHL SHA 140 folgt später separat als Profi-Referenz und zählt nicht zu den zehn Hauptmodellen.
Eigenschaften-Matrix
10 Akku-Laubsauger im direkten Überblick
Die Tabelle trennt bewusst echte Saugbetriebswerte von allgemeinen Luftmengen. „Nicht separat ausgewiesen“ bedeutet nicht schwach – nur, dass der Herstellerwert nicht sauber als Saugwert vergleichbar ist.
Ja vorhanden
Extern aus Fremdtest / Fremdquelle
— nicht separat ausgewiesen
| Modell | Für wen? | Akkusystem | Saugwert separat? | Häcksler | Fangsack | Meine Einordnung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| WORX WG583E | 2-in-1 / PowerShare | 40 V Max (2×20 V) | nicht separat ausgewiesen | Ja · 12:1 | 35 l* | Eigene Praxisreferenz: Blasen gut, Saugabstand für mich zu klein. |
| Makita DUB187 | kleinere Flächen / LXT | 18 V LXT | 6,1 m³/min · 366 m³/h | Ja · 10:1* | 25 l | Kompakter Makita; im externen Test bestes 18-V-Gerät. |
| Makita DUB363 | mehr Reserve / LXT | 2×18 V LXT | ca. 762 m³/h** | Ja | 50 l | Stärkerer Makita-Kandidat, aber deutlich schwerer. |
| Makita UB003G | viel Laub / XGT | 40 V XGT | 13,0 m³/min · 780 m³/h | Ja | 50 l | Sehr hoher Saugluftdurchsatz, 33 mbar Unterdruck und starke Blasleistung. |
| Makita UB005G | Saugkomfort / XGT | 40 V XGT | 6,8 m³/min · 408 m³/h | Ja | 25 l | 42 mbar Unterdruck, Laufrollen und Wechsel Blasen/Saugen ohne Umbau. |
| STIHL SHA 56 | Allrounder ohne Systembindung | 36 V AK-System | 510 m³/h | Ja · 10:1* | 40 l | Testsieger im externen 2026-Test von selbst/TÜV Rheinland. |
| Husqvarna 120iBV | 36 V / Preisfokus | 36 V BLi-X | nicht separat ausgewiesen | Nein* | 30 l* | Externer Preistipp; sehr gute Blasleistung, aber kein Mulchmesser. |
| Ryobi RBV36B | 36 V / viel Ausstattung | 36 V MAX POWER | nicht separat ausgewiesen | Ja · 10:1 | 45 l | Gute Testleistung; extern als schwer und laut kritisiert. |
| Einhell VENTURRO 36/240 | PXC-System / Datenblatt-Leistung | 2×18 V PXC | 740 m³/h | Ja · 10:1 | 45 l | Starker Saugwert und Reinigungsöffnung; nicht das im 2026-Test geprüfte 18/210-Modell. |
| Gardena PowerJet Collect | kompakt / P4A | 18 V P4A | nicht separat ausgewiesen | Ja · 10:1 | 30 l | Schneller Moduswechsel; externer Test sah Schwächen beim Turbo. |
Auf dem Smartphone kannst du die Tabelle seitlich verschieben. Die Modellspalte bleibt dabei sichtbar.
Meine schnelle Einordnung
STIHL SHA 56 hat derzeit die stärkste aktuelle externe Testbasis. Makita UB003G und UB005G sind für vorhandene XGT-Akkus jetzt besonders interessant, verfolgen aber unterschiedliche Saugkonzepte. Makita DUB363 bleibt die stärkere LXT-Option. WORX WG583E bleibt meine reale Praxisreferenz.
* Angaben zu 10:1, Fangsack und fehlendem Mulchmesser bei einzelnen Modellen stammen teilweise aus dem externen 2026-Test von selbst/TÜV Rheinland. ** Beim Makita DUB363 nennt der Makita-Gartenkatalog für die Saugfunktion 762 m³/h; die 804 m³/h gehören zum Blasbetrieb.
Vergleichs-Falle
m³/h ist nicht automatisch m³/h: Saug- und Blaswerte sauber trennen
Manche Hersteller nennen einen separaten Luftdurchsatz im Saugbetrieb, andere nur einen allgemeinen Luftstrom oder einen Wert an der Blasdüse. Diese Zahlen sind nicht 1:1 austauschbar und sagen allein noch nichts über den praktischen Aufnahmeabstand eines Blattes aus.
Beachten: Nur Werte vergleichen, die der Hersteller ausdrücklich derselben Betriebsart zuordnet.
Vermeiden: Aus einer hohen Blasgeschwindigkeit oder Akkuspannung direkt auf die Saugleistung schließen.
Im Zweifel: Arbeitsabstand, Verstopfungsneigung, Fangsack und Reinigung im Praxistest höher gewichten als eine einzelne Spitzenzahl.
PW-Einordnung: Genau deshalb führe ich nicht vorhandene Saugwerte als „nicht separat ausgewiesen“ und verlinke bei Bedarf die jeweilige Herstellerquelle.
Was der aktuelle 2026-Test mit TÜV Rheinland wirklich zeigt
Der frisch veröffentlichte Vergleich von selbst ist der Mann und TÜV Rheinland ist für diesen Artikel besonders wertvoll, weil nicht nur Datenblätter verglichen wurden. Die Redaktion prüfte unter anderem Laub auf einem präparierten Kiesbett und einer unebenen Wiese, die Bedienung, das Entleeren des Fangsacks, die Beseitigung von Verstopfungen sowie die Luftgeschwindigkeit im Saugbetrieb am Rohrende.
Im sieben Geräte umfassenden Test lag der STIHL SHA 56 mit 4,7/5 vorn. Der Husqvarna 120iBV erreichte 4,4/5 und wurde als Preistipp eingeordnet, der Ryobi RBV36B 3,8/5 als weitere Empfehlung. In der getrennt betrachteten 18-V-Klasse war der Makita DUB187 mit 3,6/5 das beste Gerät. Gardena PowerJet Collect kam auf 3,4/5. Wichtig: Der dort getestete Einhell war der kleinere Venturro 18/210 – nicht der hier zusätzlich aufgenommene Venturro 36/240.
Für meine Ausgangsfrage ist noch etwas interessanter: Viele Geräte neigten im Fremdtest zu Verstopfungen, besonders Umschalt-Kombigeräte. Bei STIHL, Husqvarna und Ryobi ließ sich eine Blockade vergleichsweise gut beseitigen; beim Makita DUB187 erschwerte das fest montierte obere Rohr den Zugang. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum ein hoher Saugwert allein noch keinen guten Laubsauger macht.
Fünf Modelle mit aktueller externer Testbasis
STIHL SHA 56: die derzeit stärkste neutrale Referenz
Der SHA 56 arbeitet im STIHL AK-System mit 36 V Nennspannung. STIHL nennt 510 m³/h Luftdurchsatz im Saugbetrieb, 40 Liter Fangsack und ein Gerätegewicht von 4,2 kg ohne Akku. Der Wechsel zwischen Saugen und Blasen erfolgt werkzeuglos. Im aktuellen Fremdtest überzeugte er sowohl beim Saugen als auch beim Blasen und wurde Testsieger.
Wenn ich heute ohne bestehendes Akkusystem ganz neu einsteigen würde, wäre der SHA 56 deshalb mein erster Kandidat für einen eigenen Praxistest. Das ist keine pauschale Kaufempfehlung für jeden – aber aktuell die Kombination aus Herstellerdaten und unabhängiger externer Testbasis, die am wenigsten Fragezeichen lässt.
Husqvarna 120iBV: starker Preistipp ohne Mulchmesser
Der Husqvarna 120iBV gehört zum 36-V-BLi-X-System. Husqvarna nennt 7,2 N maximale Blaskraft, 441,6 m³/h Luftstrom an der Runddüse und 4,6 kg Gewicht ohne Akku. Der Wechsel zwischen Bläser und Sauger ist werkzeuglos. Einen separat ausgewiesenen Saug-Luftdurchsatz finde ich auf der aktuellen deutschen Produktseite dagegen nicht.
Im externen 2026-Test war der 120iBV der Preistipp und zeigte dort die beste Reinigungsleistung im Blasbetrieb. Die klare Besonderheit: Laut Test ist kein Mulchmesser montiert. Wer Laub nur aufnehmen möchte, kann damit leben; wer das Volumen gezielt zerkleinern will, sollte das als echtes Ausschlusskriterium behandeln.
Ryobi RBV36B: gute Leistung, aber Gewicht und Lautstärke beachten
Ryobi setzt ebenfalls auf 36 V und einen bürstenlosen Motor. Der Hersteller nennt 12,9 m³/min Luftmenge, 45 Liter Fangsack und ein 10:1-Metallmulchmesser. Die beiden Funktionen lassen sich schnell umschalten; zusätzlich lässt sich das Gerät laut Hersteller als reiner Bläser beziehungsweise Sauger konfigurieren.
Im externen Vergleich waren die Blas- und Saugergebnisse gut, und Verstopfungen ließen sich vergleichsweise einfach beseitigen. Abzüge gab es dort vor allem für das hohe Gewicht und die Lautstärke. Für mich wäre der RBV36B deshalb eher ein Kandidat, wenn Leistung und einfache Reinigung wichtiger sind als ein möglichst leichtes Gerät.
Makita DUB187: kompakter LXT-Sauger mit klaren Grenzen
Der DUB187 ist der kompaktere Makita-Kandidat. Im Saugbetrieb nennt Makita 6,1 m³/min beziehungsweise 366 m³/h, dazu kommen 25 Liter Fangsack, 18-V-LXT-System und 3,7 bis 4,0 kg je nach Akku-/Ausstattungskombination. Rollen am Rohr unterstützen die bodennahe Führung. Optional bietet Makita eine rollbare Flachdüse für den Saugbetrieb auf ebenen Flächen an.
Im externen Test war er das beste der dort geprüften 18-V-Geräte. Gleichzeitig war das Entfernen von Verstopfungen ein Kritikpunkt. Für kleine bis mittlere Flächen und vorhandene LXT-Akkus bleibt der DUB187 interessant; wer größere Reserven sucht, landet innerhalb von Makita schnell beim DUB363. Den direkten LXT-Vergleich findest du unter Makita DUB187 oder DUB363.
Gardena PowerJet Collect: kompakt, flexibel – aber nicht ohne Testschwächen
Der PowerJet Collect arbeitet im 18-V-POWER-FOR-ALL-System. Gardena nennt beim Solo-Gerät 30 Liter Fangvolumen, 10:1-Häckselverhältnis, ein Gewicht von 3,6 kg und einen schnellen Wechsel zwischen Saug- und Blasmodus. Eine seitliche Zugangsklappe erleichtert den Zugang zum Metall-Laufrad.
Im externen Test war die Bewertung mit 3,4/5 zurückhaltender. Dort wurde unter anderem bemängelt, dass die häufig benötigte Turbostufe nach 15 Sekunden zurückschaltet. Damit ist Gardena für mich eher der kompakte Komfortkandidat als die erste Wahl für große Laubmengen.
Fünf weitere Modelle, die für PW besonders interessant sind
Makita UB003G: XGT mit sehr hohem Saugluftdurchsatz
Der UB003G ist der leistungsorientierte XGT-Kandidat. Makita nennt im Saugbetrieb 13,0 m³/min beziehungsweise 780 m³/h, 33 mbar maximalen Unterdruck, 280 W maximale Saugleistung und einen 50-l-Fangsack. Im Blasbetrieb erreicht er bis zu 13,8 m³/min und 16 N Blaskraft.
Damit bewegt der UB003G deutlich mehr Luft als der UB005G und bietet den doppelt so großen Fangsack. Für große Laubmengen ist das attraktiv. Ob der hohe Durchsatz aber automatisch einen größeren Aufnahmeabstand einzelner Blätter bedeutet, ist nicht belegt. Genau deshalb trenne ich Luftmenge und praktischen Saugabstand weiterhin sauber.
Makita UB005G: höherer Unterdruck und einfacher Funktionswechsel
Der UB005G verfolgt ein anderes Konzept. Makita nennt 6,8 m³/min beziehungsweise 408 m³/h im Saugbetrieb, dafür aber 42 mbar maximalen Unterdruck. Der 25-l-Fangsack ist kleiner, die breite Saugdüse läuft auf Rollen und zwischen Blasen und Saugen wird per Hebel ohne Umbau gewechselt.
Für meine konkrete WORX-Kritik ist diese Kombination besonders interessant. Ich würde den UB005G deshalb aktuell zuerst praktisch testen – ausdrücklich nicht, weil 42 mbar bereits einen größeren Saugabstand beweisen, sondern weil Unterdruck, Düse und Bedienkonzept genau bei meiner offenen Frage ansetzen. Den ausführlichen Direktvergleich findest du unter Makita UB003G oder UB005G.
Makita DUB363: für vorhandene LXT-Akkus besonders spannend
Der DUB363 bleibt für meine Kaufentscheidung eine wichtige LXT-Referenz. Er nutzt zwei 18-V-LXT-Akkus, arbeitet mit bürstenlosem Motor und lässt sich mit dem Absaugset zum Saughäcksler umbauen. Makita nennt 804 m³/h im Blasbetrieb und 762 m³/h im Saugbetrieb. Der passende Fangsack fasst 50 Liter.
Der Preis für diese Reserven ist vor allem das Gewicht: Makita nennt je nach Ausstattung und Akkus bis zu 6,6 kg. Der DUB363 war nicht Bestandteil des aktuellen sieben Geräte umfassenden Tests von selbst/TÜV Rheinland. Deshalb wäre es falsch, das gute DUB187-Ergebnis einfach auf den DUB363 zu übertragen. Für LXT-Besitzer ist er trotzdem logisch, weil zwei vorhandene Akkus und Ladegeräte die Systemkosten stark verändern. Mehr dazu auch in meinem bestehenden Makita XGT-vs.-LXT-Ratgeber.
Einhell VENTURRO 36/240: 740 m³/h Saugleistung im PXC-System
Einhell nennt beim VENTURRO 36/240 einen echten Saugwert von 740 m³/h, 45 Liter Fangsack, 10:1-Häckselrate und 240 km/h Blasgeschwindigkeit. Das Gerät arbeitet mit zwei 18-V-Power-X-Change-Akkus, bietet Drehzahlregelung, Boost und eine Reinigungsöffnung zum Entfernen von Verstopfungen.
Das macht den Venturro 36/240 auf dem Datenblatt zu einem der interessantesten Preis-/Leistungskandidaten in dieser Auswahl. Wichtig ist aber die Trennung zum aktuellen Fremdtest: Dort wurde der Venturro 18/210 geprüft. Dessen 3,5/5 dürfen nicht auf den stärkeren 36/240 übertragen werden.
WORX WG583E: meine reale Praxisreferenz
Beim WORX WG583E kenne ich nicht nur das Datenblatt. Das 40-V-Max-Gerät arbeitet mit zwei 20-V-Akkus, bietet Blasen, Saugen und Mulchen, 12:1-Zerkleinerung und einen werkzeuglosen Umbau. WORX nennt aktuell 575 m³/h Luftvolumen; im Handbuch ist dieser Wert allerdings nicht sauber als separater Saugwert ausgewiesen. Genau deshalb führe ich ihn in der Matrix nicht als direkt vergleichbare Saugleistung.
Meine eigene Einordnung bleibt unverändert: Als Bläser gefällt mir der WORX. Beim Saugen funktioniert die Aufnahme, aber ich muss das Rohr näher an einzelne Blätter heranführen, als ich beim Kauf erwartet hatte. Die Details und meine Videos findest du im WORX WG583E Erfahrungsbericht. Warum der Arbeitsabstand technisch so wichtig ist, erkläre ich separat unter Laubsauger Saugleistung.
Der Profi-Maßstab: STIHL SHA 140 zeigt, wohin die Technik geht
Außerhalb der zehn Hauptmodelle ist der STIHL SHA 140 für mich eine wichtige Referenz. Er gehört zum professionellen AP-System, besitzt einen 55-Liter-Fangsack und STIHL bewirbt ausdrücklich das Air Flow Management, das die Saugleistung unabhängig vom Füllstand und Verschmutzungsgrad des Fangsacks möglichst konstant halten soll. Dazu kommen variable Leistungsregelung, Boost und ein werkzeugloser Zugang zur Reinigung.
Der SHA 140 ist damit kein fairer „Preisgegner“ für einen kompakten 18-V-Sauger, zeigt aber sehr gut, welche konstruktiven Punkte bei einer auf Saugen optimierten Maschine wichtig werden: Luftführung, Sackdurchströmung, Reinigung und konstante Leistung – nicht nur Akkuspannung.
Was mir in fast allen Datenblättern noch fehlt: der echte Arbeitsabstand
Die zentrale Frage aus meinem WORX-Einsatz beantwortet auch dieser Akku-Laubsauger Vergleich noch nicht vollständig: Aus welcher Entfernung beginnt ein trockenes Blatt zu reagieren, wann wird es wirklich aufgenommen und in welchem Bereich kann ich kontinuierlich arbeiten? Hersteller geben dafür normalerweise keinen vergleichbaren Praxiswert an.
Deshalb plane ich für PW einen standardisierten Abstandstest mit drei Größen: Reaktionsabstand, Aufnahmeabstand und praktischer Arbeitsabstand. Erst damit lässt sich beurteilen, ob ein technisch stärkerer Sauger mein eigentliches Problem wirklich löst. Bis dahin behandle ich hohe m³/h-Werte als wichtige Orientierung – aber nicht als Ersatz für einen Praxistest.
Akkusystem oder Testsieger: was zählt beim Kauf mehr?
Wer noch kein Akkusystem besitzt, kann stärker nach dem Gerät selbst entscheiden. Dann spricht die aktuelle externe Testlage besonders für STIHL SHA 56 und Husqvarna 120iBV. Wer dagegen bereits mehrere Systemakkus besitzt, sollte die Gesamtkosten rechnen. Ein Solo-Gerät ohne neue Akkus und Ladegeräte kann trotz kleiner technischer Nachteile wirtschaftlich sinnvoller sein.
Genau deshalb ist meine persönliche Rangfolge nicht identisch mit einer neutralen Rangliste: Für mich sind Makita DUB363 und DUB187 besonders relevant, weil die LXT-Infrastruktur bereits vorhanden ist. Das ist keine Behauptung, Makita sauge besser als STIHL oder Husqvarna – sondern eine reale Systementscheidung. Wenn du noch unsicher bist, ob Saugen überhaupt dein Hauptarbeitsablauf sein sollte, starte vorher mit Laubbläser oder Laubsauger?.
Meine Einordnung
Es gibt nicht den einen besten Akku-Laubsauger
Auswahl nach Einsatz
Wenn ich heute ohne vorhandene Akkus einen besseren Laubsauger als meinen WORX suchen müsste, würde ich den STIHL SHA 56 als erste externe Referenz ansehen. Bei mir selbst ist die Entscheidung inzwischen spannender: Neben DUB187 und DUB363 im LXT-System kommen mit UB003G und UB005G nun zwei echte XGT-Laubsauger infrage. Für meine konkrete Frage nach einem komfortableren Saugbetrieb ist deshalb besonders der Vergleich UB003G gegen UB005G relevant.
1
Ohne Akkusystem: STIHL SHA 56
Die aktuell stärkste neutrale Testbasis: 2026 lag der SHA 56 im Vergleich von selbst/TÜV Rheinland vorn.
2
Mit Makita: XGT und LXT getrennt prüfen
Mit XGT sind UB005G und UB003G meine aktuellen Kandidaten; mit vorhandenen LXT-Akkus bleiben DUB363 und DUB187 wirtschaftlich relevant.
3
Wenn Häckseln egal ist: Husqvarna 120iBV
Im externen Test Preistipp und sehr stark beim Blasen – aber ohne Mulchmesser.
Was noch fehlt
Für den entscheidenden PW-Punkt – den real nutzbaren Saugabstand – fehlen bei den Fremdgeräten noch eigene Vergleichsmessungen.
Nächster Schritt
Die beiden Makita-Vergleiche sind inzwischen online: DUB187 oder DUB363 für LXT und UB003G oder UB005G für XGT. Als nächstes fehlt vor allem ein eigener, standardisierter Saugabstandstest.
Quellen und Datenbasis
Für die technischen Daten habe ich aktuelle Herstellerseiten beziehungsweise Herstellerunterlagen von WORX, Makita, STIHL, Husqvarna, Ryobi, Einhell und Gardena verwendet. Die fremden Praxisergebnisse stammen aus dem am 7. August 2026 veröffentlichten Test von selbst ist der Mann gemeinsam mit TÜV Rheinland. Herstellerlinks: WORX WG583E, Makita Gartenkatalog, Makita UB003G, Makita UB005G, STIHL SHA 56, Husqvarna 120iBV, Ryobi RBV36B, Einhell VENTURRO 36/240 und Gardena PowerJet Collect.
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Der Laubsauger saugt nur aus nächster Nähe – genau das war bei meinem WORX WG583E der Punkt, der mich nach den ersten Einsätzen irritiert hat….
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